Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit drei Niederlagen und einem Remis fand der Neuling SpG Neudorf/Parndorf Juniors allmählich besser in die Saison. Schritt für Schritt arbeitete sich das Team in der Tabelle nach oben und beendete die Herbstmeisterschaft auf einem beachtlichen achten Platz.
Diese Platzierung war den Verantwortlichen des Aufsteigers offenbar nicht genug, denn überraschend wurde Trainer Wolfgang Fischer durch Christoph Tischler ersetzt. Doch auch der Neo-Trainer konnte der Mannschaft nicht die erhoffte Stabilität verleihen. Wie schon im Herbst zeigte die Formkurve auch im Frühjahr eine Achterbahnfahrt.
Am Ende verbesserte sich die SpG dennoch um einen Rang und landete auf dem siebten Tabellenplatz. Für einen Aufsteiger ist das ein respektables Ergebnis, auch wenn im Saisonverlauf sicherlich noch mehr Konstanz möglich gewesen wäre.
Der SV Sankt Margarethen gab in dieser Saison viele Rätsel auf. Nach einer starken Herbstsaison lag die Mannschaft zwischenzeitlich sogar auf dem dritten Tabellenplatz und schien sich im oberen Tabellendrittel festsetzen zu können. Danach folgte jedoch ein deutlicher Bruch: Eine lange Negativserie mit neun Niederlagen, lediglich unterbrochen von einem Sieg und zwei Remis, ließ den SV immer weiter abrutschen. Plötzlich fand man sich nur noch einen Punkt vor den Abstiegsrängen auf dem zwölften Tabellenplatz wieder.
Doch genau in dieser schwierigen Phase zeigte die Mannschaft Moral. Im Saisonfinish zündete Sankt Margarethen noch einmal den Turbo und blieb in den letzten fünf Spielen ungeschlagen. Vier Siege und ein Remis sorgten dafür, dass man sich eindrucksvoll aus der Gefahrenzone befreite und die Saison schließlich auf dem achten Tabellenrang beendete. Damit gelang nicht nur ein versöhnlicher Abschluss, sondern auch die Qualifikation für den BFV-Cup.
Was der SC Oberpullendorf in der Herbstsaison ablieferte, war aller Ehren wert. Der Aufsteiger präsentierte sich von Beginn an erstaunlich reif, eilte von Erfolg zu Erfolg und spielte sich rasch in den oberen Tabellenbereich. Mit starken Leistungen, acht Siege, drei Remis und nur zwei Niederlagen beendete der SC die Hinrunde sensationell auf dem zweiten Tabellenplatz. Damit zählte die Mannschaft von Trainer Christian Staffler zweifellos zu den positiven Überraschungen der Herbstsaison.
Umso unerklärlicher war der Leistungseinbruch nach der Winterpause. Was genau in der Vorbereitung oder im Frühjahr passierte, ließ sich von außen nur schwer nachvollziehen. Tatsache ist jedoch, dass der SC nicht mehr an die starken Auftritte aus dem Herbst anschließen konnte.
Die anhaltende Negativserie hatte schließlich auch personelle Konsequenzen. Am 9. Mai musste Trainer Staffler seinen Platz räumen. Sein bisheriger Co-Trainer Philipp Moser übernahm die Mannschaft, konnte den Abwärtstrend jedoch ebenfalls nicht mehr stoppen. Zu groß war der Bruch zwischen Herbst und Frühjahr, zu wenig Stabilität war in den Leistungen vorhanden.
Am Ende landete der SC Oberpullendorf nur noch auf dem neunten Tabellenplatz. Besonders deutlich zeigt sich der Einbruch beim Blick auf die Rückrundentabelle: Mit lediglich elf Punkten aus 15 Spielen nahm der Aufsteiger dort den vorletzten Rang ein. Damit blieb eine Saison mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern zurück – ein herausragender Herbst und ein enttäuschendes Frühjahr.
Beim SK Pama passierte in der Winterpause genau das Gegenteil wie beim Tabellennachbarn Oberpullendorf. Die Mannschaft von Trainer Zoltan Fekete startete mit einem Sieg in die Rückrunde und blieb anschließend neun Runden lang ungeschlagen. In diesem Zeitraum sammelte der SK starke 21 Punkte und arbeitete sich zwischenzeitlich bis zum siebten Tabellenrang nach vorn.
Für den nordburgenländischen Klub bedeutete das eine sensationelle Leistungssteigerung. Nach einem schwierigen Herbst, den man noch auf einem Abstiegsplatz beendet hatte, gelang im Frühjahr die eindrucksvolle Wende. Am Ende landete Pama auf Rang zehn und konnte den Klassenerhalt souverän absichern.
