In der 2. Klasse Süd A hat UFC "Catering Pranger" Oberschützen gegen SC Kemeten ein torreiches Heimspiel mit 3:5 verloren. Nach einem 1:3 zur Pause kämpften sich die Gastgeber noch einmal bis zum 3:3 zurück, ehe die Partie in der Schlussphase wieder kippte. Trainer Gerhard Wolfger brachte den Abend nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: "Wir waren spielbestimmend, aber wir haben durch individuelle Fehler das Spiel verloren."

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Für UFC "Catering Pranger" Oberschützen begann die Partie denkbar ungünstig. Schon in der 2. Minute brachte Manuel Erkinger den SC Kemeten mit 1:0 in Führung, damit lief die Heimelf sofort einem Rückstand hinterher. Nach 22 Minuten erhöhte Barnabas Kapus auf 2:0, ehe Adrián Ferenc Prán mit dem 1:2 in der 28. Minute wieder für Anschluss sorgte. Dass diese Hoffnung nur kurz hielt, machte das Spiel aus Sicht der Gastgeber besonders bitter, denn Gergö Tama stellte nur zwei Minuten später schon auf 3:1 für SC Kemeten. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause. Wolfger sprach danach von einem "sehr ausgeglichenen Match" und blieb bei seiner Einschätzung, dass seine Mannschaft über weite Strecken nicht die schlechtere war. Für ihn wog aber schwer, dass die eigenen Fehler in dieser Phase sofort teuer wurden.
Nach dem Seitenwechsel zeigte UFC "Catering Pranger" Oberschützen genau die Reaktion, die sich die Gastgeber erhofft hatten. Roland Szalai verkürzte in der 57. Minute zunächst auf 2:3 und brachte seine Mannschaft damit wieder näher heran. Als Szalai in der 70. Minute auch noch zum 3:3 traf, war die Partie endgültig wieder offen, obwohl SC Kemeten zur Pause noch klar vorne gelegen war. Gerade diese Phase war es, die Wolfger trotz der Niederlage positiv mitnahm. "Die Mannschaft hat bis zur letzten Minute gekämpft und wollte eigentlich ein Unentschieden oder einen Sieg erreichen", sagte der Sektionsleiter. Dass sich UFC "Catering Pranger" Oberschützen nach dem 1:3 noch einmal vollständig zurückmeldete, unterstrich diese Aussage. Umso größer war am Ende der Frust, weil aus der Aufholjagd nichts Zählbares wurde.
Nach dem 3:3 schaffte es UFC "Catering Pranger" Oberschützen nicht, den Schwung bis zum Ende mitzunehmen. Stattdessen schlug SC Kemeten in der Schlussphase noch zweimal zu. Barnabas Kapus brachte die Gäste in der 81. Minute wieder mit 4:3 in Führung und sorgte in der 88. Minute auch noch für den 5:3-Endstand. Damit war der Dreierpack von Kapus komplett und für Wolfger stand auch fest, welche Treffer für ihn besonders ins Gewicht fielen. "Entscheidend waren das 1:0, 1:3 und das 5:3", sagte er. Den frühen Rückschlag und den späten Schlusspunkt hob er also klar heraus. Bei der Suche nach den Gründen für die Niederlage wurde Wolfger ebenfalls deutlich: "Gefehlt haben uns Glück und Konzentration." Noch klarer wurde er bei der Ursache: "Verloren haben wir das Spiel in der Defensive, durch einzelne individuelle Fehler."
So bleibt für UFC "Catering Pranger" Oberschützen nach drei Runden in der 2. Klasse Süd A vorerst ein Punkt, während SC Kemeten mit dem dritten Sieg im dritten Spiel die Tabellenführung behauptet. Für Wolfger stand nach dem Abpfiff trotzdem nicht nur das nackte Ergebnis im Vordergrund. Er sah auch, dass seine Mannschaft nach dem klaren Pausenrückstand nicht aufgab und sich bis zum 3:3 zurückarbeitete. Genau dieser Wille war der positive Teil eines sonst enttäuschenden Abends. Gleichzeitig machte der Sektionsleiter keinen Bogen um das Hauptproblem. Hinten waren es aus seiner Sicht die entscheidenden Fehler, vorne fehlten "Glück und Konzentration". Dazu kam, dass SC Kemeten laut Wolfger "einzelne offensiv gute Spieler" hatte, die diese Fehler auch nutzten. Für UFC "Catering Pranger" Oberschützen bleibt damit vor allem die Aufgabe, die gute Moral aus diesem Spiel mitzunehmen und die Gegentore deutlich besser in den Griff zu bekommen.