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„Nach dem 2:0 und dem 3:0 ging es klar in unsere Richtung“ – Wolfau gewinnt 5:0 in Hochart

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SV Hochart
SV Wolfau

In der 2. Klasse Süd A hat SV Auto Schuh Hochart gegen SV BB1 Wolfau eine deutliche 0:5-Heimniederlage hinnehmen müssen. Für Co-Trainer Christian Petz war es ein „sehr dominanter, überzeugender Auftritt“ seiner Mannschaft, die vor allem nach der Pause das Spiel endgültig auf ihre Seite zog. Mit viel Kompaktheit, hoher Intensität und großem Siegeswillen habe Wolfau den Grundstein für diesen klaren Auswärtssieg gelegt.


Nahaufnahme der Beine von Spielern beim Training

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Waldl bringt Wolfau vor der Pause auf Kurs

Schon in der ersten Hälfte deutete sich an, in welche Richtung diese Partie gehen würde. Petz sprach von einem Auftritt, bei dem seine Mannschaft von Beginn an geschlossen und entschlossen aufgetreten sei. In der 25. Minute belohnte sich Wolfau dann mit dem 1:0 durch Jan Waldl, und mit diesem Vorsprung ging es auch in die Halbzeit. Der Co-Trainer war mit diesem Zwischenstand zwar zufrieden, machte nach dem Spiel aber auch klar, dass aus seiner Sicht schon davor mehr möglich gewesen wäre. „Es war ein sehr dominanter, überzeugender Auftritt der gesamten Mannschaft“, sagte Petz. Besonders hob er hervor, dass „Kompaktheit und Zusammenhalt des Teams im Vordergrund standen“. Dass es zur Pause nur 1:0 stand, war für ihn deshalb auch der einzige Punkt, an dem noch Luft nach oben blieb.

Nach dem Seitenwechsel zieht Wolfau entscheidend davon

Die Phase nach Wiederbeginn war dann jene, in der das Spiel endgültig entschieden wurde. Nur eine Minute nach der Pause erhöhte Marco Fink auf 2:0, und Wolfau blieb danach weiter klar am Drücker. In der 64. Minute legte Emil Hamzagic das 3:0 nach, womit die Partie aus Sicht der Gäste endgültig entschieden war. „Nach dem 2:0 und dem schnellen 3:0 ging das Spiel klar in unsere Richtung“, ordnete Petz die entscheidende Phase ein. Für ihn zeigte sich das auch daran, dass Hochart immer mehr Probleme bekam, den Gegner in den Griff zu bekommen. Jonas Koller stellte in der 70. Minute auf 4:0, ehe Marco Fink mit seinem zweiten Treffer des Tages in der 77. Minute den 5:0-Endstand herstellte. „Das 2:0 und 3:0 waren die entscheidenden Situationen im Spiel“, sagte Petz, der den Sieg auch in dieser Höhe als verdient einstufte.

Viel Lob für die Mannschaft, aber keine Euphorie in Wolfau

So klar das Ergebnis am Ende auch ausfiel, im Lager der Gäste wollte man den Auftritt nicht größer machen, als er nach zwölf Runden ist. Petz sprach zwar von einer Mannschaft, die „scharf, direkt und richtig heiß“ gewesen sei, bremste aber sofort mögliche Euphorie. „Wir bleiben demütig. Wir haben zwölf Runden gespielt. Der SV Wolfau hat fünf davon verloren. Lassen wir die Kirche im Dorf“, sagte er. Genau dieser Ton zog sich auch durch seine Analyse. Die größte Stärke sah er im unbedingten Willen jedes Einzelnen, dieses Spiel gewinnen zu wollen. Gleichzeitig sprach er den einzigen Wermutstropfen offen an: „Da hätte es durchaus noch das ein oder andere Tor mehr geben können.“ Auch den Gegner wollte er trotz des 5:0 nicht kleinreden. Rückblickend sei Hochart für ihn „der stärkste Gegner bis dato“ gewesen, diesmal habe Wolfau die Hausherren aber gar nicht erst richtig ins Spiel kommen lassen. Strittige Szenen sah Petz keine, auch die Leistung des Schiedsrichters bezeichnete er als „durchaus in Ordnung“. Mit dem Auswärtssieg bleibt Wolfau nach Runde zwölf mit 21 Punkten in der Spitzengruppe der Liga.

2. Klasse Süd A: SV Hochart : Wolfau - 0:5 (0:1)

  • 77
    Marco Fink 0:5
  • 70
    Jonas Koller 0:4
  • 64
    Emil Hamzagic 0:3
  • 46
    Marco Fink 0:2
  • 25
    Jan Waldl 0:1