In der 1. Klasse Süd setzte sich der SV Zuberbach nach frühem Rückstand deutlich mit 4:1 gegen den SC Wiesfleck durch. Zur Pause stand es noch 1:1, doch kurz nach dem Seitenwechsel stellten die Hausherren die Weichen. Ferenc Rácz brachte Zuberbach in Front, Janos Szöke und Benjamin Kun legten nach. Sektionsleiter Klaus Brandstätter sprach von einer klaren Reaktion auf die Vorwochen-Pleite und einem verdienten Sieg, der „auch noch höher ausfallen“ hätte können.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Die Partie begann mit einem Dämpfer für die Heimischen: Wiesflecks Gregor Piskur traf in Minute 12 zum 0:1. Zuberbach ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Die Gastgeber hatten viel vom Spiel und suchten weiter entschlossen den Weg nach vorne. In der 22. Minute fiel der verdiente Ausgleich: Peter Farkas stellte auf 1:1. „Wir waren von Anfang an dominant, wir wollten den Sieg mehr und haben die nötigen Tore gemacht“, sagte Klaus Brandstätter. Bis zur Pause blieb es beim Remis, auch weil Zuberbach einige gute Möglichkeiten liegen ließ. Der Auftritt wirkte dennoch gefestigt: hohe Laufbereitschaft, viele zweite Bälle, die Hausherren blieben aktiv und drängten auf das nächste Tor. Aus Sicht des Funktionärs war da bereits spürbar, dass seine Mannschaft an diesem Tag die reifere Leistung bot und das Spiel nicht mehr aus der Hand geben wollte.
Gleich nach dem Seitenwechsel fiel die Szene, die dem Spiel die Richtung gab. In Minute 47 traf Ferenc Rácz zum 2:1. Dazu Brandstätter: „Nach unserem zweiten Tor war der Knoten geplatzt, danach ging es für den Gegner nur mehr bergab. Der Sieg hätte auch höher ausfallen können.“ Zuberbach blieb am Drücker, ließ hinten wenig zu und verwertete vorne nun konsequenter. Janos Szöke erhöhte in der 54. Minute auf 3:1. Spätestens jetzt kontrollierten die Gastgeber das Geschehen. In der 69. Minute setzte Benjamin Kun den Schlusspunkt zum 4:1 – ein weiterer sehenswerter Abschluss, den der Funktionär als Weitschuss lobte. „Heute war die richtige Antwort auf die Niederlage der Vorwoche. Laufbereitschaft, Kampf und auch spielerisch waren wir stark“, fasste Brandstätter den Auftritt zusammen.
Trotz des klaren Ergebnisses fand Brandstätter anerkennende Worte für den Gegner: „Wiesfleck ist laufstark und kämpferisch, aber spielerisch hatten sie uns heute wenig entgegenzusetzen.“ Zufrieden zeigte er sich auch mit der Leitung: „Ein Schiedsrichter ist am besten, wenn er unauffällig ist – heute war das der Fall. Das Team war hervorragend, es gab keine strittigen Szenen.“ Bei den eigenen Leistungsträgern hob er zwei Namen hervor: „Ein Sonderlob für unseren Tormann Gabor Molnar und vor allem für Peter Farkas, der enorm gearbeitet hat und maßgeblich am Sieg beteiligt war.“ Zum Vereinsalltag lieferte der Sektionsleiter ein Extra: „Unsere Reserve hat 11:1 gewonnen. Für einen Verein mit rund 150 Einwohnern und trotzdem 13, 14 Reservespielern auswärts ist das großartig – dafür ein großes Dankeschön.“ Mit nun 53 Zählern behauptet Zuberbach Platz fünf, Wiesfleck bleibt als Fünfzehnter im Tabellenkeller.