In der 2. Klasse Nord hat UFC St. Georgen/Eisenstadt gegen die SPG Hirm/Zillingtal mit 5:0 gewonnen und damit schon in der ersten Halbzeit den Grundstein gelegt. Trainer Christopher Pinter sah seine Mannschaft "gut ins Spiel" kommen, sprach von Angriffen "Minute für Minute" und führte den klaren Heimsieg vor allem auf zwei Dinge zurück: "Besonders gut funktioniert hat das Passspiel" und "die Qualität hat den Ausschlag gegeben."

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Der Spielverlauf gab dieser Einordnung recht. Bereits in der 8. Minute brachte Oliver Mancs die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Nach 20 Minuten legte Kilian Buchreiter das 2:0 nach, eine Minute vor der Pause erhöhte Nikolaus Krizsanits in der 44. Minute auf 3:0. Damit war die Partie schon zur Halbzeit klar in Richtung St. Georgen gelaufen. Nach dem Seitenwechsel baute die Heimmannschaft den Vorsprung weiter aus: Christopher Pinter traf in der 63. Minute zum 4:0, ehe Buchreiter nur vier Minuten später mit seinem zweiten Treffer den 5:0-Endstand herstellte. Genau diesen Verlauf meinte der Trainer, als er sagte: "Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben uns Torchance für Torchance erspielt und sind dann auch verdient in Führung gegangen."
Vor allem im eigenen Spiel mit dem Ball sah Pinter den Unterschied. "Besonders gut funktioniert hat das Passspiel", sagte der Trainer, und er blieb mit seiner Beschreibung nicht nur bei einer allgemeinen Bewertung. Einen typischen Ablauf aus einem Angriff formulierte er so: "Aus der Innenverteidigung über das Zentrum auf die Seite, dann in den Rückraum und Tor." Daraus wird gut ersichtlich, worauf der Heimtrainer hinauswollte. St. Georgen kam nicht zufällig zu fünf Treffern, sondern arbeitete sich laut Pinter immer wieder sauber in gute Positionen. Für ihn lag der entscheidende Punkt deshalb nicht in einem einzelnen Treffer, sondern darin, "dass wir Minute für Minute unsere Angriffe gestartet haben". So wuchs der Vorsprung im Lauf des Abends immer weiter an.
Interessant war nach dem Schlusspfiff auch, dass Pinter den klar unterlegenen Gästen durchaus ordentliche Ansätze attestierte. "Der Gegner hat einen kontinuierlichen Spielaufbau gepflegt und ist trotzdem immer ruhig geblieben, auch nach den Gegentoren", sagte er über Hirm/Zillingtal. Ganz ohne Hinweise an die eigene Mannschaft wollte er den Abend aber ebenfalls nicht abhaken. "Verbessern müssen wir uns noch im Zweikampfverhalten und bei Einwürfen vom Gegner", meinte der Trainer. Trotz des deutlichen 5:0 bleibt also etwas Arbeit. In der Tabelle steht St. Georgen nach zwölf Runden mit 24 Punkten auf Rang drei und hat mit diesem klaren Heimsieg den Anschluss an die Spitze gewahrt.