Besonders bemerkenswert war die defensive Stabilität. In der Rückrundentabelle scheint der Verein mit sieben Siegen, sechs Remis und nur zwei Niederlagen auf dem hervorragenden vierten Platz auf. Zudem kassierte die Truppe von Trainer Zoltan Fekete im Frühjahr die wenigsten Gegentreffer aller Mannschaften – ein klarer Beleg für die starke Entwicklung nach der Winterpause.
Nach dem unerwarteten zehnten Tabellenrang zur Herbstsaison wollte der SC Bad Sauerbrunn im Frühjahr noch einmal durchstarten und den von Trainer Andreas Feurer anvisierten fünften Tabellenplatz erreichen. Nach einem missglückten Frühjahrsstart zog Feurer jedoch die Reißleine und machte Platz für den neuen Chefcoach Christoph Stifter.
Dieser brachte zunächst spürbar mehr Stabilität in die Mannschaft. In den darauffolgenden Runden gelangen dem SC vier Siege und zwei Remis, bei nur einer Niederlage. Damit schien der Weg in Richtung obere Tabellenhälfte wieder offen. Doch im Saisonfinish konnte Bad Sauerbrunn diese Form nicht halten: Drei Niederlagen und nur ein Sieg in den letzten Spielen ließen die Mannschaft schließlich lediglich auf dem elften Tabellenrang landen.
Das Potenzial für eine deutlich bessere Platzierung ist zweifellos vorhanden. Entscheidend wird jedoch sein, dieses künftig konstanter auf dem Spielfeld abzurufen.
Die SpG Edelserpentin legte in der Herbstsaison eine beeindruckende Leistungssteigerung hin. Während man zum selben Zeitpunkt des Vorjahres mit nur elf Punkten noch gefährlich nahe an der Abstiegszone stand, präsentierten sich die Stubener heuer wie ausgewechselt. Mit 24 Zählern nach der Herbstsaison hatte Edelserpentin mehr als doppelt so viele Punkte gesammelt wie im Jahr davor – ein klarer Beweis für die positive Entwicklung.
Im Frühjahr wurde dieser Aufwärtstrend jedoch abrupt gestoppt. Die Mannschaft konnte nicht mehr an die starken Leistungen aus dem Herbst anschließen und rutschte Schritt für Schritt in der Tabelle zurück. Mit nur drei Siegen aus 15 Spielen blieb die Frühjahrsausbeute deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Am Ende konnte man froh sein, sich im Herbst ein solides Punktepolster erarbeitet zu haben. Denn mit lediglich zwölf Zählern im Frühjahr wäre die SpG Edelserpentin sonst definitiv noch in den Abstiegsstrudel geraten. So blieb unter dem Strich eine Saison mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern: ein starker Herbst, aber ein enttäuschendes Frühjahr.
Trotz eines miserablen Starts in die neue Saison gelang es dem ASK Klingenbach, sich im Laufe des Herbstdurchgangs zumindest etwas zu stabilisieren. Nach schwierigen Wochen zu Beginn der Meisterschaft arbeitete sich die Mannschaft Schritt für Schritt aus der unmittelbaren Abstiegszone heraus und überwinterte schließlich auf dem elften Tabellenplatz.
Die Hoffnung auf eine deutliche Leistungssteigerung nach der Winterpause wurde zunächst auch genährt. Klingenbach startete mit einem Sieg und drei Remis in die Rückrunde und schien auf einem guten Weg zu sein, sich frühzeitig von den gefährdeten Tabellenregionen abzusetzen. Doch diese positive Tendenz hielt nicht lange an. Drei Niederlagen in Folge dämpften die Erwartungen wieder deutlich und brachten den ASK erneut in Bedrängnis. Statt sich im Tabellenmittelfeld festzusetzen, musste Klingenbach bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern. Die fehlende Konstanz zog sich wie ein roter Faden durch die Saison und verhinderte eine frühere Entscheidung zugunsten des Vereins.
Am Ende durfte Klingenbach nur dank eines mehr erzielten Treffers im direkten Duell mit Abstiegskonkurrent Horitschon über den Verbleib in der Liga jubeln. Der Klassenerhalt war damit zwar geschafft, fiel aber äußerst knapp aus. Dennoch bleibt festzuhalten: Es war bereits das zweite Mal in Serie, dass der ASK dem Abstieg entronnen ist.
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Für den ASK Horitschon war es eine schwierige Saison, die vor allem von Unruhe auf der Trainerbank geprägt war. Gleich drei Trainerwechsel begleiteten den Verein durch die Meisterschaft. Nach einer Negativserie musste Dominik Schiefer seinen Abschied nehmen, ihm folgte Christoph Tischler, der es schaffte, die Mannschaft aus der Abstiegszone zu führen und zumindest auf den 13. Tabellenrang zu hieven.
