In der 2. Klasse Süd B hält Walter Paul mit dem USV Burgauberg engen Kontakt zur Tabellenspitze. Nach 14 Runden rangiert sein Team mit 25 Punkten auf Platz drei – nur einen Zähler hinter Rohrbrunn und acht hinter Spitzenreiter Eltendorf. Im Gespräch betont Paul den außergewöhnlichen Zusammenhalt im Verein, die familiäre Atmosphäre und den langfristigen Blick auf nachhaltige Entwicklung. Der Weg führt über Teamgeist, konsequente Nachwuchsförderung und harte Arbeit, um die Lücke nach vorne zu schließen und im Spielaufbau wie im Abschluss die nächsten Schritte zu setzen.

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„Gut funktioniert hat die Kameradschaft“, blickt Walter Paul auf die erste Saisonhälfte zurück. Er hebt die enge Verbindung zwischen Mannschaft, Vorstand und Umfeld hervor – eine Basis, die den kleinen Verein trägt. Burgauberg versteht sich als Einheit, als „Familienbetrieb“, in dem jeder füreinander einsteht. Diese Geschlossenheit half, den schwierigen Start mit Verletzungen zu bewältigen. Mittlerweile ist der Kader vollständig – mit spürbarem Effekt: „Am Ende der Meisterschaft war alles an Bord, und da haben wir die nötigen Punkte und Siege gemacht.“
In der Kaderplanung setzt der Trainer auf Kontinuität und Ausbildung. Nach dem Abgang eines Tormanns und eines Feldspielers wurde zwar nachjustiert, der Fokus liegt jedoch auf eigenen Kräften: „Beim Feldspieler möchten wir auf die eigenen Reihen schauen, die jungen Spieler an die Meisterschaft heranführen.“ Fehler gehören für ihn zum Lernprozess, gleichzeitig erwartet er von den Routiniers, dass sie als Leader Verantwortung übernehmen und die Jüngeren „pushen“. So soll Schritt für Schritt ein stabiles, lernfähiges Gerüst wachsen – auf und neben dem Platz.
Für die zweite Saisonhälfte will Paul die spielerische Linie weiter schärfen – insbesondere im letzten Drittel: „Im Tore machen ist noch Potenzial drinnen.“ Entsprechend legt er im Training Wert auf klare Wiederholungen und Drucksituationen im Abschluss, um „die paar Prozent“ herauszuholen, die über Sieg oder Punktverlust entscheiden. Eltendorf sieht er als „klaren Favoriten“: „Sie haben acht Punkte Vorsprung, ist sehr viel, aber im Fußball ist vieles möglich.“ Mit Disziplin, Geduld und dem Glauben an die eigene Stärke will Burgauberg den Abstand verringern. Der Trainingsstart Anfang Jänner markiert den Beginn der nächsten Etappe: „Wir schauen von Woche zu Woche und wollen uns das Beste herausholen. Vor allem verletzungsfrei, das ist das Wichtigste.“ Pauls Fazit fällt dementsprechend positiv aus: Burgauberg geht als eingeschworene Einheit in die zweite Saisonhälfte – getragen von Zusammenhalt, Fleiß und dem festen Willen, den nächsten Entwicklungsschritt zu machen.