In der II. Liga Süd kämpft Florian Mayer, Sektionsleiter von ASKÖ Korkisch Rotenturm, mit seinem Team um den Klassenerhalt. Nach einer schwierigen Herbstsaison, die von Verletzungen und fehlender Konstanz geprägt war, steht der Verein aktuell mit 13 Punkten auf einem Abstiegsplatz. Dennoch überwiegt laut Mayer der Optimismus: Der Klub befindet sich in einer Phase des Umbruchs – mit neuem Trainer, mehreren Winterzugängen und einem klaren Ziel: den Ligaerhalt. Trotz jüngster Rückschläge konnte Rotenturm in den letzten Spielen punkten: Unentschieden gegen ASKÖ Oberdorf und den SV Güssing, Siege gegen den SV Neuberg und den SC Pinkafeld sowie eine Niederlage gegen Bad Tatzmannsdorf spiegeln eine Trendwende wider, die Mut macht.

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Die Hinrunde verlief für das Team aus Rotenturm nicht wie erhofft. Mayer beschreibt den Herbst als „nicht so, wie wir uns das gewünscht hätten“. Verletzungen und ein holpriger Start verhinderten, dass die Mannschaft richtig in Fahrt kam. Besonders in den direkten Duellen habe man „leider zu wenig Punkte geholt“, bilanziert er.
Mit 13 Punkten überwinterte der Klub somit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Dennoch sieht Mayer das Team keineswegs chancenlos: „Mit einem Sieg kann man vier, fünf Plätze gutmachen.“ Diese Ausgangslage sorgt trotz der schwierigen Situation für Zuversicht im Umfeld.
Seit dem Winter steht ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Mayer lobt dessen akribische Arbeit: „Er stellt die Mannschaft in den Vorbereitungsspielen sehr gut ein, alle ziehen an einem Strang.“ Der Verein setzt darauf, mit klarer Handschrift die Wende zu schaffen. Unter der neuen Leitung soll Rotenturm stabiler auftreten und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln.
Die jüngsten Ergebnisse lassen erkennen, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist. Besonders die Siege gegen Neuberg und Pinkafeld gaben Selbstvertrauen, während die Unentschieden gegen Oberdorf und Güssing zeigen, dass die Defensive gefestigter wirkt als noch im Herbst.
Verletzungen blieben allerdings ein Thema. Mit Ralph Ringbauer und Salih Gashi fallen zwei wichtige Spieler bis zum Sommer aus. Um diese Lücken zu schließen, holte Rotenturm im Winter mehrere Verstärkungen: Thomas Pickl und Jonas Urbauer wechselten aus Lafnitz, ein weiterer Zugang Valon Ceka kam vom SV Welgersdorf, Daniel Fekete vom ECV Burgau, und zudem stieß ein Neuzugang aus Kroatien zum Team.
Mayer betont, dass sich alle Neuen „von Anfang an super integriert“ haben. Diese Mischung aus erfahrenen Kräften und frischen Gesichtern soll die nötige Balance bringen, um die Abstiegszone zu verlassen.
Trotz der Herausforderungen hebt Mayer den Teamgeist hervor: „Es ziehen alle an einem Strang.“ Besonders die Spieler, die schon länger im Verein sind, übernehmen Verantwortung und geben den Ton an.
Auch die Stimmung im Umfeld ist laut Mayer positiv: „Wir sind in voller Aufbruchsstimmung und glauben, dass wir die Abstiegszone schnellstmöglich verlassen werden.“ Langfristig will der Verein weiter in der attraktiven II. Liga Süd bleiben, in der lokale Derbys gegen Nachbarn wie Oberdorf oder Güssing besondere Highlights darstellen. Mayer macht deutlich: „Unser großes Ziel ist es, in dieser Liga zu bleiben – für die Spieler, die Fans und den gesamten Bezirk.“
Mit dem neuen Trainer, gezielten Verstärkungen und einer deutlich verbesserten Stimmung im Kader blickt Rotenturm positiv auf die kommenden Aufgaben. Die jüngsten Resultate zeigen eine vorsichtige Aufwärtstendenz, auch wenn im Abstiegskampf weiterhin jeder Punkt zählt.
Florian Mayer sieht den Klassenerhalt als realistische Aufgabe und unterstreicht noch einmal den gemeinsamen Spirit: „Wir wissen, dass wir arbeiten müssen, aber wir glauben fest daran, dass wir es schaffen.“ Die Richtung stimmt – in Rotenturm wächst die Überzeugung, dass die Trendwende bereits eingesetzt hat.