In der 24. Runde der 2. Klasse Nord trennte sich der SC Zagersdorf vom SV Seefestspiele Mörbisch am See mit 2:2. Für die Hausherren traf Fabian Schmal doppelt, bei den Gästen waren Sebastian Trimmel und Julian Martschitz erfolgreich. In der Schlussphase wurde es hektisch: ein Lattentreffer der Heimischen durch Jakob Wildt, kurz darauf Rot für Mark Varga. Trainer Gerald Gollubics sprach danach von einem gerechten Remis und hob Einsatz und Moral seiner Mannschaft hervor.

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Die Partie begann offen und schwungvoll, beide Seiten suchten den Weg nach vorne. Zagersdorf hatte laut Coach den besseren Start. „Von Anfang an war es ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die erste Großchance war bei uns, wir sind dann in Führung gegangen“, schilderte Gerald Gollubics. Diese Führung besorgte in Minute 20 Fabian Schmal mit dem 1:0. Mörbisch ließ sich davon nicht beeindrucken und kam noch vor der Pause zurück: Sebastian Trimmel stellte in der 44. Minute auf 1:1. „Mörbisch hat kurz vor der Halbzeit ausgeglichen“, so Gollubics, der das 1:1 zur Pause als angemessen empfand. Der Ausgleich setzte den Rahmen für eine zweite Hälfte, in der beide Teams weiter mutig nach vorne spielten.
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Moment: In der 59. Minute traf Julian Martschitz zum 1:2. Die Heimischen hielten dagegen, suchten den Weg über die Flügel und blieben gefährlich. Der Lohn kam spät: In Minute 79 drückte erneut Fabian Schmal den Ball über die Linie – 2:2 und Jubel im Zagersdorfer Lager. Ganz am Ende lag der Sieg in der Luft: Ein Schuss der Heimischen klatschte in der 85. Minute an die Latte, wie Gollubics betonte: „Schade um den Lattenschuss kurz vor Schluss – da hatten wir Pech.“ Nur wenig später sah Mörbischs Mark Varga Rot (86.). „Eine Szene ist noch hervorzuheben: die Rote Karte kurz vor Schluss“, sagte der Zagersdorfer Trainer zu dieser hitzigen Schlusssequenz. Am Ende blieb es trotz Überzahl beim 2:2.
In seiner Analyse nahm Gollubics kein Blatt vor den Mund: „Alle vier Tore fielen durch Eigenfehler in den Abwehrreihen beider Mannschaften und die Großchancen konnten nicht verwertet werden.“ Damit erklärte er, warum es trotz vieler Möglichkeiten „am Ende beim Remis geblieben ist“. Zugleich strich er die positiven Seiten hervor: „Bei unserer Mannschaft hat heute der Einsatz, die Moral und der Wille, Fußball zu spielen, sehr gut funktioniert.“ Auch zur Spielleitung äußerte er sich knapp und sachlich: „Die Schiedsrichterleistung war durchschnittlich.“ Unterm Strich blieb der Tenor eindeutig: „In Summe war das Unentschieden für beide Seiten gerecht.“