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„Wir haben zu null gespielt und eine Chance genutzt“ – Rechnitz nimmt in Kukmirn alles mit

SV Kukmirn
SV Rechnitz

In der II. Liga Süd hat SV Redlove Kukmirn gegen SV KB-Performance Rechnitz mit 0:1 verloren. Nach einem torlosen ersten Durchgang entschied Roland Milan Szanto die Partie in der 52. Minute. Rechnitz-Trainer Joachim Parapatits sah seine Mannschaft zwar über weite Strecken ohne Ball, aber genau darin lag für ihn der Schlüssel: kompakt verteidigen, zu null spielen und die eine Möglichkeit im Umschaltspiel nutzen.


Fußball und Fußballschuh bei Eckball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Kukmirn hat mehr vom Spiel, Rechnitz hält lange das 0:0

Parapatits machte nach dem Schlusspfiff gar nicht erst ein großes Geheimnis daraus, wie sich die Partie entwickelt hatte. „Kukmirn war über weite Strecken die dominantere Mannschaft mit sehr vielen Chancen“, sagte der Rechnitz-Coach offen. Gleichzeitig stellte er aber klar, dass seine Mannschaft mit genau diesem Spielverlauf umgehen konnte. „Wir sind an dem Tag gut gestanden“, so Parapatits, der vor allem die Ordnung seiner Elf hervorhob. Bis zur Pause blieb es beim 0:0, obwohl Kukmirn laut seiner Einschätzung immer wieder zu Möglichkeiten kam. Dass die Gastgeber aus ihrer Überlegenheit vorerst kein Kapital schlagen konnten, war aus Sicht des Rechnitz-Trainers ein ganz wesentlicher Punkt in dieser Partie.

Szanto nutzt nach der Pause die eine Lücke

Nach dem Seitenwechsel fiel dann jene Szene, die das Spiel entschied. In der 52. Minute brachte Roland Milan Szanto die Gäste mit 1:0 in Führung, und für Parapatits war klar, dass damit der entscheidende Moment auf dem Platz passiert war. „Auf jeden Fall das Tor“, sagte er knapp, ehe er die Entstehung noch genauer einordnete. Aus seiner Sicht begann alles mit einem langen Ball und einem Fehler im Stellungsspiel. „Der Stellungsspielfehler des rechten Außenverteidigers wurde von Roland Szanto gut ausgenutzt, und er hat dann eiskalt abgeschlossen“, erklärte der Trainer. Weil Rechnitz diese Umschaltsituation nutzte, musste Kukmirn danach einem Rückstand hinterherlaufen, obwohl die Gastgeber schon davor viel für das Spiel getan hatten.

Drei Ausfälle, viel Arbeit gegen den Ball und Lob für Kukmirn

Bemerkenswert war für Parapatits vor allem, wie seine Mannschaft den knappen Vorsprung unter schwierigen Voraussetzungen verteidigte. „Wir haben gestern drei Ausfälle bei Stammkräften gehabt. In Anbetracht dessen haben wir wirklich gut verteidigt“, sagte er. Dazu kam aus seiner Sicht auch das nötige Glück, weil Kukmirn seine Möglichkeiten nicht verwerten konnte. „Alle haben sich reingeschmissen. Wir haben gut als Block, als Mannschaft verteidigt“, lobte der Trainer seine Elf. Gleichzeitig verteilte er auch Anerkennung an den Gegner. Kukmirn sei „eine sehr gute Mannschaft“, habe „einen guten Trainer“ und spiele „immer Offensivfußball mit sehr vielen Chancen“. Besonders Mihael Rebernik hob Parapatits hervor, dazu verwies er auf die vielen Angriffe über die Außen, mit denen Kukmirn Rechnitz immer wieder forderte.

Der Unterschied lag in der Effizienz

Dass die Partie trotz ihrer Intensität sauber blieb, erwähnte Parapatits ebenfalls. Er sprach von einer intensiven, aber fairen Begegnung auf beiden Seiten. Unter dem Strich blieb für ihn deshalb vor allem ein Punkt übrig, der das 1:0 erklärt. „Der entscheidende Unterschied war, dass wir zu null gespielt und eine Chance genutzt haben und der Gegner an diesem Tag keine Chance genutzt hat“, sagte der Rechnitz-Trainer. Treffender lässt sich der Auswärtssieg der Gäste kaum zusammenfassen. Rechnitz hielt das 0:0 bis zur Pause, schlug nach dem Seitenwechsel einmal zu und verteidigte diesen Vorsprung danach mit viel Disziplin bis zum Schlusspfiff. Mit dem Erfolg in Kukmirn hält Rechnitz nach fünf Runden bei acht Punkten.

II. Liga Süd: Kukmirn : Rechnitz - 0:1 (0:0)

  • 52
    Roland Milan Szanto 0:1