In der II. Liga Süd hat sich ASKÖ SV Elektro Unger Großpetersdorf am Freitagabend mit 1:0 gegen SV Olbendorf durchgesetzt. Entscheidend war der Treffer von Paulo Heimo Jani kurz vor der Pause. Obmann Harald Schneller sprach nach dem zehnten Rundenspiel von einer „sehr spannenden“ und „sehr intensiven“ Partie und führte den Heimsieg vor allem auf das geschlossene Auftreten seiner Mannschaft zurück.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Großpetersdorf hatte es nach Schilderung von Schneller mit einem Gegner zu tun, der die Partie über weite Strecken unangenehm machte. Gerade deshalb bekam der Treffer unmittelbar vor dem Seitenwechsel besonders viel Gewicht. In der 45. Minute brachte Paulo Heimo Jani die Gastgeber mit 1:0 in Führung, gleichzeitig war das auch der Halbzeitstand. Für Schneller war damit jener Moment gekommen, in dem das Spiel auf die eigene Seite kippte. „Das war im Endeffekt durch das 1:0 von Paulo Heimo Jani. Da waren wir dann auf der Siegesstraße“, sagte der Obmann. Aus seiner Sicht fiel das Tor also nicht nur zur richtigen Zeit, sondern gab dieser intensiven Begegnung auch die entscheidende Wendung.
Der Funktionär machte nach dem Schlusspfiff vor allem das Auftreten der gesamten Mannschaft als Schlüssel aus. „Wir sind als Kollektiv aufgetreten. Wir haben den Kampf gegen Olbendorf angenommen und es war ein gutes Auftreten meiner Mannschaft“, sagte Schneller. Gleichzeitig verschwieg er nicht, dass Großpetersdorf die Partie früher hätte beruhigen können. „Natürlich war das 1:0 ausschlaggebend. Aber wir haben es rübergeschaukelt und verdient gewonnen“, erklärte er. Genau dort sieht er trotz der drei Punkte noch Verbesserungspotenzial. Im Abschluss müsse seine Mannschaft klarer werden, meinte Schneller, und jeder Angriff solle im besten Fall auch mit einem Torschuss enden.
Wie viel dieser Erfolg wert ist, zeigte für Schneller auch der Blick auf den Gegner. Olbendorf sei „sehr stark, auch in der Offensive“ gewesen und habe die Partie kämpferisch angenommen, sagte er. Umso höher ordnete er den knappen Heimsieg ein. Diskussionen über einzelne Szenen wollte der Obmann nicht groß aufmachen. „Szenen, die man diskutieren kann, gibt es immer, aber es hat gepasst“, meinte Schneller über die Spielleitung des Schiedsrichters. In der Tabelle hält Großpetersdorf nach zehn Runden nun bei 15 Punkten und liegt auf Rang fünf. Der Auftritt gegen Olbendorf war aus Sicht der Gastgeber damit vor allem eines: ein intensiver Arbeitssieg, getragen vom Tor von Paulo Heimo Jani und von einer Mannschaft, die als Einheit aufgetreten ist.