Spielberichte

Klaus Brandstätter (Sektionsleiter des SV Zuberbach): „Wir waren klar besser“

SC Kemeten
SV Zuberbach

Die 1. Klasse Süd brachte für den SV Zuberbach ein klares 3:0 beim SC Kemeten. Zur Pause führten die Gäste 1:0, nach dem Seitenwechsel legten sie nach und nahmen verdient drei Punkte mit. Sektionsleiter Klaus Brandstätter sprach von einem souveränen Auftritt mit Geduld und guter Einstellung – und davon, dass Kemeten tapfer dagegenhielt. Die Zuberbacher Torschützen: Peter Farkas, Bence Kovacs und Adam Toth. Am Ende stand ein Auswärtssieg, der Zuberbachs Position im Vorderfeld untermauerte.


Spieler steht mit dem Fuß auf einem orangenen Ball

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Geduld bis zur 41. Minute – Farkas bricht den Bann

Zuberbach übernahm nach einer kurzen Phase mit Halbchancen für Kemeten früh die Kontrolle. „Wir waren klar besser, und es war nur eine Frage der Zeit, bis wir das erste Tor schießen“, sagte Klaus Brandstätter. Dass es „ziemlich lange gedauert“ hat, passte ins Bild eines Geduldsspiels, in dem die Gäste vieles richtig machten, aber erst kurz vor der Pause jubelten. In der 41. Minute traf Peter Farkas zum 0:1, damit war der Bann gebrochen, zur Halbzeit stand es 0:1. Laut Brandstätter hatte Kemeten zuvor sogar einen Elfmeter, den der Zuberbach-Tormann parierte.

Nach der Pause legt Zuberbach nach – Kovacs und Toth entscheiden

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Zuberbach das aktivere Team. „Die zweite Halbzeit hat angefangen wie die erste: Wir waren überlegen“, so Brandstätter. Die Gäste erspielten sich weiter Chancen und nutzten sie nun eiskalt: Bence Kovacs erhöhte in der 66. Minute auf 0:2, Adam Toth stellte in der 77. Minute auf 0:3. „Das 2:0 und 3:0 war nur eine Folge unserer vielen Chancen“, erklärte der Sektionsleiter. Auffällig: Zuberbach blieb am Drücker, ohne die Ordnung zu verlieren. Damit zahlte sich die Ruhe aus der ersten Hälfte doppelt aus. Zur Geschichte des Abends gehörte für Brandstätter auch die richtige Haltung: „Wir sind mit dem nötigen Respekt und einer guten Einstellung hineingegangen und haben verdient gewonnen.“

Respekt für Kemeten und Lob für das Schiedsrichterteam

Bei allem Jubel über drei Auswärtspunkte fand Klaus Brandstätter deutliche Worte des Respekts für den Gegner. „Kemeten war sehr gut eingestellt, sie haben gekämpft, nie aufgegeben“, sagte er und ergänzte: „Wir haben die Punkte wirklich hart erarbeiten müssen.“ Auch das Schiedsrichterteam bekam ein positives Zeugnis: „Es war eine sehr souveräne Schiedsrichterleistung, und aus unserer Sicht wie auch aus der Sicht von Kemeten war alles richtig. Es gab keine strittigen Szenen.“ Auch die Elfmeter-Entscheidung in Halbzeit eins ordnete er gelassen ein: Man könne ihn geben, müsse aber nicht – unterm Strich eben eine fehlerfreie Leitung, die dem Spiel gut getan hat.

Fazit und Ausblick: Drei Punkte mit Botschaft

Der 3:0-Sieg in Kemeten ist für Zuberbach mehr als eine Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten. Er unterstreicht, dass die Mannschaft ihre Rolle annimmt und seriös auftritt. „Es ist immer schwierig, wenn man gegen den Letzten spielt. Manche glauben, das wird leicht – dem war nicht so“, betonte Brandstätter. Mit dem Dreier festigt Zuberbach Rang fünf und steht bei 50 Punkten, Kemeten bleibt mit neun Zählern am Tabellenende. Wichtig für die Gäste war vor allem die Mischung aus Kontrolle, Geduld und Konsequenz im Abschluss.

1. Klasse Süd: Kemeten : Zuberbach - 0:3 (0:1)

  • 77
    Adam Toth 0:3
  • 66
    Bence Kovacs 0:2
  • 41
    Peter Farkas 0:1