In der burgenländischen 2. Klasse Süd B kämpft Zsolt Jona mit seinem SV Rohrbrunn nach einer starken Hinrunde um den Aufstieg. Mit 26 Punkten aus 14 Begegnungen liegt der Verein aktuell auf Rang zwei – sieben Zähler hinter Tabellenführer SV Eltendorf. Jona zeigt sich im Gespräch mit Ligaportal zufrieden mit dem bisherigen Verlauf und betont die ausgeglichene Konkurrenz in der Liga: Jeder könne jeden schlagen, entscheidend sei die Tagesform. Rohrbrunn setzt auf Kontinuität, Teamgeist und den konsequenten Aufbau einer Mannschaft mit vielen einheimischen Spielern – ein Weg, den das Team entschlossen weitergeht.

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Zsolt Jona beschreibt die laufende Saison als besonders spannend: „Die ganze Liga ist extrem ausgeglichen, jede Mannschaft kann theoretisch jede schlagen.“ Der zweite Tabellenplatz ist Lohn stabiler Leistungen, zugleich Ansporn für die Frühjahrssaison. Der Trainer legt größten Wert auf mannschaftliche Geschlossenheit und sieht darin die Basis des Erfolgs. „Wir wollen ohne Einzelgänger weitermachen und in der Rückrunde so viele Punkte wie möglich holen“, erklärt er. Bei nur einem Punkt Abstand zum Dritten USV Burgauberg ist die Ausgangslage eng – der SV Rohrbrunn blickt dennoch optimistisch nach vorne.
In der Winterpause gab es wenige, aber bedeutsame Personalentscheidungen. Der ungarische Stürmer Laszlo Velekei hat den Verein nach einem halben Jahr verlassen und ist in seine Heimat zurückgekehrt. Als Ersatz verpflichtete Rohrbrunn einen ungarischen Angreifer. „Er soll im Frühling vorne für die Tore sorgen“, sagt Jona. Abseits dieser punktuellen Änderung bleibt die Struktur des Teams und des Betreuerstabs unverändert. Der Trainer lobt die Stabilität im Verein: „Vorstand und Betreuungsteam sind geblieben, wir haben uns im Sommer darauf geeinigt, unseren Weg mit einheimischen Spielern fortzuführen.“ Das Prinzip lautet: keine Vielzahl von Legionären, dafür die Entwicklung regionaler Talente – eine nachhaltige Basis auch mit Blick auf das 60-jährige Vereinsjubiläum im Juni.
Der Zusammenhalt innerhalb des Teams ist für Zsolt Jona das wichtigste Fundament. „Ich möchte niemanden besonders hervorheben. Für mich ist jeder Spieler gleich wichtig. Der Erfolg kommt vom Kollektiv.“ Dieses Credo prägt den Alltag auf und neben dem Platz: Agiert die Mannschaft als Einheit, stellen sich die Ergebnisse ein. Auch in der Favoritenfrage bleibt Jona realistisch und selbstbewusst zugleich: Eltendorf sei der Titelfavorit, „aber wir haben schon zweimal gegen sie gewonnen.“ Mit dieser Haltung startet der Klub hochmotiviert in die Vorbereitung, die laut Jona ohne Verletzungssorgen verläuft. Sein Wunsch zum Abschluss: eine „verletzungsfreie und gute Wintervorbereitung“, um im März mit voller Kraft anzugreifen. Das Ziel bleibt klar – die erfolgreiche Weiterentwicklung einer eingeschworenen Mannschaft, die mit Zusammenhalt, Motivation und regionaler Identität die nächsten Schritte macht.