Zum Abschluss der 2. Klasse Süd B feierte der UFC Gerersdorf-Sulz ein klares 6:2 gegen den FC Stinatz. Nach ausgeglichenem Beginn schlugen die Hausherren eiskalt zu, ließen kurz vor der Pause noch ein Gegentor zu und entschieden die Partie nach dem Seitenwechsel deutlich. Obmannstellvertreter Stefan Jandrisevits lobte „Kaltschnäuzigkeit und Teamgeist“ – die Mischung, die den Heimsieg und einen versöhnlichen Schlusspunkt unter eine fordernde Saison brachte. Dreifachtorschütze Laszlo Toth, ein Doppelpack von Zoltán Szökrönyös und der Schlusspunkt von Sascha Wallesz machten den Unterschied.

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Die Anfangsphase gehörte keinem Team so richtig, beide suchten ihren Rhythmus. „Am Anfang war es eine ausgeglichene Partie, dann haben wir die Tore gemacht“, beschrieb Stefan Jandrisevits den Start. Schon in Minute 6 stellte Laszlo Toth auf 1:0, in der 23. Minute legte der Angreifer zum 2:0 nach. Gerersdorf-Sulz hatte in dieser Phase mehr vom Spiel und nutzte die ersten klaren Möglichkeiten eiskalt. Stinatz ließ sich davon aber nicht abschütteln, blieb aktiv und kam noch vor der Pause zurück: Balint Joo traf in Minute 40 zum 2:1, womit die Begegnung zur Halbzeit wieder offen war. „Der Gegner hat trotz des frühen Rückstandes nicht aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft“, zollte Jandrisevits Respekt. Mit dem 2:1 zur Pause war die Ausgangslage klar: Stinatz musste nach dem Seitenwechsel mehr riskieren, Gerersdorf-Sulz wollte die Vorteile vorne weiter ausspielen.
Kaum lief die zweite Hälfte, setzten die Hausherren das nächste Ausrufezeichen. In Minute 47 erhöhte Zoltán Szökrönyös auf 3:1, nur acht Minuten später machte Laszlo Toth seinen Dreierpack perfekt und stellte auf 4:1 (55.). „Stinatz musste mehr aufmachen, dadurch ergaben sich bei uns Räume“, erklärte Jandrisevits und nannte die Gründe für das klare Ergebnis. Seine Stürmer bekamen genau jene Bälle, die sie brauchen: „Man sieht bei Toth die Torjäger-Qualitäten. Wenn er im Sechzehner den Ball erwischt, macht er das Tor.“ Auch über Szökrönyös fand der Obmann lobende Worte: „Mit seinem Speed ist er immer eine Gefahr.“ Der Flügel legte in der 72. Minute zum 5:1 nach. Stinatz blieb engagiert und kam durch David Sagmeister in Minute 86 zum 5:2, ehe Sascha Wallesz aus einem Gestocher im Strafraum das 6:2 fixierte (90.). „Die Kaltschnäuzigkeit unserer Stürmer und der Teamgeist haben heute den Unterschied gemacht“, brachte es Jandrisevits auf den Punkt.
Bei aller Offensivfreude hob Stefan Jandrisevits den Rahmen der Partie hervor: „Es war eine sehr faire Partie, der Schiedsrichter hatte alles im Griff.“ Auch für den Gegner fand er klare Worte: „Stinatz hat nie aufgehört und bis zum Schluss gekämpft.“ Die Stimmung am Sportplatz passte zum Ergebnis. „Die Stimmung war mit dem Sieg natürlich hervorragend“, sagte der Obmann, der die Spielzeit insgesamt nüchtern einordnete: „Die Saison war am Anfang wegen vieler Verletzungen nicht so erfolgreich, aber mit dem dritten Platz sind wir zufrieden.“ Tatsächlich beenden die Gerersdorfer die Saison als Dritter mit 43 Punkten, Stinatz rangiert dahinter im gesicherten Mittelfeld. Emotional wurde es nach dem Schlusspfiff: Der Klub verabschiedete Noel Karoczkai, der sich zu Beginn der Meisterschaft schwer verletzt hatte, und Mate Temlen, der mehrere Jahre im Verein spielte. „Wir bedanken uns bei euch für die Unterstützung und den Teamspirit, den ihr eingebracht habt. Ihr wart sehr ehrliche und gute Spieler“, richtete Jandrisevits seinen gemeinsamen Dank an die beiden – Worte, die zum Gesamtbild eines runden Saisonfinales passten und den Blick auf die kommende Spielzeit öffnen.