Die Abstiegszone der Burgenlandliga ist der Bereich der Tabelle, in dem der Kampf ums sportliche Überleben beginnt. Hier geht es Woche für Woche um wichtige Punkte, um den drohenden Abstieg zu vermeiden. Der Fokus liegt weniger auf spielerischer Leichtigkeit, sondern auf Einsatz, Kampfgeist und taktischer Disziplin. Jeder Fehler kann entscheidend sein, jeder Sieg enormen Auftrieb geben – Spannung und Nervenkitzel sind in dieser Tabellenregion garantiert.
Der UFC Jennersdorf muss eine Herkulesarbeit erledigen, wenn er zum Ende der Saison weiterhin in der Burgenlandliga bleiben will. Ein neuer Trainer und sechs Neuzugänge sollen das schier Unmögliche schaffen und dem Abstieg entrinnen. Die Vorbereitungsspiele geben Anlass zu dieser Hoffnung.
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Siegendorf kann nach der katastrophalen Herbstsaison zwei neue Trainer und neun Neuzugänge präsentieren, die sich baldmöglichst aus der Abstiegszone verabschieden (so der Wunsch vom sportlichen Leiter Karl Terdy) und schon für die nächste Saison die Mannschaft formen und festigen.
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Der SK Pama schlitterte in die Abstiegszone, weil eine Vielzahl an hochkarätigen Torchancen vergeben wurde und Remis ein Fremdwort für die Mannschaft ist. Man hat einige Legionäre ausgetauscht und hofft, im Frühjahr wieder eine schlagkräftige Truppe auf den Rasen schicken zu können.
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Dass sich der FC Deutschkreutz in der Abstiegszone befindet, ist für viele Fußballanhänger im Burgenland eine Überraschung. Der Kader hatte sich im Sommer nicht wesentlich verändert, aber der Verletzungsteufel hat im Herbst einige Stammspieler heimgesucht. Mit Michael Hartl hat man einen neuen Trainer installiert und hofft, bald die gefährliche Zone zu verlassen.
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Für den ASK Horitschon kamen nach dem Abgang von Trainer Edi Stössl sportliche schwere Zeiten. Das Trainerduo Schiefer/Witteveen im Sommer und Dominik Schiefer im Alleingang brachte nicht den gewünschten Erfolg, Trainer Christoph Tischler war nur zwei Monate anwesend und der neue Chef-Coach Luca Wirtitsch begann in der Winterpause mit seiner Arbeit und seine Aufgabe wird sein, den ASK so schnell wie möglich von den nahen Abstiegsrängen zu entfernen.
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Dass der ASK Klingenbach am Ende der Herbstserie am Rande der gefährlichen Zone steht, war nicht verwunderlich; man startete doch mit vier Niederlagen und zwei Remis in dieser Saison, ehe vier Siege und zwei Remis den Abschied vom Tabellenende bedeuteten. Auf dem Transfermarkt hatte man sich zurückgehalten, man vertraut dem bestehenden Kader.