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UFC Pama-Trainer Franz Schuster: "Der Sieg fehlt noch" – 0:0-Fight gegen Andau

UFC Pama
FC Andau

Im Duell der II. Liga Nord zwischen UFC Pama und FC Andau überwogen bei Franz Schuster Erdigkeit und Erleichterung: ein kampfbetonter Auftritt, ein hart erarbeiteter Punkt und der nüchterne Blick nach vorn. Der Trainer erinnerte an eine frühe Großchance seiner Elf, an mehrere Aluminiumtreffer der Gäste und an klare Hausaufgaben. Im Zentrum stand das Gefühl, sich über Einsatz und Disziplin zu stabilisieren – der große Befreiungsschlag fehlt jedoch weiter.


Ball liegt bei der Eckfahne - leeres Spielfeld

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Kampf statt Glanz

Pamas Ansatz war klar: jeden Zweikampf annehmen, kompakt bleiben, Widerstand leisten. Schuster brachte es so auf den Punkt: "Von unserer Seite war es sicher kampfbetont. Das Spielerische haben wir nicht so auf den Platz gebracht, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir wollten kämpfen und etwas mitnehmen – das ist uns mit dem Punkt gelungen." Früh tat sich eine Gelegenheit auf, in der ersten Viertelstunde verpasste Pama die Führung – sinnbildlich für eine Partie mit viel Arbeit, knappen Szenen und fehlendem Glück im Abschluss. Der Tenor nach Abpfiff: Härte vor Schönspielerei – mit dem klaren Ziel, Zählbares mitzunehmen. Genau das gelang.

Andau drückt, Pama hat das nötige Fortune

Im Ballbesitz sah Schuster klare Vorteile bei den Gästen: "Andau war die spielbestimmende Mannschaft und hatte deutlich mehr Ballbesitz." Diese Dominanz spiegelte sich in mehreren Aluminiumtreffern wider – sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit hatte Pama in brenzligen Momenten das Glück auf seiner Seite. Zur Pause stand es 0:0, und auch nach dem Seitenwechsel verteidigte Pama geschlossen, lauffreudig und konsequent den Punkt bis zum Ende.

Standards, strittiger Moment und der Blick nach vorn

Aus Standardsituationen ergab sich auf beiden Seiten wenig: "Beide Mannschaften konnten daraus kein Kapital schlagen", so Schuster. Für Diskussionen sorgte hingegen ein hartes Einsteigen im Mittelfeld; aus Sicht des Pama-Trainers wäre in dieser Szene die Rote Karte vertretbar gewesen. Einzelleistungen stellte er nicht heraus: Bei einem 0:0 wolle er niemanden besonders hervorheben – es sei eine geschlossene Teamleistung gewesen.

Mit Blick auf die Tabelle nimmt Schuster Positives mit: Aus der Situation als Vorletzter sei man nun seit zwei Spielen ungeschlagen. "Was uns leider noch immer nicht gelungen ist: Der Sieg fehlt noch. Das werden wir versuchen, demnächst zu ändern – mit viel Trainingsarbeit."

 

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