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"Kameradschaft, Wille und Einsatz waren der Schlüssel" – Goberling gewinnt in Wiesfleck 4:1

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SC Wiesfleck
ASK Goberling

In der 2. Klasse Süd A hat sich ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling am Sonntag mit 4:1 bei SC Wiesfleck durchgesetzt und dabei schon früh die Weichen gestellt. Trainer Michael Koller führte den Auswärtssieg vor allem auf die Rückkehr zu den eigenen Basics zurück. Aus seiner Sicht waren Kameradschaft, Wille und Einsatz die Faktoren, die seine Mannschaft über weite Strecken zur besseren Elf machten.


Mann hält Anzeigetafel, die eine Nachspielzeit von fünf Minuten anzeigt

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Frühe Tore bringen Goberling auf Kurs

Für Goberling begann die Partie genau so, wie es sich ein Auswärtsteam wünscht. Schon in der 4. Minute brachte Jakov Pavlic die Gäste mit 1:0 in Führung. Koller sprach danach von einem "sehr schön herausgespielten Tor", das seine Mannschaft sauber zu Ende gespielt habe. Dieses frühe Erfolgserlebnis gab dem Spiel aus Sicht der Gäste sofort eine Richtung. Nur sieben Minuten später legte Andrija Pavlovic das 2:0 nach, und damit war Goberling schon in einer komfortablen Situation. Zur Pause stand es 2:0, und genau diese Anfangsphase bezeichnete der Trainer als besonders wichtig. "Der entscheidende Moment war die schnelle Führung, der Zweikampf, der Zusammenhalt und der Wille zu gewinnen", sagte Koller nach dem Schlusspfiff.

Zurück zu den Basics

Dass es am Ende ein klarer Auswärtssieg wurde, erklärte der Goberling-Trainer nicht mit einzelnen Kunststücken, sondern mit einfachen Dingen, die in dieser Liga oft den Unterschied machen. "Wir waren gut eingestellt und sind auf unsere Basics zurückgekommen", sagte Koller. Vor allem drei Begriffe wiederholte er dabei immer wieder: "Kameradschaft, Wille und Einsatz." Genau das habe seiner Mannschaft zuletzt gutgetan und sei auch in Wiesfleck der Schlüssel gewesen. Der Gegner habe zwar "kampfbetont gespielt" und im Heimspiel natürlich etwas versuchen wollen, doch Koller sah sein Team dennoch vorne. "Im Gegensatz dazu waren wir die bessere Mannschaft", lautete seine klare Einschätzung. Damit beschrieb er eine Partie, in der Goberling nicht nur früh traf, sondern auch in den entscheidenden Bereichen präsenter war.

Kurze Schwächephase, dann die Antwort

Nach der Pause blieb Goberling zunächst auf Kurs und machte in der 66. Minute den nächsten wichtigen Schritt. Wieder war es Jakov Pavlic, der zum 3:0 traf und damit seinen zweiten Treffer an diesem Nachmittag erzielte. Ganz durch war die Partie damit aber noch nicht, weil Wiesfleck in der Schlussphase noch einmal verkürzen konnte. Robin Piff stellte in der 82. Minute auf 1:3. Koller verschwieg diese Phase nicht, sondern ordnete sie offen ein: "Danach hatten wir eine kurze Schwächephase." Entscheidend aus Sicht der Gäste war dann, dass darauf sofort die passende Antwort kam. Nur zwei Minuten nach dem Gegentor stellte Florijan Pavlovic mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her und beseitigte die letzten Zweifel am Auswärtssieg.

Sauberer Auftritt, aber noch Luft nach oben

Trotz vier erzielter Tore sah Koller nach dem Spiel noch genug Punkte, an denen seine Mannschaft arbeiten kann. Besonders bei der Verwertung der Möglichkeiten wünscht er sich mehr Konsequenz. "Zusammenhalt, Einsatz und Wille haben sehr gut funktioniert. Luft nach oben sehe ich bei der Chancenauswertung, die noch besser werden müsste", sagte der Trainer. Auch zum Unparteiischen fand er deutliche, positive Worte. "Der Schiedsrichter war meiner Meinung nach sehr gut. In der Liga würden wir mehr von ihm brauchen", meinte Koller, der zugleich betonte, dass es keine großen strittigen Situationen gegeben habe. Unterm Strich nimmt Goberling damit drei Punkte aus Wiesfleck mit und hält nach sieben Runden bei neun Zählern. Wenn die Gäste ihre Basics weiter so auf den Platz bringen, liefert dieses 4:1 jedenfalls eine klare Richtung für die nächsten Wochen.

2. Klasse Süd A: Wiesfleck : Goberling - 1:4 (0:2)

  • 84
    Florijan Pavlovic 1:4
  • 82
    Robin Piff 1:3
  • 66
    Jakov Pavlic 0:3
  • 11
    Andrija Pavlovic 0:2
  • 4
    Jakov Pavlic 0:1