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"Wir können mit nichts zufrieden sein" – Pummer fordert Neustart bei Wallendorf-Mogersdorf

Wallendorf-Mogersdorf

In der 2. Klasse Süd B zieht Wallendorf-Mogersdorf nach Platz 8 und nur 20 Punkten einen nüchternen Strich unter die letzte Saison. Trainer Gerhard Pummer sagt: "Wir können mit nichts zufrieden sein." Das Team arbeitet an einem Neustart, muss sich aber am Transfermarkt gedulden. Positiv: Verletzte gibt es aktuell keine. Durch die neue Klasseneinteilung mit mehr Mannschaften wartet eine spannende Meisterschaft – und die Chance auf einen besseren Start.


Spieler legt Ball für einen Freistoß zurecht

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Der Befund nach Platz 8 – Pummers Klartext

Gerhard Pummer spart im Rückblick nicht mit deutlichen Worten. "Funktioniert hat nicht besonders viel. Wir haben am Ende den letzten Platz eingenommen. Deshalb können wir mit nichts zufrieden sein. Es besteht ganz viel Verbesserungspotenzial." Nüchterner kann man eine Saison kaum einordnen. Platz 8 und 20 Zähler stehen in der Endabrechnung, das war im aktuellen Format das Tabellenende. Pummer vermeidet Ausreden und setzt lieber den Finger in die Wunde. Wer so offen spricht, der weiß, dass es jetzt um verlässliche Schritte geht: Fehler ansprechen, Abläufe ordnen, Grundlagen schaffen. Der Tenor: Keine Show, keine Schönfärberei. Erst wenn das Team konstant abliefert, darf wieder von größeren Zielen die Rede sein. Bis dahin zählt ehrliche Analyse – und genau die hat Pummer geliefert.

Kaderbaustelle und Vorbereitung

Der Blick nach vorne ist eng mit der Kaderfrage verknüpft. Pummer schildert die Lage ohne Drumherum: "Momentan herrscht noch Ruhe. Wir haben schon sehr viele Gespräche geführt mit Spielern, die wir gerne bei uns hätten, aber noch ist nichts entschieden." Gleichzeitig weiß er um die Hürden: "Wir versuchen, uns zu verstärken und neue Spieler zu holen, aber das ist in der jetzigen Situation sehr schwierig." Immerhin meldet der Trainer volle Trainingsgruppe: "Gott sei Dank haben wir keine verletzten Spieler. Es sind so ziemlich alle gesund." Genau daraus leitet er den nächsten Auftrag ab: "Ich hoffe auf einen guten Start in die Herbstmeisterschaft, dass wir uns gezielt vorbereiten können." Heißt übersetzt: Rhythmus finden, die Basis legen und, sobald möglich, eine Lücke im Kader schließen, ohne hektisch zu werden.

Junge Spieler und die neue Meisterschaft

Zwischen aller Baustelle setzt Pummer bewusst auf einen Lichtblick: den Nachwuchs im eigenen Haus. "Wir haben junge Spieler, die sich sehr gut entwickelt haben. Ich hoffe, dass es in ähnlicher Weise weitergeht. Hier besteht hohes Potenzial." Dieses Vertrauen ist kein Zufall, denn die kommende Spielzeit hält eine neue Klasseneinteilung bereit – mehr Teams, mehr Duelle, mehr Prüfsteine. "Uns steht eine wahrscheinlich interessante Meisterschaft bevor", sagt Pummer. Die Messlatte liefert der Blick nach oben: "Am meisten beeindruckt hat mich der SV Eltendorf. Sie sind überlegener Meister geworden und haben eine tolle Mannschaft, in jeder Position gut oder für die Klasse überragend besetzt." Ein klarer Maßstab also. Für Wallendorf-Mogersdorf bedeutet das: Eigene Stärken schärfen, mutig bleiben und die Jungen mit Verantwortung wachsen lassen.

Kurs auf den Herbst – was jetzt zählt

Der Plan bis zum Start ist bewusst schlicht gehalten und genau deshalb glaubwürdig. Keine großen Ankündigungen, sondern die Summe vieler sauberer Schritte. Pummer formuliert das Ziel klar: "Ich hoffe auf einen guten Start in die Herbstmeisterschaft." Mit einem gesunden Kader kann das Team im Training konsequent arbeiten, Automatismen schärfen und Stabilität gewinnen. Parallel laufen die Personalgespräche weiter – ohne Druck, aber mit dem Anspruch, die richtigen Typen zu finden. Denn Verstärkung um jeden Preis passt nicht zur Marschroute. Wallendorf-Mogersdorf will wieder verlässlicher punkten, enger an den Gegnern dran sein und sich über Wochen hinweg Luft verschaffen. Gelingt der Einstieg, wächst das Selbstvertrauen – und aus einem schweren Jahr wird eine Saison mit Auftrieb. Genau daran misst Pummer die nächsten Wochen.