Spielberichte

David Herzenjak (Trainer SV Eltendorf): „Sieg war hochverdient, wir hätten viel höher gewinnen müssen"

SV Eltendorf
FC Stinatz

Spitzenreiter SV Eltendorf hat in der 23. Runde der 2. Klasse Süd B den FC Stinatz mit 3:1 besiegt – und das laut Trainer David Herzenjak völlig verdient. Der frühe Führungstreffer legte den Grundstein, noch vor der Pause stellte Eltendorf auf zwei Tore Abstand. Nach Seitenwechsel blieb vieles liegen, die Punkte blieben trotzdem daheim. „Am Ende zählen die drei Zähler“, sagte Herzenjak, der von einer dominanten Vorstellung sprach und betonte: „Ich bin mega stolz auf jeden Einzelnen – ein ganz, ganz hochverdienter Heimsieg.“


Ersatzspieler auf der Bank am Spielfeldrand

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Eltendorf erwischt den Traumstart und antwortet auf den Ausgleich

Die Partie war kaum angepfiffen, da jubelte Eltendorf bereits: In der 1. Minute brachte Alex Österle die Hausherren in Front. „Wir sind super in die Partie gekommen, sind nach der ersten Aktion gleich in Führung gegangen“, erklärte David Herzenjak. Stinatz stand in der Folge tief, suchte sein Glück im Umschalten – und kam nach einem Eckball zum 1:1. Torschütze war in Minute 11 Tibor Ambrus. Eltendorf wackelte nicht, im Gegenteil: „Wir haben nach dem Eckball Reaktion gezeigt und weiter gedrückt.“

Die Gastgeber blieben am Drücker und belohnten sich wieder durch Österle zum 2:1 (20.). Kurz vor der Pause legte Robin Pummer nach und stellte in der 44. Minute auf 3:1. Mit diesem beruhigenden Polster ging es in die Kabinen – der Spielstand zur Halbzeit lautete 3:1, die Kräfteverhältnisse waren klar verteilt.

Dominanz am Ball, Chancenwucher nach der Pause

Was Eltendorf an diesem Abend auszeichnete, fasste der Trainer in klare Worte: „Mit dem Ball waren wir extrem dominant. Wir hatten sehr viel Bewegung, gute Tiefenläufe und haben enorme Ballsicherheit ausgestrahlt.“ Vor allem im ersten Durchgang wirkte das Heimteam reifer und zielstrebiger, suchte immer wieder den direkten Weg zum Tor.

Herzenjak berichtete zudem von Aluminium-Pech: „Wir hatten zwei Lattenschüsse vor der Pause und nach der Pause ebenso noch einen.“ Nach dem Seitenwechsel blieb Eltendorf das aktivere Team und ließ hinten wenig zu, machte den Sack aber nicht zu. „Die Chancen waren auch in der zweiten Halbzeit sehr, sehr viele da – das Ergebnis hätte deutlich höher ausfallen können“, so der Coach. Seine nüchterne Selbstkritik klang trotz der Freude an: „Die Chancenverwertung war das einzig Negative heute.“

Stinatz tief, starke Restverteidigung, Lob für den Unparteiischen – und der Blick nach vorne

Stinatz versuchte es meist aus Kontern, fand aber selten Wege durch. „Gegen den Ball haben wir fast gar nichts zugelassen. Der Gegner hat es über Umschaltmomente probiert, aber wir hatten eine gute Restverteidigung, waren immer gut gestanden und bis zur letzten Minute konzentriert“, erklärte Herzenjak. Dass vom Schiedsrichter kaum die Rede war, hatte einen einfachen Grund: „Schiri war super, sehr souverän – nie ein Thema.“

Bei allem Drumherum rund um die Vorgeschichte dieses Duells blieb für den Eltendorf-Coach vor allem eines hängen: „Ich bin mega stolz, mega happy, wie wir uns präsentiert haben.“ In der Tabelle untermauert Eltendorf als Spitzenreiter mit 57 Punkten seine Position, während Stinatz Vierter ist. Der Ausblick fällt entsprechend selbstbewusst, aber bodenständig aus: „Es fehlt nicht mehr viel, um die letzten Schritte zum Aufstieg zu gehen. Ich hoffe, dass wir uns bald krönen und nächstes Jahr eine Liga höher spielen.“

2. Klasse Süd B: Eltendorf : Stinatz - 3:1 (3:1)

  • 44
    Robin Pummer 3:1
  • 20
    Alex Österle 2:1
  • 11
    Tibor Ambrus 1:1
  • 1
    Alex Österle 1:0

 

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