In der 2. Klasse Süd A hat ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling auswärts bei der SPG Buchschachen/Loipersdorf-Kitzladen 1b einen 3:1-Sieg gefeiert. Nach einem frühen Rückstand brauchten die Gäste etwas, um in die Partie zu finden, drehten das Spiel aber noch vor der Pause. Trainer Michael Koller sah den Elfmeter zum Ausgleich als Wendepunkt: „Der hat uns wachgerüttelt.“

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Die Partie begann für Goberling alles andere als ideal. Michael Koller sagte danach offen: „Wir haben die Anfangsminuten ein wenig verschlafen“, und genau das spiegelte sich rasch im Spielstand wider. Bereits in der 8. Minute brachte Fabian Böhm die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Koller hatte vor dem Spiel mit einer kampfbetonten Aufgabe gerechnet, und genau so entwickelte sich die Begegnung in der Anfangsphase auch. Buchschachen war zunächst besser im Spiel, während die Gäste erst ihren Rhythmus finden mussten. Dass Goberling in dieser Phase Probleme hatte, machte der Trainer im Rückblick klar, gleichzeitig betonte er aber auch, dass seine Mannschaft danach Schritt für Schritt besser in die Partie hineinfand.
Der erste große Einschnitt kam dann in der 35. Minute. Goberling bekam einen Elfmeter, Jakov Pavlic verwandelte zum 1:1, und aus Sicht von Koller war genau das der entscheidende Moment des Nachmittags. „Bis dahin war Buchschachen besser im Spiel. Aber nach dem Ausgleichstreffer zum 1:1 wurden wir immer besser und haben dann das Spiel gedreht“, sagte der Trainer. Die Gäste wirkten danach gefestigter, kamen besser in die Zweikämpfe und wurden klarer in ihren Aktionen. Noch vor der Pause legte Goberling nach: In der 41. Minute traf Florijan Pavlovic zum 1:2. Koller sprach dabei von einem „wunderschönen Tor“ und nannte den Treffer „herrlich herausgespielt“. So ging es mit einer gedrehten Partie in die Halbzeit.
Dass Goberling nach dem Rückstand nicht den Faden verlor, führte Koller vor allem auf das Verhalten seiner Mannschaft als Kollektiv zurück. „Derzeit funktioniert richtig gut, dass einer für den anderen kämpft“, sagte er, und genau das war für ihn ein wesentlicher Punkt an diesem Sieg. Dazu kam, dass seine Mannschaft nach dem Ausgleich stabiler wurde. „Wir waren kompakt in der Verteidigung und haben unsere Chancen genützt“, hielt Koller fest. Er machte aber auch deutlich, dass die Partie nie völlig einseitig war. Buchschachen sei „sehr kampfbetont“ und „zweikampfstark“ aufgetreten, außerdem hätten auch die Gastgeber ihre Möglichkeiten gehabt. Gerade deshalb ordnete der Trainer den Auftritt seiner Mannschaft als umso wertvoller ein.
Im weiteren Verlauf blieb Goberling auf Kurs und setzte in der 82. Minute den entscheidenden Treffer. Wieder war es Jakov Pavlic, der mit seinem zweiten Tor des Tages auf 1:3 stellte und damit den Endstand herstellte. Koller meinte nach dem Spiel, seine Mannschaft hätte sogar „noch mehrere Tore machen können“, auch wenn er zugleich anerkannte, dass Buchschachen ebenfalls zu Chancen kam. Unter dem Strich blieb für ihn aber eine klare Einordnung: „Am Ende finde ich, dass wir trotzdem verdient gewonnen haben.“ Für Goberling ist das ein Auswärtssieg mit Gewicht, weil die Mannschaft nach zwölf Runden mit 21 Punkten auf Rang drei bleibt. Vor allem die Reaktion nach dem frühen Rückstand dürfte dem Trainer dabei besonders gefallen haben.