Spielberichte

„Mit dem ersten Tor nahm das Spiel unsere Richtung“ – Großpetersdorf belohnt sich gegen Neuhaus mit 4:0

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ASKÖ SV Großpetersdorf
USV Neuhaus

In der II. Liga Süd hat ASKÖ SV Elektro Unger Großpetersdorf gegen USV Autohaus Fortmüller Neuhaus einen klaren 4:0-Heimsieg gefeiert. Nach einem kampfbetonten Spiel mit Chancen auf beiden Seiten brachte Kristof Kondor die Gastgeber vor der Pause auf Kurs, nach dem Seitenwechsel legten Bendegüz Nagy, Adam Bohata und Julian Gogg nach. Alexander Kelemen sah vor allem Effizienz und Geschlossenheit als Unterschied.


Linienrichter mit Fahne steht an der Seitenauslinie

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Die Führung kurz vor der Pause gibt den Ton vor

Von Beginn an war es für Großpetersdorf keine einfache Aufgabe, sondern ein Spiel mit viel Einsatz und auf beiden Seiten genug Zug nach vorne. Kelemen sprach von einer Partie, die „von Anfang an kampfbetont und auf spielerischer Ebene sehr hoch“ gewesen sei. Dazu habe es Möglichkeiten auf beiden Seiten gegeben, was den Charakter dieses Abends gut beschrieb. Anders als bei einer einseitigen Begegnung musste sich der Gastgeber den Vorteil erst erarbeiten. Umso wichtiger wurde aus Sicht des sportlichen Leiters die Führung in der 38. Minute, als Kristof Kondor das 1:0 erzielte. „Wir haben das erste Tor erzielt. Somit nahm das Spiel eine Richtung, die für uns positiv war“, sagte Kelemen. Mit diesem Treffer ging Großpetersdorf auch mit einem 1:0 in die Pause und hatte sich damit genau jenen kleinen Vorsprung geholt, auf dem später der deutliche Heimsieg aufgebaut wurde.

Konstant geblieben und vor dem Tor diesmal zielstrebig

Entscheidend war danach, dass Großpetersdorf nicht nachließ und das Spiel nicht wieder aus der Hand gab. Kelemen hob dabei nicht nur einzelne Spieler hervor, sondern vor allem die mannschaftliche Linie. „Wir sind als Team aufgetreten und haben eine konstante Leistung über neunzig Minuten gebracht“, sagte er. Genau das spiegelte sich auch im weiteren Verlauf wider. In der 77. Minute erhöhte Bendegüz Nagy auf 2:0, ehe Adam Bohata in der 88. Minute und Julian Gogg in der Nachspielzeit mit dem 4:0 endgültig alles klarmachten. Für Kelemen waren diese Treffer nicht bloß Zugabe, sondern wichtig für den Verlauf. „Jedes Tor war für sich ausschlaggebend. Die Tore sind zum richtigen Zeitpunkt gefallen“, erklärte er. Besonders zufrieden war er damit, dass seine Mannschaft diesmal vor dem Tor deutlich besser arbeitete als noch im Cup-Spiel: „Dort haben wir die Chancenauswertung vermissen lassen, diesmal haben wir uns belohnt und die Chancen genutzt, die wir vorgefunden haben.“

Auch von der Bank kommt der nötige Schub

Dass Großpetersdorf den Druck über die gesamte Spielzeit halten konnte, führte Kelemen auch auf den Kader in der Breite zurück. Nicht nur die Startelf habe ihre Arbeit gemacht, auch von außen sei noch einmal Schwung gekommen. „Sowohl die Startelf als auch die Spieler, die von der Bank kamen, haben ihr Potenzial gezeigt“, sagte er. Dazu kam aus seiner Sicht noch ein wichtiger Punkt an der Seitenlinie: „Der Trainer hatte bei den Einwechslungen ein sehr glückliches Händchen, sodass beide Joker gestochen haben.“ Kelemen machte damit klar, dass der klare Endstand nicht allein aus einer guten Anfangsphase entstand, sondern aus einem über neunzig Minuten sauberen Auftritt. Gleichzeitig stellte er auch den Gegner nicht kleiner dar, als er war. Neuhaus sei „sehr aggressiv“ und „sehr impulsiv“ gewesen und von Beginn an sehr präsent. Gerade deshalb ordnete Kelemen das 4:0 nicht als lockeren Abend ein, sondern als Sieg, den sich seine Mannschaft mit Konsequenz und mannschaftlicher Geschlossenheit verdient habe.

Oben dranbleiben ist jetzt das klare Ziel

Bei aller Zufriedenheit blickte Kelemen nach dem Schlusspfiff auch schon auf das, was jetzt folgen soll. Neuhaus sei trotz der klaren Niederlage „nicht zu unterschätzen“ und bringe sowohl individuelle Klasse als auch eine kollektive Leistung mit, sagte er. Umso mehr wertete er den Auftritt der eigenen Mannschaft, die sich mit nun elf Punkten weiter in der Spitzengruppe hält. Auch mit der Leitung des Unparteiischen war er einverstanden: „Der Schiedsrichter war über das gesamte Spiel hinweg in Ordnung und hatte das Spiel unter Kontrolle.“ Zum Schluss gratulierte Kelemen nicht nur der Kampfmannschaft, sondern auch der Reserve und sprach von „sechs Punkten gegen sehr starke Gegner“, auf die man aufbauen wolle. Die Richtung für die nächsten Wochen formulierte er klar: „Wir wollen diese Konstanz von Spiel zu Spiel weiterentwickeln und uns weiter in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.“

II. Liga Süd: SV Großpetersdorf : USV Neuhaus - 4:0 (1:0)

  • 93
    Julian Gogg 4:0
  • 88
    Adam Bohata 3:0
  • 77
    Bendegüz Nagy 2:0
  • 38
    Kristof Kondor 1:0