Spielberichte

„Kämpfen, kämpfen, kämpfen“: Schlaining macht gegen Tobaj über den Teamgeist den Unterschied

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ASK Schlaining
ASV Tobaj

In der II. Liga Süd hat sich ASKÖ Schlaining im Duell zweier Teams aus der unteren Tabellenhälfte mit ASV Gemeinde Tobaj mit 2:0 durchgesetzt. Trainer Roman Schaffer führte den Heimsieg vor allem auf eine geschlossene Mannschaftsleistung zurück. „Kämpfen, kämpfen, kämpfen mit Teamgeist“, sagte er nach der Partie und lieferte damit gleich die passende Erklärung für einen Erfolg, den sich seine Mannschaft aus seiner Sicht hart erarbeitet hat.


Ball am Spielfeld bei Sonnenuntergang

Foto von Markus Spiske bei Pexels

Offener Beginn, dann fällt das 1:0

Schaffer beschrieb die ersten Minuten als „offene Partie“ zwischen zwei Teams aus der unteren Tabellenhälfte, und genau so stellte sich die Begegnung für ihn auch dar. Vieles war umkämpft, keine Mannschaft wollte früh etwas herschenken, und Schlaining musste sich nach den Worten des Trainers erst über den Einsatz in das Spiel hineinarbeiten. „Am Anfang war es ein offener Schlagabtausch. Wir haben immer mehr ins Spiel gefunden über Kampf und hatten auch sehr gute Chancen, die wir nicht genutzt haben“, sagte Schaffer. Noch vor der Pause konnte sich seine Mannschaft aber belohnen: In der 39. Minute brachte Benjamin Szendrödi die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Mit diesem Vorsprung ging es dann auch in die Halbzeit.

Nach der Pause legt Schlaining nach

Der zweite Treffer fiel dann in einer Phase, in der Schlaining aus Sicht des Trainers dranblieb und weiter viel investierte. Schaffer stellte nach dem Spiel nicht einzelne schöne Aktionen in den Mittelpunkt, sondern den Umstand, dass seine Mannschaft sich das Spiel über Einsatz und Zusammenhalt zurechtgelegt hatte. In der 57. Minute erhöhte Csanád Héra auf 2:0, damit hatte Schlaining die Partie in eine deutlich bessere Richtung gelenkt. Dass Tobaj sich nicht kampflos geschlagen geben wollte, sprach Schaffer dem Gegner ausdrücklich nicht ab. „Der Gegner wollte natürlich auch nicht verlieren von Anfang weg, aber wir haben eine geschlossene Teamleistung mit Kampf geboten und auch gezeigt, dass wir den Sieg wollen“, sagte der Schlaining-Trainer.

Zwei rote Karten bringen noch einmal Unruhe hinein

Ganz ruhig lief die Schlussphase trotzdem nicht ab. Zunächst sah Tobajs Kevin Zinkl in der 66. Minute die rote Karte, damit mussten die Gäste in Unterzahl weiterspielen. Später traf es aber auch Schlaining: In der 74. Minute wurde Torschütze Csanád Héra ausgeschlossen, sodass beide Teams die letzten Minuten nur noch zu zehnt bestritten. Genau diese Szene beschäftigte Schaffer nach dem Schlusspfiff besonders. „Die rote Karte gegen uns war nicht zum Geben, eindeutig“, sagte er. Der Trainer meinte zudem, dass diese Entscheidung seiner Mannschaft für die kommende Woche wieder weh tue. Am Ergebnis änderte das allerdings nichts mehr, Schlaining brachte das 2:0 über die Zeit.

Vier Ausfälle und viel Lob für die eigene Mannschaft

Besonders hoch bewertete Schaffer den Heimsieg auch deshalb, weil seine Mannschaft nach seinen Angaben erneut personell nicht aus dem Vollen schöpfen konnte. „Wir haben jede Woche mit Ausfällen zu kämpfen. Wir hatten jetzt wieder vier Spieler, die uns gefehlt haben. Trotzdem Hut ab vor der Teamleistung“, sagte er. Für den Trainer war das 2:0 daher vor allem ein Erfolg des Kollektivs. Der Satz „Kämpfen, kämpfen, kämpfen mit Teamgeist“ zog sich als Kernaussage durch seine gesamte Einordnung. Gleichzeitig machte Schaffer klar, dass der Blick schon wieder nach vorne geht. „Wir werden nach wie vor das Maximum jede Woche geben“, sagte er und kündigte für das nächste Auswärtsspiel selbstbewusst an: „Nächste Woche werden wir auch wieder die drei Punkte holen.“

II. Liga Süd: Schlaining : ASV Tobaj - 2:0 (1:0)

  • 57
    Csanád Héra 2:0
  • 39
    Benjamin Szendrödi 1:0