Zwei Mannschaften auf der Suche nach der Wende: Wenn der SC Bad Sauerbrunn in der Burgenland-Energie Landesliga auf Kohfidisch trifft, stehen beide Teams zuletzt nicht gerade auf der Sonnenseite des Erfolgs. Umso größer ist die Bedeutung dieses Duells, denn für beide Seiten bietet sich die Chance, ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis einzufahren und neues Selbstvertrauen zu tanken. Bad Sauerbrunn will vor heimischer Kulisse den Turnaround und endlich einen Dreier schaffen, während Kohfidisch alles daransetzen wird, die Abwärtsspirale zu beenden. Nach dem Spielende war großes Aufatmen in Bad Sauerbrunn angesagt, der erste Sieg in der Rückrunde war unter Dach und Fach.
Beide Mannschaften begannen die Begegnung mit offenem Visier und kamen zu einigen guten Tormöglichkeiten. Die Erste hatten die Hausherren mit der Unterstützung des Windes, als ein Corner auf die Querlatte klatschte. Danach hatten die Gäste gute Torchancen, Florian Csencsits scheiterte an Torwart Lukas Stifter, Julian Binder und Matteo Jani vergaben ihre guten Einschussmöglichkeiten. In der 31. Minute kommt eine Flanke von Daniel Mayrhofer in den Strafraum der Gäste geflogen, Torwart Nico Toth kann diese abwehren, aber die Kugel landete direkt auf dem Kopf von Tomislav Ivanovic, und der bedankte sich artig und es hieß 1:0 für die Hausherren. Bis zum Pausenpfiff gab es keine weiteren erwähnenswerten Aktionen, sodass mit der 1:0-Führung der Heimischen die Seiten gewechselt wurden.
Voller Elan kamen die Gäste aus der Kabine und lukrierten einige gute Tormöglichkeiten, Julian Binder umspielte den Tormann der Heimischen, brachte aber das Leder nicht im leeren Tor unter, beim nächsten Angriff scheiterte Binder im Duell eins gegen eins an Stifter. Ein Kopfball von Kevin Hasler strich über die Querlatte, ein weiterer Kopfball von Florian Csencsits wurde eine Beute vom Goalie der Hausherren. In dieser Phase hätten die Gäste zu einem Treffer kommen müssen, im Anschluss daran übernahmen die Hausherren wieder das Kommando auf dem Spielfeld und kamen zu Tormöglichkeiten. In den Schlussminuten, als Kohfidisch alles nach vorn geworfen hatte, gelang Raphael Pohl in der 87. Minute das 2:0, was auch gleichzeitig der Endstand war.
Das war heute ein Spiel mit vielen Phasen, einmal waren die Gäste am Drücker, danach haben wir das Spiel bestimmt. Mit dem 1:0 haben wir etwas Rückenwind bekommen. Nach der Halbzeitpause sind wir in arge Bedrängnis gekommen und dank Goalie Lukas Stifter haben wir kein Tor bekommen. Im Anschluss daran kamen wir immer besser ins Spiel und haben es verdient mit 2:0 gewonnen.
„Meine Mannschaft hat über weite Strecken des Spieles eine adäquate Leistung gezeigt, hat auch einige gute Torchancen lukriert, leider ist ihr kein Tor gelungen, was sie aber verdient hätte. Das Auslassen guter Tormöglichkeiten ist zurzeit unser Manko, daran müssen wir arbeiten.“