Umso größer war die Überraschung, als Tischler auf eigenen Wunsch zum Ende der Herbstsaison den Verein wieder verließ, um bei der SpG Neudorf/Parndorf Juniors anzuheuern. Der sportliche Leiter der Horitschoner, Lukas Poglitsch, reagierte rasch und präsentierte mit Luca Wirtitsch einen neuen Chefcoach. Dieser sollte die Mannschaft im Frühjahr stabilisieren und möglichst auf einen sicheren Mittelfeldplatz führen.
Doch der Newcomer auf der Trainerbank hatte gleich mehrere schwierige Begleitumstände zu bewältigen. Zum einen starteten die beiden hinter Horitschon platzierten Mannschaften aus Deutschkreutz und Pama im Frühjahr richtig durch und setzten sich Schritt für Schritt aus der Gefahrenzone ab. Zum anderen machten verletzte Spieler, fehlende Konstanz und einige unglückliche Punkteverluste den Horitschoner das Leben schwer.
So blieb der ASK bis zum Schluss tief im Abstiegskampf hängen. Am Ende reichte es nicht mehr für den Klassenerhalt, und Horitschon musste den bitteren Weg in die II. Liga antreten. Besonders schmerzhaft war dabei, dass die Entscheidung denkbar knapp ausfiel. Für den Verein bleibt eine Saison zurück, in der zu viele Umbrüche, zu wenig Stabilität und einige vergebene Chancen letztlich den Ausschlag gaben.
Die erste Saison nach dem Abstieg aus der Regionalliga Ost verlief für den ASV Siegendorf alles andere als nach Wunsch. Von Beginn an war spürbar, dass sich die neu formierte Mannschaft erst finden musste. Viele neue Spieler kamen zum Verein, doch es dauerte lange, bis daraus eine homogene Einheit entstand. Die fehlende Abstimmung machte sich auch in den Ergebnissen bemerkbar: Erst in der neunten Runde konnte der ASV den ersten Sieg der Saison einfahren.
Zusätzlich kam ein folgenschweres Missgeschick hinzu. Durch eine falsche Einwechslung wurde ein sportlich erspielter Sieg nachträglich in eine Niederlage umgewandelt. Diese Strafverifizierung sollte sich in der Endabrechnung als fatal erweisen, denn sie brachte Siegendorf bei Punktegleichheit gegenüber den direkten Konkurrenten in eine schlechtere Ausgangsposition.
Im Frühjahr wollte der Verein mit einem neuen Impuls noch einmal durchstarten. Mit Dominik Wydra als neuem Trainer und mehreren frischen Spielern zeigte sich Siegendorf deutlich verbessert. Die Mannschaft spielte eine starke Rückrunde, präsentierte sich wesentlich stabiler und belegte in der Frühjahrstabelle einen beachtlichen sechsten Rang.
Am Ende reichte diese Leistungssteigerung jedoch nicht mehr zum Klassenerhalt. Aufgrund der Rückreihung bei Punktegleichheit musste der ASV Siegendorf den bitteren Weg in die II. Liga antreten. Besonders bitter: Sportlich war im Frühjahr ein klarer Aufwärtstrend erkennbar, doch die Probleme aus dem Herbst und die Folgen der Strafverifizierung waren letztlich nicht mehr zu korrigieren.
Jennersdorf fand im Herbst nie richtig in die Spur und überwinterte mit lediglich drei Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Auch auf der Trainerbank blieb es unruhig: Posch wurde bereits Ende September entlassen, zunächst übernahm Helmut Puntigam interimistisch, ehe zwei Runden vor Ende der Herbstsaison Sandor Preisinger die Mannschaft übernahm und aus den letzten beiden Spielen immerhin noch ein Remis holte.
Im Winter versuchte der Verein nochmals gegenzusteuern und verstärkte sich unter anderem mit vier slowenischen Spielern. Der Start in die Rückrunde verlief fulminant: Mit Heimsiegen gegen Oberpullendorf (3:0) und Horitschon (7:2) keimte plötzlich wieder Hoffnung auf. Erinnerungen an die Aufholjagd von Klingenbach aus dem Vorjahr wurden wach, als der ASK nach nur fünf Herbstpunkten am Ende noch den Klassenerhalt schaffte.
Doch die Hoffnung währte nicht lange. Eine Serie von sieben Niederlagen in Folge ließ den Aufschwung rasch verpuffen und besiegelte letztlich den Abstieg. Damit muss der UFC Jennersdorf nach einer schwierigen, von vielen Umbrüchen geprägten Saison den bitteren Weg in die II. Liga antreten.