Spielberichte

Christopher Pinter (UFC St. Georgen/Eisenstadt): „Wir haben uns im ersten Halbjahr kennengelernt – jetzt wollen wir Konstanz“

St. Georgen/Eisenstadt

In der 2. Klasse Nord hat Christopher Pinter, Trainer von UFC St. Georgen/Eisenstadt, eine bewegte Hinrunde hinter sich. Nach wechselhaften Ergebnissen – Siegen, Niederlagen und einem Remis – richtet die Mannschaft den Blick nach vorn. Pinter betont den gewachsenen Teamgeist und die sich formende Spielidee: „Wir haben uns im ersten Halbjahr kennengelernt und die ersten Teile einer Spielidee entwickelt.“ Mit Rang acht und 20 Punkten aus 13 Spielen steht ein solides Fundament, aber auch Luft nach oben. Der Fokus liegt nun auf Stabilisierung und Weiterentwicklung in der zweiten Saisonhälfte! 


Schiedsrichter hält einen Fußball in der Hand

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Rückblick auf die bisherigen Begegnungen

Die letzten Wochen vor der Winterpause brachten Licht und Schatten. Gegen SC Trausdorf setzte es eine Niederlage, kurz darauf folgte mit dem Erfolg über FC Großhöflein ein wichtiges Lebenszeichen. Das anschließende Duell mit FC Oslip ging erneut verloren, ehe mit SV Sigleß ein starker Gegner wartete, der seine Tabellenführung bestätigte. Der Abschluss der Hinrunde – ein 0:0 gegen SC Zagersdorf – brachte immerhin einen Punkt und ein positives Signal. Auffällig: St. Georgen/Eisenstadt präsentierte sich kämpferisch und gab trotz Rückschlägen nie auf.

„Wir starten gerade mit dem Training für die Rückrunde“

Pinter erklärte, dass die Mannschaft bereits mitten in der Vorbereitung steckt: „Wir starten gerade mit dem Training für die Rückrunde.“ Während der Winterpause will das Trainerteam vor allem an Automatismen und an der konsequenten Umsetzung der Spielidee arbeiten.

Auch wenn ein Spieler den Verein verlassen wird, bleiben größere Umbrüche aus. „Hier bleibt vorerst alles beim Alten“, so Pinter. Diese Stabilität ist für ein Amateurteam entscheidend, um die im Herbst gelegten Grundlagen gezielt auszubauen. Im Mittelpunkt steht dabei das Kollektiv: „Wir sind ein großes Team und halten alle zusammen.“

Analysen und Ausblick

Auf die Frage nach den stärksten Gegnern der bisherigen Saison sagt Pinter offen: „Sigleß und Breitenbrunn sind aufgrund ihrer finanziellen Situation und der dadurch entstandenen Kaderqualität schwer zu schlagen.“ Beide Teams untermauern diese Einschätzung mit ihrer Position an der Tabellenspitze.

Gegen solche Gegner will St. Georgen/Eisenstadt in der Rückrunde kompakter auftreten und die eigenen Stärken klarer zur Geltung bringen. Nach Rang acht zur Halbzeit darf das Team optimistisch nach vorn blicken: Aus der erarbeiteten Basis soll ein gefestigtes Spielsystem wachsen, das Ergebnisse liefert – auch wenn der Weg dorthin den einen oder anderen Rückschlag bereithält.