Heimsieg in der II. Liga Mitte: Der SV Schattendorf gewann gegen Bad Sauerbrunn 1b mit 1:0. Matchwinner waren ein Weitschuss von Daniel Haring und ein bärenstarker Schlussmann. Trainer Markus Buchner sprach von einem „richtigen Panther“ im Tor, der in der Schlussphase alles festhielt. Ein faires Spiel ohne Aufreger, viel Einsatz auf beiden Seiten – und am Ende setzte sich die Erfahrung der Hausherren durch. „Man muss auch solche Spiele gewinnen“, betonte Buchner nach dem nächsten positiven Heimauftritt.

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Aus Schattendorfer Sicht begann die Partie vielversprechend. „Wir sind in den ersten Minuten sehr gut hineingekommen“, beschrieb Markus Buchner den Start. Nach rund einer Viertelstunde sei aber „ein kleiner Einbruch“ gekommen, vor allem in Sachen Emotionalität und Leidenschaft. Danach wog das Spiel hin und her. „Es ist so dahingeplätschert. Eine Chance für uns, eine für Bad Sauerbrunn“, fasste der Coach zusammen. Zur Pause stand es folgerichtig 0:0. Nach dem Seitenwechsel wurden die Hausherren zielstrebiger – und in Minute 57 fiel das Tor des Tages: Daniel Haring traf zum 1:0. Die Führung gab Stabilität, doch entschieden war noch nichts. Schattendorf kontrollierte Phasen, ließ aber auch den Gästen Raum für Nadelstiche. Genau in dieser Mischung aus Geduld und Konsequenz fanden die Hausherren den Weg zum knappen, aber verdienten Heimsieg.
Den entscheidenden Treffer konnte Buchner exakt einordnen: „Daniel Haring hat aus rund 20 Metern mit links abgezogen, ein Flatterball. Tor ist Tor – das war das Siegestor.“ Danach rückte vor allem einer ins Rampenlicht: der Schattendorfer Tormann. „Er war gestern sensationell. Ein richtiger Panther“, lobte Buchner. In den letzten 20 Minuten habe sein Keeper „überragend gehalten“: „Da hätten wir zwei, drei Tore bekommen müssen, aber er hat alles gehalten, was möglich war.“ Für den Trainer war die Mischung aus Weitschusstreffer und Torhüterleistung ausschlaggebend: „Ausschlaggebend war der Weitschuss – endlich einmal – und dann unser Tormann.“ Positiv fiel zudem der Rahmen auf: „Der Schiedsrichter war top, es gab keine strittigen Situationen.“ Am Ende blieb das 1:0 stehen – auch, weil die Defensive aufmerksam blieb und die Gastgeber in den Zweikämpfen zulegten.
Buchner sah den Schlüssel insgesamt in der Routine seiner Mannschaft. „Die Erfahrung war ausschlaggebend. Wir haben Routiniers in der Mannschaft, die schon viele Spiele gemacht haben.“ Für die Gäste fand er dennoch anerkennende Worte: „Bad Sauerbrunn hat mit sehr vielen jungen Spielern gespielt und eine gute Leistung gebracht. Mit Stanislaw hatten sie einen erfahrenen und sehr guten Spieler.“ Trotz mancher Unerfahrenheit habe das junge Team „top“ agiert.
Beim Blick auf die eigene Lage blieb Buchner ehrlich: „Wir sind fast im Niemandsland – wir können nicht mehr Meister werden und auch nicht mehr absteigen.“ Umso wichtiger seien nun Haltung und Gier: „Jetzt müssen wir die Spieler so aufbauen, dass sie in den letzten Spielen richtig Gas geben. Wir wollen jedes Spiel sicher gewinnen.“ Zwei weitere Heimpartien stehen in den nächsten zwei Wochen noch an, das Ziel ist klar: die Serie daheim positiv fortsetzen und die Jugend Schritt für Schritt nach oben ziehen.