In der 2. Klasse Nord ließ der UFC Schützen am Gebirge dem UFC Oggau kaum etwas entgegensetzen: 0:7 hieß es am Ende, zur Pause stand es bereits 0:4. Oggau legte früh vor, blieb konsequent am Drücker und spielte seine Angriffe sauber zu Ende. Trainer Hans Peter Kusolits sprach von einem verdienten Sieg in dieser Höhe und hob die spielerischen Lösungen seiner Mannschaft hervor – selbst bei diesem klaren Ergebnis mahnte er die Chancenverwertung an.

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Der Start in Schützen war ganz nach Oggauer Geschmack: Bereits in der 4. Minute traf Alexander Kampitsch zum 0:1 und gab die Richtung vor. Die Gäste kontrollierten das Geschehen, während Schützen tief stand und – aus Sicht von Oggau-Trainer Hans Peter Kusolits – „mit Mann und Maus verteidigte“. Oggau fand dennoch Wege durch die Reihen und legte vor der Pause in kurzer Folge nach: Kampitsch erhöhte in Minute 33 auf 0:2, nur zwei Minuten später stellte Samuel Gajdos auf 0:3. In der 38. Minute setzte Sebastian Dinhof das 0:4 drauf – ein klarer Zwischenstand, der den Verlauf bis dahin gut abbildete. Nach dem Seitenwechsel blieb Oggau konzentriert: Gajdos traf in der 52. Minute zum 0:5, Dinhof legte in der 70. Minute das 0:6 nach, ehe Kampitsch mit seinem dritten Treffer in der 82. Minute den 0:7-Endstand fixierte.
Nach dem Schlusspfiff fand Hans Peter Kusolits deutliche Worte zur Leistung seiner Mannschaft – und zwar im positiven Sinn. „Der Sieg in der Höhe war verdient. Wir hatten keine Probleme mit dem Gegner und haben uns sehr viele Torchancen erarbeitet“, sagte der Oggau-Coach. Entscheidend war aus seiner Sicht, dass sein Team geduldig blieb und immer wieder Lösungen fand: „Ich hatte nie das Gefühl, dass da etwas passieren könnte. Schützen hat mit Mann und Maus verteidigt, aber wir haben immer wieder spielerisch gute Lösungen gefunden.“ Die sieben Treffer waren für ihn Ausdruck genau dieser Stärke: „Alle sieben Tore waren schön herausgespielt.“ Gleichzeitig blickte er mit dem fordernden Auge des Trainers auf die nächste Stufe: „Unser Pferdefuß bleibt die Chancenauswertung. Da wäre sogar noch das eine oder andere Tor mehr möglich gewesen.“
Trotz des klaren Ergebnisses blieb Kusolits respektvoll gegenüber dem Heimteam: „Ich glaube, Schützen war heute dezimiert, nicht alle Spieler waren an Bord.“ Auch das Schiedsrichterteam bekam von ihm Bestnoten: „Der Schiedsrichter hatte eine klare Linie und hat das sehr souverän gelöst.“ In der Tabelle untermauert Oggau mit nun 50 Punkten Platz 4, während Schützen mit 28 Zählern im hinteren Mittelfeld rangiert. Für Oggau ist der deutliche Auswärtssieg ein starkes Zeichen zum Abschluss der Runde – spielerisch stabil, defensiv sicher, vorne mit viel Variabilität. Kusolits’ Marschroute für die kommenden Aufgaben bleibt dennoch klar: die guten Abläufe beibehalten und vor dem Tor noch konsequenter werden.