Spielberichte

„Der Wille war da, hier zumindest einen Punkt zu holen“ – Zuberbach holt sich spät noch das 2:2

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SV Zuberbach
UFC Gerersdorf-Sulz

In der 2. Klasse Süd B hat der SV Zuberbach dem Tabellenzweiten UFC Gerersdorf-Sulz beim 2:2 einen Punkt abgerungen. Nach einem 0:1 zur Pause glichen die Gastgeber aus, gerieten noch einmal in Rückstand und kamen erst in der Nachspielzeit zurück. Für Sektionsleiter Klaus Brandstätter war das kein Zufall, sondern die Folge eines Auftritts, bei dem Zuberbach lange das aktivere Team war und sich nie hängen ließ.


Nahaufnahme: Spieler holt zum Eckball aus. Weiß-grüner Ball, grüne Stutzen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Zuberbach macht das Spiel, Gerersdorf-Sulz trifft vor der Pause

Brandstätter hatte sein Team von Beginn an klar besser im Spiel gesehen. „Wir waren von Beginn an die dominierende Mannschaft. Wir wollten nach den letzten Spielen unbedingt überzeugen, und das ist uns auch gelungen“, sagte er nach dem Schlusspfiff. Zuberbach wollte nach schwierigen Wochen ein anderes Gesicht zeigen und war laut seinem Funktionär auch bereit, genau diesen Schritt zu machen. Umso bitterer war aus Sicht der Gastgeber, dass trotzdem die Gäste in Führung gingen. In der 42. Minute traf Dániel Szökrönyös zum 0:1, Brandstätter sprach von einem „Schlenzer in die Kreuzecke“. Dass es mit diesem Rückstand in die Kabinen ging, passte aus seiner Sicht nicht ganz zum bisherigen Spiel, weil Zuberbach auch danach weiter versuchte, selbst das Spiel zu machen.

Farkas antwortet, doch auf den Ausgleich folgt gleich der nächste Rückschlag

Nach der Pause bekam Zuberbach dann zunächst genau die Belohnung, auf die das Heimteam hingearbeitet hatte. In der 70. Minute erzielte Peter Farkas das 1:1. Brandstätter schilderte die Szene so, dass der Tormann mit einem Zuberbacher Stürmer zusammengelaufen sei, der Ball danach bei einem Klärungsversuch zu Farkas gekommen sei und dieser flach ins kurze Eck abgeschlossen habe. Für die Gastgeber war das der verdiente Ausgleich, und auch danach hatte Brandstätter sein Team am Drücker gesehen. „Wir waren dem 2:1 näher“, sagte er. Gerade deshalb war das 1:2 in der 76. Minute ein weiterer Nackenschlag. Zoltán Szökrönyös brachte Gerersdorf-Sulz mit einem der wenigen gefährlichen Vorstöße wieder nach vorne. Dazu kam, dass Zuberbach mehrfach am Aluminium scheiterte. „Gefehlt hat sicher das nötige Glück. Bei zwei oder drei Stangenschüssen ist das nicht nur Unvermögen, sondern auch Pech“, meinte Brandstätter.

Singer trifft spät, Brandstätter sieht ein Zeichen für die nächsten Wochen

Dass es am Ende trotzdem noch zu einem Punkt reichte, passte für Brandstätter genau zum Auftritt seiner Mannschaft. Zuberbach lief auch nach dem zweiten Rückstand weiter an und wurde in der Nachspielzeit noch belohnt, als Erik Singer das 2:2 erzielte. Der späte Ausgleich war für den Obmann-Stellvertreter vor allem eine Frage der Haltung. „Der entscheidende Moment war nicht ein einzelner Moment, sondern ganz einfach der Wille, dass wir hier zumindest einen Punkt holen“, sagte er. Entsprechend deutlich fiel auch sein Lob an die eigene Mannschaft aus. „Die Einstellung von jedem Einzelnen war da. Auf das kann man sicher aufbauen.“ Brandstätter ordnete das Remis auch mit Blick auf die Ausgangslage ein. Gegen den Tabellenzweiten sei die Favoritenrolle klar verteilt gewesen, „aber in Wirklichkeit hat man nicht viel Unterschied gesehen“. Wenn Zuberbach seine Leistung abrufe, könne man auch die Teams vorne ärgern. Ein zusätzliches Kompliment hatte er noch für den Unparteiischen parat: „Er hat das Spiel vollkommen in der Hand gehabt.“ So blieb unter dem Strich ein Punkt, der in Zuberbach nicht nur wegen des späten Treffers zählt, sondern auch wegen der Art und Weise, wie er zustande kam.

2. Klasse Süd B: Zuberbach : Gerersdorf-Sulz - 2:2 (0:1)

  • 92
    Erik Singer 2:2
  • 76
    Zoltán Szökrönyös 1:2
  • 70
    Peter Farkas 1:1
  • 42
    Dániel Szökrönyös 0:1