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SV Zuberbach – Klaus Brandstätter: „2:0 gegen Kirchfidisch – das nächste Spiel ist richtungsweisend“

SV Zuberbach
SV Kirchfidisch

In Zuberbach traf der SV Zuberbach auf den SV Kirchfidisch in der 1. Klasse Süd – und nach intensiven 90 Minuten zeichnete sich in den Aussagen von Klaus Brandstätter ein klares Bild ab: viel Kontrolle, zahlreiche Abschlüsse und ein früh gehaltener Elfmeter, dazu Lob für die Fairness und das Schiedsrichterteam. Gleichzeitig richtete er den Blick bereits nach vorn: Das kommende Duell in Neuhaus sei Spitzenspiel und Sechs-Punkte-Spiel zugleich.


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Überlegenheit und Geduld

„Ja, es war auf alle Fälle gerecht. Wir haben ja weit mehr Torchancen gehabt“, beurteilte Brandstätter den Auftritt seiner Mannschaft, die sich nach einer abwartenden ersten Phase schnell Vorteile herausspielte. Früh im Spiel erhielt Zuberbach einen Strafstoß, den der Gäste-Keeper stark parierte; der erste Durchgang endete dennoch mit 0:0. Nach Wiederbeginn fiel der Knoten: In der 51. Minute traf Ferenc Racz zum 1:0, ehe Janos Szöke in der 74. Minute das 2:0 nachlegte – die Momente, in denen der dauerhafte Druck der Hausherren in Zählbares umschlug. Der Eindruck klarer Feldvorteile speiste sich aus den vielen Szenen im letzten Drittel. „Wir haben sicher zehn, zwölf große Torchancen gehabt im Laufe des Spiels und Kirchfidisch hatte in den letzten zehn Minuten einen Stangenschuss.“ Auch beim Ballbesitz sah Brandstätter seine Elf klar im Vorteil; er sprach davon, dass sein Team das Geschehen kontrollierte und die Fäden im Mittelfeld in der Hand behielt. Das passte zur Dramaturgie eines Spiels, in dem die Durchbrüche Zeit brauchten, aber am Ende in zwei sauber herausgespielten Treffern mündeten – ein Verlauf, der das Gefühl der Überlegenheit über weite Strecken untermauerte.

Standards und starker Gästekeeper

Besonders die ruhenden Bälle und Abschlüsse aus der Distanz prägten das Risiko-Profil von Zuberbach – und machten den Torhüter von Kirchfidisch zum zentralen Faktor. „Bei den Standards war es so, dass es immer wieder gefährliche Schüsse von uns gegeben hat. Die hat der Tormann teilweise wirklich hervorragend gehalten, und er hat eigentlich Kirchfidisch im Spiel gehalten. Ansonsten wäre schon früher eine Entscheidung möglich gewesen.“ Dass der Durchbruch erst nach der Pause gelang, hing folgerichtig mit dieser Torhüterleistung zusammen: Zuberbach blieb beharrlich, setzte die Kette an Standards fort, erhöhte die Frequenz der Abschlüsse und zwang so die Partie in Richtung der entscheidenden Momente nach knapp einer Stunde und im letzten Spieldrittel. Zugleich blieb Kirchfidisch bis zum späten Aluminiumtreffer im Spiel, was die Balance zwischen Offensivdruck und Restverteidigung unterstrich.

Fairness, Schiedsrichter und Ausblick

Der Ton auf dem Feld blieb laut Brandstätter von Respekt geprägt. „Es war wirklich sportlich sehr fair. Ich weiß gar nicht, ob überhaupt gelbe Karten im Spiel waren.“ In dieselbe Kerbe schlug seine Würdigung des Unparteiischen: „Es war eine sehr hervorragende Schiedsrichterleistung, muss man sagen. Er hat mit seinen Assistenten sehr gut zusammengespielt und ich glaube, weder bei Kirchfidisch noch bei uns, hat es irgendwelche Szenen gegeben, die fragwürdig waren.“

Nach dem Schlusspfiff richtete sich der Blick sofort auf die nächste Herausforderung: „Das nächste Spiel wird richtungsweisend für uns sein. Es ist wirklich ein Spitzenspiel, für uns ist es ein Sechs-Punkte-Spiel.“ Damit umriss Brandstätter klar, worum es aus seiner Sicht geht: Die Partie in Neuhaus kann Zuberbach „wirklich ganz vorne dabei, ganz knapp dran“ halten – oder den Titelkampf aus der Reichweite rücken. „Sollten wir dort bestehen, sind wir wirklich ganz vorne dabei, ganz knapp dran. Sollten wir dieses Spiel verlieren, ist die Meisterschaft eigentlich entschieden und für uns geht es dann darum, einen Cup-Platz zu erreichen.“ 

1. Klasse Süd: Zuberbach : Kirchfidisch - 2:0 (0:0)

  • 74
    Janos Szöke 2:0
  • 51
    Ferenc Rácz 1:0

 

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