Spielberichte

„Mit dem 3:0 zur Pause hat es schon sehr gut ausgesehen“ – Pinter ordnet St. Georgens 9:0 ein

UFC Schützen
St. Georgen/Eisenstadt

In der 2. Klasse Nord hat UFC St. Georgen/Eisenstadt am Samstag auswärts beim UFC Schützen am Gebirge einen 9:0-Erfolg gefeiert und schon zur Pause mit 3:0 geführt. Trainer Christopher Pinter sah eine Partie, in der sein Team viel Geduld brauchte, weil sich der Gastgeber tief zurückzog. Für ihn waren vor allem das erste und das zweite Tor wichtig, weil sie seiner Mannschaft die nötige Sicherheit gaben.


Jugendliche Spieler mit Bällen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Viel Ballbesitz, aber erst einmal Lösungen gesucht

Der klare Endstand darf leicht darüber hinwegtäuschen, dass UFC St. Georgen/Eisenstadt nach den Worten seines Trainers zunächst vor einer klaren Aufgabe stand. Christopher Pinter schilderte, dass sich UFC Schützen am Gebirge sehr auf das Verteidigen konzentrierte und seinem Team damit wenig Raum anbot. „Schützen hat sich sehr auf das Verteidigen konzentriert und wir mussten Lösungen gegen eine Fünfer- oder Sechserkette finden“, sagte Pinter. Damit war die Richtung der Partie vorgegeben: St. Georgen/Eisenstadt hatte mehr vom Spiel, musste aber geduldig bleiben und sich die Lücken gegen einen tief stehenden Gegner erst erarbeiten.

Drei Treffer vor der Pause brachten die Kontrolle

Der erste Schritt gelang nach 13 Minuten, als Oliver Mancs das 0:1 erzielte. Für Pinter war genau dieser Moment wesentlich, weil ein früher Treffer gegen einen so defensiven Gegner vieles erleichtert. Nach 34 Minuten legte Christopher Pinter selbst das 0:2 nach, ehe Kilian Buchreiter noch vor dem Seitenwechsel auf 0:3 stellte. Damit war die Richtung der Partie spätestens klar. „Es ist immer wichtig, gegen so einen tief stehenden Gegner das erste Tor und das zweite Tor zu machen, weil das dann Sicherheit gibt“, sagte der Trainer. Und mit dem Pausenstand war auch sein Eindruck eindeutig: „Mit dem Pausenstand von 3:0 hat es schon sehr gut ausgesehen.“

Nach dem Seitenwechsel zog St. Georgen/Eisenstadt davon

Was sich vor der Pause bereits abgezeichnet hatte, setzte sich nach dem Wechsel noch deutlicher fort. Oliver Mancs erhöhte in der 50. Minute auf 0:4 und legte nur sechs Minuten später das 0:5 nach. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Kilian Buchreiter traf in der 58. Minute zum 0:6, Tim Beck stellte in Minute 65 auf 0:7, Max Manninger erhöhte in der 70. Minute auf 0:8 und Oliver Mancs machte mit seinem vierten Treffer in der 75. Minute das 0:9 komplett. So wurde aus einer Partie, in der anfangs Geduld gefragt war, am Ende ein ganz klarer Auswärtssieg.

Trainer bleibt trotz 9:0 bewusst auf dem Boden

Gerade weil das Ergebnis so deutlich ausgefallen ist, wollte Christopher Pinter nach dem Schlusspfiff nicht in Euphorie verfallen. „Man darf das Ergebnis nicht überbewerten, weil Schützen sicher nicht in Bestbesetzung aufgelaufen ist“, ordnete er den Auftritt ein. Auch den Blick auf die nächsten Aufgaben richtete er sofort nach vorne: „0:9 ist heute eine sehr schöne Momentaufnahme, zählt aber morgen gar nichts mehr.“ Das passt auch zur Tabellenlage, denn UFC St. Georgen/Eisenstadt hält nach zwei Runden bei sechs Punkten. Viel Aufregung gab es an diesem Nachmittag laut Pinter ohnehin nicht. „Der Schiedsrichter hatte einen schönen, ruhigen Arbeitstag“, meinte der Trainer nach einer einseitigen Partie.

2. Klasse Nord: Schützen : St. Georgen/E. - 0:9 (0:3)

  • 75
    Oliver Mancs 0:9
  • 70
    Max Manninger 0:8
  • 65
    Tim Beck 0:7
  • 58
    Kilian Buchreiter 0:6
  • 56
    Oliver Mancs 0:5
  • 50
    Oliver Mancs 0:4
  • 45
    Kilian Buchreiter 0:3
  • 34
    Christopher Pinter 0:2
  • 13
    Oliver Mancs 0:1