In der II. Liga Süd hat der SV Stegersbach den SK Unterschützen mit 7:1 bezwungen und schon vor der Pause die Weichen klar gestellt. Co-Trainer Yannik Lang sah seine Mannschaft von Beginn an am Drücker. Vor allem die drei Treffer binnen vier Minuten gaben den Gastgebern früh die Kontrolle, danach brachte Stegersbach das eigene Spiel laut Lang konsequent über die gesamten neunzig Minuten durch.

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Stegersbach brauchte an diesem Abend nicht lange, um das Spiel klar auf seine Seite zu ziehen. Nach dem 1:0 durch Sandro Csencsits in der 14. Minute legte Jonas Grabenhofer in der 16. und 18. Minute mit einem Doppelschlag nach. Aus dem offenen Beginn war damit binnen kürzester Zeit ein 3:0 geworden, und genau in dieser Phase sah Co-Trainer Yannik Lang den entscheidenden Ausschlag. „Wir übernahmen von Anfang an die Oberhand am Spiel und haben unser Spiel gut durchgebracht“, sagte er. Noch deutlicher wurde er bei der Frage nach dem Moment, in dem die Partie kippte: „Bei den drei schnellen Toren ist es in unsere Richtung gekippt. Da haben wir die Kontrolle übernommen.“ Mit diesem Polster ging Stegersbach dann auch mit einer 3:0-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich aus Sicht der Gastgeber wenig am Bild der Partie. Stegersbach beließ es nicht bei der klaren Halbzeitführung, sondern baute den Vorsprung Schritt für Schritt weiter aus. In der 69. Minute traf Csencsits zum 4:0, nur drei Minuten später erhöhte Grabenhofer auf 5:0 und machte damit seinen dritten Treffer an diesem Abend perfekt. In der Schlussphase schraubten Oliver Poandl in der 80. Minute und Lukas Faulend in der 88. Minute das Ergebnis auf 7:0. Der einzige Treffer der Gäste fiel erst in der Nachspielzeit, als Marco Helmig zum 7:1-Endstand verkürzte. Für Lang lag der Schlüssel dabei nicht in einem einzelnen Tor, sondern in der Konstanz seiner Mannschaft: „Es hat keinen Punkt gegeben, der ganz besonders wichtig war. Wir haben als Mannschaft die kompletten neunzig Minuten gearbeitet.“
Genau dieser Gedanke zog sich auch durch die gesamte Einordnung des Stegersbacher Co-Trainers. Auf die Frage nach der größten Stärke kam die Antwort kurz, aber sehr klar: „Die größte Stärke heute war auf jeden Fall, dass wir als Einheit gekämpft haben.“ Lang machte den deutlichen Heimsieg also nicht an Einzelaktionen fest, obwohl mit Grabenhofer, Csencsits, Poandl und Faulend gleich mehrere Spieler das Ergebnis nach oben schraubten. Gleichzeitig sprach er dem Gegner ordentliche Phasen nicht ab. „Der Gegner hat natürlich auch gute Phasen im Spiel gehabt, trotzdem haben wir die Oberhand übernommen“, sagte Lang. Unter dem Strich bleibt damit ein klarer Heimsieg, der zu den Aussagen des Co-Trainers passt: früh die Kontrolle geholt, das eigene Spiel durchgebracht und als Mannschaft über die gesamten neunzig Minuten funktioniert. Mit dem 7:1 hält Stegersbach in der II. Liga Süd nach zwölf Spielen bei 32 Punkten und bleibt damit an der Tabellenspitze.