Spielberichte

Der frühe Anschluss änderte alles: Siget dreht nach 0:2 noch das Spiel

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UFC Siget
SV Zuberbach

In der 2. Klasse Süd B hat UFC Siget in der Wart gegen SV Zuberbach nach einem 0:2 zur Pause noch 3:2 gewonnen. Trainer Johannes Jani machte vor allem den frühen Anschluss nach der Pause als Wendepunkt aus. "Wir haben uns in der zweiten Halbzeit selbst aus dem Sumpf herausgezogen", sagte er nach einer Partie, in der seine Mannschaft erst hinterherlief und dann doch noch spät zuschlug.


Fußball liegt neben dem Spielfeld

Foto von Duc Van auf Unsplash

Zuberbach nutzt Sigeter Fehler vor der Pause

Die Partie begann für Siget genau so, wie es sich der Trainer nicht vorgestellt hatte. "Wir sind eigentlich mit hohen Erwartungen ins Spiel gegangen", sagte Jani, musste aber schon früh den Rückstand hinnehmen. In der 6. Minute brachte Peter Farkas die Gäste mit 1:0 in Führung, und Jani sprach danach von einem Eigenfehler seiner Mannschaft. Zuberbach blieb in dieser Phase bei seinem klaren Plan, stand tief und wartete auf Möglichkeiten. Jani nannte den Gegner "sehr passiv eingestellt", doch vor der Pause ging dieser Ansatz auf. In der 22. Minute erhöhte erneut Farkas per Elfmeter auf 2:0, nachdem Siget laut seinem Trainer einen unnötigen Strafstoß verursacht hatte.

Ein Wechsel und ein frühes Tor bringen die Wende ins Rollen

Mit dem 0:2 zur Pause war die Lage für die Gastgeber unerquicklich, doch Jani griff sofort ein. Zur zweiten Halbzeit brachte er Balint Tamas, obwohl dieser die ganze Woche leicht erkältet gewesen war. "Durch ihn ist ein bisschen Umschwung gekommen", erklärte der Trainer und verwies damit auf jenen Wechsel, der der Partie aus Sigeter Sicht eine neue Richtung gab. Noch wichtiger war für ihn aber, dass die Mannschaft gleich nach Wiederbeginn ein Zeichen setzte. "Der wichtigste Moment war der frühe Anschlusstreffer in der zweiten Halbzeit durch Timo Kelemen", sagte Jani. Genau dieser Treffer zum 1:2 in der 54. Minute brachte Siget zurück ins Spiel und änderte die Stimmung der Partie spürbar.

Mehr Spielanteile, mehr Chancen und der Ausgleich durch Pusztai

Ab diesem Zeitpunkt hatte Siget deutlich mehr vom Spiel. Jani formulierte es offen und ohne jede Beschönigung: "Phasenweise hat heute gar nichts richtig gut funktioniert." Gerade deshalb fiel seine Einordnung der zweiten Hälfte umso klarer aus. Seine Mannschaft bekam nun mehr Spielanteile, kam häufiger nach vorne und erarbeitete sich auch mehr Möglichkeiten. Zuberbach blieb seiner vorsichtigen Ausrichtung treu und versuchte weiter, aus der Defensive und über Konter zum Erfolg zu kommen. Doch nun lag das Übergewicht bei den Gastgebern. In der 62. Minute stellte Gergö Pusztai auf 2:2, und damit war aus einem Spiel, das Siget lange hinterhergelaufen war, plötzlich wieder eine völlig offene Angelegenheit geworden.

Tamas trifft spät und belohnt eine starke zweite Hälfte

Was Jani seiner Mannschaft am Ende hoch anrechnete, war weniger ein einzelner Moment als die Art, wie sie sich nach der Pause gegen den Rückstand stemmte. "Wir haben in der zweiten Halbzeit Moral bewiesen, haben uns selbst aus dem Sumpf herausgezogen", sagte der Trainer. Belohnt wurde Siget erst ganz spät: In der Nachspielzeit traf Balint Tamas noch zum 3:2 und vollendete damit die Aufholjagd. Dass ausgerechnet jener Spieler entschied, den Jani nach einer erkälteten Woche zur Pause gebracht hatte, passte zu dieser zweiten Halbzeit. "Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir verdient gewonnen", meinte der Trainer. Mit diesem Heimsieg hält Siget nach neun Runden bei 17 Punkten und bleibt damit in der oberen Tabellenhälfte voll auf Kurs.

2. Klasse Süd B: UFC Siget : Zuberbach - 3:2 (0:2)

  • 93
    Bálint Tamás 3:2
  • 62
    Gergö Pusztai 2:2
  • 54
    Timo Kelemen 1:2
  • 22
    Peter Farkas 0:2
  • 6
    Peter Farkas 0:1