Die Wohlfühlzone der Burgenlandliga beschreibt den Komfortbereich der Liga. In diesem Tabellenfeld muss man sich weder mit Aufstiegs- noch mit Abstiegssorgen beschäftigen. Stattdessen liegt der Fokus auf attraktivem, offensivem Fußball, den man den Fans Woche für Woche präsentieren möchte.
Der SV Leithaprodersdorf sammelte in der abgelaufenen Herbstserie mit 24 Punkten so viele Zähler wie noch nie unter Cheftrainer Mario Santner. Dass es nicht noch mehr Punkte geworden sind, lag an den sechs Unentschieden, die bei besserer Chancenverwertung durchaus als Siege hätten enden können. Mit Neuzugang Noel Kustor scheint dieses Manko nun behoben zu sein.
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Überraschend rangiert die SpG Edelserpentin auf dem fünften Tabellenplatz, nachdem man zum selben Zeitpunkt der Vorsaison noch knapp über den Abstiegsrängen gelegen hatte. Die kontinuierliche und konsequente Arbeit von Trainer Michael Horvath trägt jetzt sichtbar Früchte – aus dem Abstiegskandidaten ist eine etablierte Mannschaft im Mittelfeld der Liga geworden.
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Der USV Halbturn befindet sich – wie bereits im vergangenen Herbst – auf einem soliden Platz im Mittelfeld der Tabelle und bestätigt damit seine Konstanz in der Liga. Die Mannschaft von Trainer Peter Herglotz sorgt dabei immer wieder für positive Überraschungen und überzeugt regelmäßig mit starken Leistungen. Besonders bemerkenswert: Ab der achten Runde blieb die Truppe ungeschlagen und verabschiedete sich mit einer eindrucksvollen Serie in die Winterpause, was für viel Selbstvertrauen im Hinblick auf das Frühjahr sorgen dürfte.
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Der siebente Tabellenplatz fühlt sich für den SV Sankt Margarethen wie eine vergebene Gelegenheit an. Noch zwei Runden vor dem Ende der Herbstsaison rangierte man auf dem starken dritten Platz und durfte berechtigte Hoffnungen auf mehr hegen. Doch in den entscheidenden Duellen gegen Oberpullendorf und den MSV 2020 blieb der erhoffte Erfolg aus. Zwei Niederlagen zum Abschluss kosteten wertvolle Punkte – und ließen den SV Sankt Margarethen in der Tabelle noch abrutschen.
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Mit einem neuen Trainer startet die SpG Neudorf / Parndorf Juniors in die Rückrunde. Als Aufsteiger beendete die Spielgemeinschaft die Herbstsaison auf dem achten Tabellenplatz und war damit der schwächste der drei Neulinge – eine Platzierung, die dennoch eine solide Basis für das Frühjahr darstellt.
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Nach dem Höhenflug bis auf Tabellenplatz zwei in der 8. Runde ging dem ASK Kohfidisch spürbar die Luft aus. Am Ende stand mit Rang neun ein Platz im gesicherten Mittelfeld – und damit zumindest das erklärte Ziel von Sportchef Thomas Polzer, ein einstelliger Tabellenplatz, wurde erreicht.
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Für den Tabellenzehnten SC Bad Sauerbrunn verlief die bisherige Saison nicht nach Wunsch, schließlich hatte man sich zu Saisonbeginn einen Platz unter den Top fünf zum Ziel gesetzt. Verletzungsbedingte Ausfälle, die nicht zu kompensieren waren, warfen die Mannschaft jedoch zurück. Hoffnungsträger für das Frühjahr ist Goalgetter Michal Kozak, der nach seiner Verletzung bereits in den Vorbereitungsspielen wieder im Einsatz war und auf eine Aufholjagd in der Tabelle hoffen lässt.