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SC Kittsee – Martin Grabenbauer: „Dominant und effizient“ – 2:0 in Gattendorf

SC Gattendorf
SC Kittsee

Nach dem Auswärtsspiel bei SC Gattendorf in der II. Liga Nord sprach Martin Grabenbauer, Trainer des SC Kittsee, von klarer Kontrolle vor der Pause, abgeklärter Verwaltung nach einem Ausschluss beim Gegner und großer Qualität bei Standards. Gattendorf verzeichnete aus seiner Sicht kaum gefährliche Abschlüsse, zudem hob er Fairness und Spielfluss hervor. „Absolut: Wir waren in der ersten Halbzeit klar dominant, haben uns Chancen herausgespielt und verdient 2:0 geführt“, fasste Grabenbauer zusammen – und richtete den Blick zugleich auf konzentrierte Trainingsarbeit und die nächste Aufgabe.


Nahaufnahme Fußballschuhe und blaue Stutzen

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Dominanz und Effizienz bei Standards

Die erste Halbzeit gehörte Kittsee – in Ballbesitz, Kontrolle und Klarheit. Aus dieser Überlegenheit machten die Gäste früh Kapital: In der 24. Minute traf Jakub Lieskovsky per Kopf nach einem Freistoß zum 1:0. Kurz vor der Pause legte David Surina per Freistoß nach und stellte auf 2:0 (45.). Auch aus dem Spiel heraus boten sich Möglichkeiten, wie Grabenbauer betonte: „Wir hatten noch die eine oder andere Chance – etwa durch Maximilian Mikula nach Vorarbeit von Ibrahim Kamasik – und zwei, drei Stanglpässe, bei denen wir leider zu spät kamen.“ Dass beide Treffer nach ruhenden Bällen fielen, wertete er als Qualitätsmerkmal: Offensiv saßen die Abläufe, defensiv ließ Kittsee bei Standards nichts zu.

Nach dem Ausschluss: Verwaltung statt Vollgas

Nach dem Ausschluss eines Gattendorfer Spielers stellte Kittsee im zweiten Durchgang auf Ergebnisverwaltung um – weniger Risiko, mehr Absicherung, ohne die Kontrolle zu verlieren. „Dadurch kam Gattendorf zwar etwas besser ins Spiel, doch wirklich gefährliche Chancen hatten sie nicht. Ich habe einen Schuss ersteHalbzeit von Schalling gesehen, mehr war es nicht“, bilanzierte Grabenbauer. Die Linie blieb klar: kompakt stehen, die Zentrale schließen, die Flügel eng halten – und bei Umschaltmomenten oder Standards weiter gefährlich bleiben.

Fair, fokussiert – und der Blick nach vorn

„Es war ein körperliches, aber absolut faires Spiel mit gutem Spielfluss, der Schiedsrichter hat das gut geleitet“, lobte der Trainer. Einen Wermutstropfen gab es dennoch: Mit Ibrahim Kamasik habe man wohl einen Verletzten zu kompensieren. „Wir werden die Woche gut arbeiten, uns gezielt vorbereiten und alles daransetzen, endlich auch zu Hause drei Punkte einzufahren.“

Besonders imponiert Grabenbauer die aktuelle Trainings- und Teamkultur: hohe Konzentration, große Motivation und ein starkes Kollektiv. Für ihn liegt der Schlüssel in Disziplin, Standardstärke und mannschaftlicher Geschlossenheit – genau mit dieser Mischung will Kittsee die nächsten Aufgaben anpacken.

II. Liga Nord: Gattendorf : Kittsee - 0:2 (0:2)

  • 47
    David Surina 0:2
  • 24
    Jakub Lieskovsky 0:1

 

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