In der 2. Klasse Süd A hat SV Auto Schuh Hochart am Sonntag bei SPG Buchschachen/Loipersdorf-Kitzladen 1b einen 2:1-Auswärtssieg geholt. Die Gäste gerieten zwar früh in Rückstand, blieben laut Trainer Dieter Höfler aber ruhig, hatten über weite Strecken mehr Ballbesitz und drehten die Partie noch verdient. Besonders wichtig war der Erfolg auch deshalb, weil Hochart damit auswärts wieder einen Sieg holte.

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Die Partie begann für Hochart mit einem frühen Rückschlag. In der 11. Minute brachte Uwe Weber die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Höfler machte nach dem Spiel aber deutlich, dass seine Mannschaft dadurch nicht aus dem Konzept geraten ist. Im Gegenteil: Aus seiner Sicht hatte Hochart schon davor gute Ansätze und auch eine große Möglichkeit, als ein Ball am Aluminium landete. Der Trainer sagte: "Wir sind unglücklicherweise 0:1 in Rückstand geraten, aber die Mannschaft hat Ruhe bewiesen." Genau das zeigte sich dann auch im weiteren Verlauf. Hochart blieb am Ball, spielte nach den Worten des Trainers "kontrolliert von hinten raus" und kam in der 32. Minute durch Dániel Horváth zum verdienten 1:1. Mit diesem Ausgleich ging es in die Pause, und auch nach dem Seitenwechsel blieb die Richtung aus Sicht der Gäste dieselbe. In der 54. Minute war es wieder Horváth, der Hochart mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag endgültig auf die Siegerstraße brachte.
Höfler sah den Ausschlag nicht in einer einzelnen Szene, sondern in der Art, wie seine Mannschaft das Spiel über neunzig Minuten angenommen hat. "Wir haben größtenteils Ballbesitz gehabt und sind letztendlich verdient der Sieger gewesen", sagte der Hochart-Trainer. Für ihn war deshalb auch nach dem Rückstand nie wirklich das Gefühl da, dass die Partie wegkippen könnte. "Man hatte von außen nie das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte", meinte er und verwies darauf, dass seine Mannschaft insgesamt zwei Aluminiumtreffer hatte, während auch die SPG einmal die Stange traf. Gerade deshalb wollte Höfler keinen einen Moment künstlich herausheben. "Es hat keine entscheidende Szene gegeben. Wir haben gedrückt und dann verdient das 2:1 gemacht", fasste er die Begegnung zusammen. Ein besonderes Lob sprach er dabei nicht nur der Startelf aus, sondern auch den Spielern, die von der Bank kamen. "Die Stärke war sicher, dass wir nie aufgegeben haben. Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung, auch mit den Spielern, die noch reingekommen sind."
Auch nach der Führung war das Spiel aus Sicht von Hochart noch nicht endgültig erledigt, weil die Gäste ihre weiteren Möglichkeiten nicht sauber genug zu Ende spielten. Genau dort sah Höfler trotz des Sieges den größten Punkt, an dem seine Mannschaft noch arbeiten kann. "Verbesserungspotenzial gibt es immer. Wir haben noch viele Chancen gehabt. Führt man 3:1 oder 4:1, dann kann man das Spiel ruhiger angehen. So ist es bei 2:1 immer auf Messers Schneide", sagte er. Gleichzeitig hatte er aber nicht den Eindruck, dass die Gastgeber in der Schlussphase noch einmal zwingend auf den Ausgleich drängten. "Wir waren dem 3:1 wesentlich näher als dem Ausgleich", lautete seine klare Einschätzung. Dazu passte auch sein Eindruck, dass Hochart körperlich gut dagegenhielt und das Spiel bis zum Schluss ordentlich kontrollierte. Unterm Strich blieb für Höfler deshalb ein rundum positiver Nachmittag: drei Punkte nach einem gedrehten Spiel und vor allem das gute Gefühl, auswärts wieder gewonnen zu haben. "Dieser Auswärtsfluch ist mehr oder weniger behoben", sagte er und gratulierte seiner Mannschaft noch einmal ausdrücklich zum Sieg.