ASV Siegendorf – SC Bad Sauerbrunn (2:2)
Ein Spiel mit klar erkennbaren Phasenwechseln. Siegendorf hatte über weite Strecken mehr Ballbesitz und versuchte, über strukturierten Aufbau und Flügelspiel Druck zu erzeugen. Allerdings zeigte sich erneut ein zentrales Problem: Sauerbrunn nutzte genau diese Räume konsequent, agierte vertikal und kam mit wenigen Aktionen zu gefährlichen Abschlüssen.
Jennersdorf – Eberau (0:3)
Eberau lieferte eine taktisch nahezu perfekte Auswärtspartie. Kompakte Staffelung im Mittelfeld, klare Zuordnungen gegen den Ball und schnelles Umschalten nach Ballgewinn. Jennersdorf hatte zwar Ballbesitzphasen, aber kaum Zugriff auf die gefährlichen Räume.
Klingenbach – Leithaprodersdorf (0:2)
Leithaprodersdorf agierte aus einer stabilen Grundordnung heraus und ließ Klingenbach bewusst den Ball. Das Heimteam fand jedoch kaum Lösungen gegen die kompakte Mittelfeld- und Abwehrlinie der Gäste. Im Ballbesitz fehlten bei Klingenbach Tempo, Überraschungsmomente und Tiefe, wodurch viele Angriffe früh verpufften.
Kohfidisch – Deutschkreutz (0:2)
Deutschkreutz zeigte eine reife und strukturierte Leistung. Das Team kontrollierte das Zentrum, stellte Passwege gut zu und zwang Kohfidisch immer wieder zu langen, unkontrollierten Bällen. Offensiv agierte Deutschkreutz zielstrebig – keine überflüssigen Ballkontakte, sondern klare Aktionen Richtung Tor.
Oberpullendorf – Horitschon (4:1)
Oberpullendorf präsentierte sich offensiv extrem variabel: schnelle Seitenwechsel, dynamische Läufe in die Tiefe und gute Besetzung des Strafraums.
Horitschon hatte vor allem Probleme im Defensivverbund und im Umschaltmoment nach Ballverlust. Die Abstände zwischen den Linien waren zu groß, wodurch Oberpullendorf immer wieder Räume fand.
Mattersburg 2020 – Halbturn (2:2)
Ein sehr ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Dominanzphasen. Beide Teams suchten früh den Weg nach vorne und spielten relativ direkt.
Dadurch entstand ein offener Schlagabtausch, bei dem die Defensivreihen nicht immer kompakt standen. Mattersburg hatte leichte Vorteile im Spielaufbau, Halbturn hingegen wirkte im Umschalten gefährlicher.
St. Margarethen – Edelserpentin (4:0)
Eine klare Dominanz von Beginn an. St. Margarethen kontrollierte Ball und Gegner, setzte früh Pressingimpulse und zwang Edelserpentin zu Fehlern im Aufbau.
Besonders auffällig: hohe Intensität gegen den Ball und schnelle Rückeroberung.
Offensiv wurde das Spiel breit gemacht und konsequent in die Tiefe gespielt..
Neudorf / Parndorf Juniors – Pama (0:2)
Pama spielte eine sehr abgeklärte und pragmatische Partie. Defensiv kompakt, wenig Risiko im Aufbau und klare Zielstrebigkeit nach Ballgewinnen.
Die Juniors hatten zwar Ballbesitz, aber kaum Zugriff auf gefährliche Zonen. Es fehlte an Kreativität im letzten Drittel und Durchbrüchen im 1-gegen-1.