In der 1. Klasse Süd kämpft Heinz Putz, Obmann des SC Wiesfleck, mit seinem Verein nach einer schwierigen Herbstsaison um den Klassenerhalt. Das Team liegt aktuell auf dem vorletzten Tabellenrang, nachdem es in den letzten fünf Ligapartien vier Niederlagen hinnehmen musste – gegen Neuhaus/Klausenb., FC Minihof-Liebau, SV Zuberbach und SV Heiligenkreuz – ehe ein Sieg über den SC Kemeten zumindest einen versöhnlichen Abschluss vor der Winterpause brachte. Im Interview berichtet Putz offen über die Ursachen der Lage, die personellen Veränderungen und die Zuversicht im Trainingslager in Kroatien.
Putz zieht eine klare Bilanz: „Wir sind Vorletzter. Wir haben zwei, drei Verletzte gehabt, das hat sehr geschmerzt.“ Der Obmann schildert die personellen Herausforderungen der ersten Saisonhälfte und verweist zugleich auf gezielte Verstärkungen.
Ein neuer Torwart wurde verpflichtet, außerdem soll die Defensive stabilisiert und im Angriff frischer Wind gebracht werden. „Wir haben uns verstärkt, in der Verteidigung und vorne den Stürmer gewechselt“, betont Putz. Für das Frühjahr hofft der Obmann auf die Rückkehr mehrerer verletzter Spieler: „Bis zum Frühjahr kommen etliche wieder zurück.“
Während die Tabelle derzeit ein tristes Bild zeichnet, sorgt das Trainingslager in Kroatien für neue Energie. „Wir sind alle in guter Stimmung und hoffen, dass es im Frühjahr wieder bergauf geht“, berichtet Putz. Trotz der schwierigen Situation wirken Mannschaft und Betreuerteam geschlossen.
Verletzte sind aktuell keine zu beklagen: „Zum Glück nicht – alle sind fit.“ Das ist eine wichtige Grundlage, um den Rückstand auf die Konkurrenz aufzuholen. Mit neuen Spielern und wiedergewonnener Fitness will Wiesfleck den Abstand zu den vor ihnen liegenden Teams Schritt für Schritt verkürzen.
Vorbereitend auf die Rückrunde haben die Verantwortlichen nicht nur am Kader, sondern auch an der Vereinsstruktur gearbeitet. „Es wird ein neuer Vorstand demnächst vorgestellt, das ist noch in Arbeit“, verrät Putz. Sportlich bleiben die kommenden Spiele entscheidend, um den drohenden Abstieg zu verhindern. Die Konkurrenz ist stark: Putz nennt Neuhaus, Petersdorf und Oberwart als herausragende Gegner in der Liga. Besonders die 1b-Teams – wie jenes aus Oberwart – stellen für ihn eine spezielle Herausforderung dar, da ihre Aufstellungen stark schwanken können: „Das ist halt die Regelung vom Verband, ich finde es nicht richtig, aber es ist leider so.“
Trotzdem bleibt der Wiesflecker Obmann kämpferisch: „Wir sind besser aufgestellt als im Herbst.“ Nach mehreren Rückschlägen will der SC Wiesfleck zeigen, dass der Sieg gegen Kemeten kein Zufall war. Die Marschrichtung ist klar – Stabilität gewinnen, Punkte holen und die Klasse halten, um im Sommer auf einem stabileren Fundament aufbauen zu können.