Im ersten Spiel der Rückrunde in der Burgenlandliga feierte der SK Pama am gestrigen Samstagnachmittag gegen den FC Deutschkreutz einen äußerst knappen 2:1-Erfolg, der innerhalb der 50. und 60. Minute zustande kam. Zuvor erlebten die Zuschauer ein spannendes Match, geprägt von robustem Körpereinsatz beider Mannschaften und wenigen Torchancen. Mit diesem Sieg ist den Gästen ein guter Start in die Rückrunde gelungen, und sie haben den Abstiegsplatz verlassen.
Zuvor bot sich den Zuschauern eine Partie mit viel körperlichem Einsatz, hohem Laufaufwand und zahlreichen Zweikämpfen im Mittelfeld. Beide Mannschaften agierten diszipliniert in der Defensive und ließen nur wenige klare Torchancen zu. Das Spiel war lange Zeit von taktischer Vorsicht geprägt, da keiner der beiden Kontrahenten früh ins Risiko gehen wollte. Einmal rettete Patrik Lörincz nach einem Freistoß der Heimischen in letzter Minute, für die Gastgeber schlug Lukas Godovitsch das Leder von der Torlinie weg. Entsprechend entwickelte sich ein enges Duell, in dem Details und individuelle Momente den Ausschlag geben sollten. Mit dem torlosen Remis wurden die Seiten gewechselt.
Mit zunehmender Spieldauer erhöhte Pama jedoch den Druck und nutzte eine kurze Phase der Unordnung beim Gegner konsequent aus. Einen Freistoß von Lörincz konnte der Goalie der Hausherren, Brúnó Péter Horváth, nur zur Seite abklatschen, Daniel Toth war zur Stelle und staubte zur 1:0-Führung der Gäste ab. (53.) Nur vier Minuten später gab es einen Penalty für die Gäste, den Marcel Szikonya souverän verwandelte. Der Doppelschlag binnen fünf Minuten stellte die Weichen zu diesem Zeitpunkt auf Auswärtssieg, wäre da nicht David Thumberger gewesen, der mit einem Handelfmeter in der 59. Minute auf 1:2 verkürzte. In der Schlussphase verteidigten die Gäste mit großer Einsatzbereitschaft und taktischer Disziplin ihren Vorsprung.
Durch diesen hart erarbeiteten Erfolg gelang dem SK Pama ein gelungener Start in die Rückrunde. Die drei Punkte bedeuten nicht nur einen wichtigen psychologischen Impuls, sondern auch das vorläufige Verlassen der Abstiegsränge – ein Signal, dass man im Frühjahr entschlossen um den Klassenerhalt kämpfen will.
„Wir sind mit voller Motivation in das Spiel gegangen, haben aber in der ersten Halbzeit unsere Stärken nicht auf den Platz gebracht. In der zweiten Spielhälfte haben wir innerhalb von zehn Minuten die Partie vergeben, den 1:2-Rückstand konnten wir trotz guter Tormöglichkeiten nicht mehr egalisieren. Ich bin mir aber sicher, dass wir nächste Woche wissen, was wir körperlich und spielerisch draufhaben und in die richtige Richtung lenken können.“
„Es war ein essenzieller Sieg für uns, weil wir in der Tabelle ziemlich eng beisammen sind. In der ersten Halbzeit haben wir keine zwingenden Torchancen gehabt, durch den Doppelschlag in der zweiten Spielhälfte sind wir in Führung gegangen, die wir bis zum Schlusspfiff verteidigt haben.“