Nach dem Duell der SPG Loipersdorf-Kitzladen/Buchschachen mit dem FC Minihof-Liebau in der 1. Klasse Süd ordnet Sektionsleiter Roland Szander eine enge, bis in die Schlussphase offene Partie ein. Er spricht von einem gerechten 2:1, betont aber, es hätte ebenso ein Remis oder mit etwas Glück auch ein Auswärtssieg werden können. Prägend waren aus seiner Sicht viele hohe Bälle und wenig spielerische Linie – begünstigt durch trockene, holprige Platzverhältnisse.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
In seiner Gesamteinschätzung wird Szander deutlich: „Das Ergebnis war gerecht. Es war ein enges Spiel. Es hätte beim Unentschieden bleiben können – mit etwas Glück sogar 2:1 für Liebau.“ Damit zeichnet er den Rahmen für eine Partie ohne klare Überlegenheit, in der die Balance bis zum Schluss gewahrt blieb. Der Fokus lag weniger auf Glanzpunkten als auf intensiver Arbeit gegen den Ball und in den Zweikämpfen – Kleinigkeiten hätten das Pendel in beide Richtungen ausschlagen lassen können.
„Es gab auf beiden Seiten Torchancen, bei denen unsere Spieler knapp scheiterten oder drüber schossen. Auch Minihof-Liebau hatte Möglichkeiten – bis zum Schluss blieb es spannend, entschieden wurde es sehr spät“, schildert Szander den Verlauf. Zur Halbzeit stand es 0:0. In einer intensiven zweiten Hälfte kippte die Partie in kurzen Takten: In der 60. Minute brachte Zan Poglajen die Hausherren mit 1:0 in Front, nur zwei Minuten später stellte Alen Spilak auf 1:1. In der 91. Minute setzte Marin Glavas den späten Siegtreffer zum 2:1 für die SPG.
Die Rahmenbedingungen prägten den Charakter der Partie. Szander verweist auf die nicht idealen Platzverhältnisse – trocken und holprig – und leitet daraus die Spielanlage ab: „Wir müssen uns spielerisch verbessern. Dieses Spiel war eher von hohen Bällen geprägt und weniger von einer klaren Linie.“ Standards spielten nach seiner Analyse keine tragende Rolle: „Standardsituationen waren in diesem Spiel nicht ausschlaggebend.“ Auch abseits davon blieb es fair im Grenzbereich: Aus seiner Sicht gab es „nicht wirklich viele strittige Situationen“. Beim Blick auf Unterschiedsspieler will Szander bewusst niemanden herausheben: „Von unserer Seite war es ein ausgeglichenes Auftreten, ohne einen Spieler hervorheben zu wollen.“ Für die nächsten Wochen formuliert er den Anspruch, die spielerische Linie auch unter schwierigen Bedingungen besser durchzubringen und die Zahl klarer, flacher Lösungen zu erhöhen.