In der 2. Klasse Nord feierte der UFC St. Georgen/Eisenstadt beim SC Trausdorf einen 5:1-Auswärtssieg. Nach ausgeglichener erster Hälfte mit dem Ausgleich kurz vor der Pause legten die Gäste direkt nach Wiederbeginn doppelt nach und brachten die Partie klar auf ihre Seite. Trainer Christopher Pinter sprach von einem guten Start und davon, dass seine Mannschaft die Halbzeitansprache verstanden habe. Für Trausdorf blieb nach ordentlicher erster Hälfte nur die Erkenntnis, dass kleine Phasen das Spiel entschieden.

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Christopher Pinter fasste den Start kurz und treffend zusammen: "Wir hatten den besseren Start ins Spiel." Schon nach 25 Minuten lagen seine Männer vorne – wenn auch in ungewöhnlicher Form: Ein Eigentor von Raphael Frank stellte auf 0:1. Das passte zum Gefühl des Trainers, dass seine Elf von Beginn an wacher war und mehr vom Spiel hatte. Trausdorf steckte das jedoch weg, arbeitete sich zurück und kam vor der Pause noch zum Ausgleich. "Der Gegner hatte vor dem 1:1 auch schon ein, zwei gute Möglichkeiten", räumte Pinter ein. Genau in Minute 45 war es dann wieder Raphael Frank, der diesmal auf der richtigen Seite traf und das 1:1 fixierte. Mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen – und dort wurde offenkundig die richtige Ansprache gefunden.
Denn direkt nach Wiederanpfiff fiel die Vorentscheidung. "Sicher das 2:1 und 3:1 kurz nach der Pause", benannte Pinter die Schlüsselszene. Zunächst traf der Trainer selbst in Minute 48 zum 1:2, nur eine Zeigerumdrehung später legte Kilian Buchreiter das 1:3 nach. St. Georgen/Eisenstadt blieb am Drücker und legte in der Folge nach. "Die Mannschaft hat die Halbzeitansprache verstanden", sagte Pinter zufrieden. Oliver Mancs stellte mit seinem Treffer zum 1:4 nach 65 Minuten die Weichen endgültig, in der 80. Minute machte Mancs mit seinem zweiten Tor des Abends den 1:5-Endstand perfekt. Die Gäste kontrollierten das Geschehen nun deutlich und spielten den Auswärtssieg sicher zu Ende.
Nach dem Schlusspfiff lobte Pinter die Reaktion seiner Mannschaft, wollte den klaren Sieg aber nicht schönreden. "Jeder Spieler muss ehrlich zu sich selbst sein und immer hundert Prozent abrufen", forderte er – auch mit Blick auf die kommenden Wochen. In der Tabelle steht St. Georgen/Eisenstadt mit 39 Punkten auf Rang fünf, Trausdorf hält bei 32 Zählern und bleibt Sechster. Für die Gäste ist der Auswärtssieg ein Schritt, um den Anschluss nach oben zu halten, für Trausdorf ein Hinweis, wie schnell nach der Pause ein Spiel kippen kann.