Spielberichte

„Das 1:0 und 2:0 waren extrem wichtig“ – St. Georgen findet früh die Lösung

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St. Georgen/Eisenstadt
UFC Schützen

In der 2. Klasse Nord hat UFC St. Georgen/Eisenstadt gegen UFC Schützen am Gebirge einen klaren 7:0-Heimsieg eingefahren. Entscheidend war laut Trainer Christopher Pinter, dass seine Mannschaft den kompakten Defensivblock der Gäste früh knacken konnte. Vor allem das 1:0 und 2:0 seien in so einem Spiel „extrem wichtige Momente“ gewesen, sagte der Trainer nach einer über weite Strecken klaren Partie.


Fußball auf Stadionrasen

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Frühe Tore öffnen das Spiel

Schützen machte es den Gastgebern zunächst so schwer, wie Christopher Pinter nach dem Spiel beschrieben hat. „Schützen hat versucht, mit einem sehr gut defensiv organisierten Block zu verteidigen“, sagte der Trainer. Genau deshalb maß er dem ersten Doppelschlag besondere Bedeutung bei. Bis zur 15. Minute hielt die kompakte Ordnung der Gäste, dann brachte Christopher Pinter St. Georgen mit 1:0 in Führung. Nur vier Minuten später legte Andreas Jobst das 2:0 nach. „In so einem Spiel sind das 1:0 und 2:0 extrem wichtige Momente, wenn du diesen Block durchbrichst, auch mental“, sagte Pinter. Noch vor der Pause erhöhte Christopher Pinter in der 39. Minute auf 3:0. Für den Trainer waren damit „sicher die Tore in der ersten Halbzeit“ die Grundlage des deutlichen Erfolgs.

Auch nach der Pause bleibt St. Georgen am Drücker

Mit dem Drei-Tore-Polster im Rücken blieb St. Georgen auch nach dem Seitenwechsel das aktivere Team und zog die Partie weiter klar auf seine Seite. Jakob Potzmann stellte in der 55. Minute auf 4:0, ehe Max Manninger mit seinen Treffern in der 61. und 65. Minute innerhalb kurzer Zeit weiter erhöhte. Spätestens da war die Begegnung endgültig entschieden, Oliver Mancs setzte in der 80. Minute mit dem 7:0 den Schlusspunkt. Pinter machte nach dem Abpfiff vor allem die Haltung seiner Mannschaft als Stärke aus. „Wir waren im Kopf sehr klar, was die Aufgabe betrifft“, sagte der Trainer. Dass trotz sieben Toren nicht alles perfekt gewesen sei, sprach er aber genauso offen an: „Wir müssen die Zuspiele schneller und genauer machen und noch ein höheres Tempo gehen.“

Saubere Partie und ein klarer Abend in der Spitzengruppe

Der deutliche Sieg änderte nichts daran, dass Pinter den Auftritt der Gäste nüchtern einordnete. Schützen habe „versucht, defensiv kompakt zu stehen und auf Umschaltmomente zu warten“, erklärte er. Dazu passte auch sein Hinweis, dass man sehe, „dass das auch Erfolg bringt, wie beim Sieg letzte Woche gegen Zagersdorf“. Umso wichtiger waren aus seiner Sicht die frühen Tore, weil St. Georgen damit diesen Plan aufbrechen konnte. Auffällig war auch, wie ruhig die Partie insgesamt verlief. „Strittige Szenen gab es keine. Das zeigt auch, dass es keine Gelbe Karte im Spiel gab“, sagte Pinter. Den Unparteiischen wollte er dennoch nicht in den Mittelpunkt rücken: „Die Leistung des Schiedsrichters kann ich wie jede Woche nicht beurteilen, da ich kein Schiedsrichterbeobachter bin.“ Für St. Georgen stehen damit ein klarer Heimsieg, 27 Punkte aus 13 Spielen und weiterhin ein Platz ganz vorne in der Tabelle der 2. Klasse Nord.

2. Klasse Nord: St. Georgen/E. : Schützen - 7:0 (3:0)

  • 80
    Oliver Mancs 7:0
  • 65
    Max Manninger 6:0
  • 61
    Max Manninger 5:0
  • 55
    Jakob Potzmann 4:0
  • 39
    Christopher Pinter 3:0
  • 19
    Andreas Jobst 2:0
  • 15
    Christopher Pinter 1:0