Kantersieg in der II. Liga Nord: Der FC Illmitz gewann beim ASV Deutsch Jahrndorf mit 5:0. Ein früher Dosenöffner von Wolfgang Gmoser gab den Ton an, Tobias Fleischhacker legte nach, und Erwin Gartner veredelte per Heber zum 0:3. Nach der Pause blieb Illmitz cool, die Hausherren schwächten sich. Obmann Wilhelm Haider sprach von einer einseitigen Partie und hob Intensität und Teamgeist seiner Elf hervor.

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Illmitz erwischte den besseren Start und lag früh vorne: In Minute 4 traf Wolfgang Gmoser zum 0:1. Für Obmann Wilhelm Haider war das der Wegbereiter: „Es war eine einseitige Partie aufgrund des schnellen Führungstreffers.“ Die Gäste blieben am Drücker, Tobias Fleischhacker erhöhte in der 23. Minute auf 0:2 – „auch das 0:2 war sicher ein Knackpunkt“, wie Haider betonte. Nur eine Minute später legte Erwin Gartner nach und hob den Ball aus der eigenen Hälfte zum 0:3 über den Tormann. „Das war sicher das Highlight der Partie.“ Mit dem beruhigenden Polster von 0:3 ging es in die Kabinen, Illmitz hatte klar mehr vom Spiel und kontrollierte die erste Hälfte.
Nach der Pause änderte sich wenig am Bild – und die Gastgeber schwächten sich zusätzlich. "Die gelb-rote Karte in Minute 52. für Majcher war nicht gerechtfertigt", so Haider. In der 59. Minute sah Carsten Lang bei Deutsch Jahrndorf die rote Karte. Haider ordnete den Schiedsrichter nüchtern ein: „Grundsätzlich war die Leistung des Schiedsrichters in Ordnung.“ Zur Roten Karte gegen Carsten Lang meinte er, sie sei aus seiner Sicht gerechtfertigt gewesen. Sportlich blieb Illmitz zielstrebig: Tobias Fleischhacker stellte in Minute 73 auf 0:4 und schnürte damit den Doppelpack, ehe der junge Stürmer Marcel Unger in der 85. Minute den 0:5-Endstand fixierte. „Das 0:5 von Marcel – er hat gegen seinen Vater Mike getroffen“, bemerkte Haider.
Warum der Auswärtssieg so deutlich ausfiel, erklärte Haider mit klaren Worten. „Die Mannschaft war vom Trainer super eingestellt. Wir sind viel gelaufen, jeder für jeden, alle für einen – genau das, was unter der Woche im Training angesprochen wurde.“ Den Moment, in dem der Widerstand endgültig brach, sah er kurz vor der Pause: „Mit dem 0:3 war die Sache erledigt.“ Gleichzeitig nahm er den Gegner fair in Schutz: „Deutsch Jahrndorf war ersatzgeschwächt, das hat man gesehen, die Ausfälle konnten nicht kompensiert werden.“ Ein Extra-Dank galt den Begleitern: „Es waren sicher mehr Illmitzer Fans da, als Heimfans. Danke, dass sie den weiten Weg auf sich genommen haben.“ Trotz des Kantersiegs blickt der Obmann nach vorne: „Es gibt noch einige Baustellen, die wir in der Vorbereitung für die nächste Saison ausmerzen wollen.“ In der Tabelle hält Illmitz nach 26 Runden bei 35 Punkten und rangiert auf Platz elf – jetzt ist erst einmal Pause.