Zum Auftakt der Rückrunde in der Burgenlandliga trennten sich der ASV Siegendorf und der SV Eberau mit einem 2:2-Unentschieden. Nach einem personellen Umbruch mit neun Neuzugängen sowie einem neuen Trainerduo war mit Spannung erwartet worden, wie sich das neu formierte Team aus Siegendorf präsentieren würde. Der ASV zeigte sich von Beginn an kompakt, gut organisiert und mutig im Spiel nach vorn. Gegen den Tabellendritten aus Eberau trat der Vorletzte engagiert auf und setzte immer wieder offensive Akzente. Trotz mehrerer vielversprechenden Möglichkeiten scheiterte Siegendorf jedoch wiederholt an der dicht gestaffelten Defensive der Gastgeber, die im eigenen Strafraum konsequent verteidigten. Am Ende stand ein intensives 2:2, das den positiven Eindruck des neu formierten ASV unterstrich.
Beide Mannschaften starteten mit vollem Elan in diese Begegnung, soweit es die Platzverhältnisse zugelassen haben. Bereits in der 6. Minute machte der Goalie der Hausherren einen schweren Abwehrfehler und der Torschütze vom Dienst, Márk Meskó nutze diese Gelegenheit eiskalt aus und erzielte das 1:0 für die Auswärtigen. Lange ließen die Hausherren nicht auf ihre Antwort warten, Jakov Josic verwandelte in der 10. Minute einen Penalty souverän zum 1:1 Ausgleich. Die Hausherren versuchten, spielerische Akzente zu setzen, was ihnen aufgrund der widrigen Bodenverhältnisse nicht gelungen ist; die Gäste lauerten auf Konter, konnten daraus aber keinen Nutzen ziehen. Kurz vor dem Pausenpfiff, in der 42. Minute, war es Goalgetter Lukas Grozurek, der nach einem zielgenauen Zuspiel von Robert Marko die Hausherren mit 2:1 in Führung brachte, was auch gleichzeitig der Pausenstand war.
In der zweiten Halbzeit gab es keine nennenswerten Torchancen bis auf die 60. Minute, als ein Abwehrspieler der Hausherren eine zu kurze Kopfballrückgabe zum Torhüter machte, Maximilian Mayer preschte dazwischen und es stand 2:2. Bis zum Schlusspfiff gab es keine weiteren nennenswerten Aktionen, sodass es beim 2:2-Remis geblieben ist.
„Auf dem heutigen Platz war es fast nicht möglich, einen guten Fußball zu spielen, er war holprig und tief, und flache Pässe habe nie ihr Ziel erreicht. Unser Anspruch ist normalerweise, solche Gegner zu knacken, das war heute bei diesen Platzverhältnissen nicht möglich. Wir haben uns heute die beiden Gegentore selbst gemacht, resultierend aus eigenen Abwehrfehlern. Der eine Punkt ist auf jeden Fall wichtig für den Kopf, dass wir das Spiel nicht verloren haben.“
„Es war heute meiner Meinung nach eine rassige Partie, nach der Winterpause weiß keine Mannschaft, wo sie steht. Die Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Fatih Tekeli war fragwürdig, aber wir mussten sie hinnehmen. Nach dem Ausgleich war es ein offener Schlagabtausch, in der 30. Minute wurde uns ein Handelfmeter verweigert. In der zweiten Halbzeit haben sich meine Spieler gegenseitig gepuscht, und der Ausgleich war nur noch eine Frage der Zeit. Summa summarum zum Auftakt der Rückrunde einen Punkt in Siegendorf zu holen ist o. k., die sind eine hervorragende Mannschaft, die meiner Meinung nach vorn mitspielen wird.“