Spielberichte

Sankt Margarethen bleibt auf Erfolgskurs und übernimmt die Tabellenführung

Der SV Sankt Margarethen empfing am Samstagnachmittag im Greabochstadion den SV Lackenbach zur zweiten Runde der Burgenland-Energie-Landesliga. Nach dem erfolgreichen Auftakt in Rust wartete mit Lackenbach gleich der nächste Aufsteiger auf die Heimischen. Für Sankt Margarethen bot sich damit eine gute Gelegenheit, das Punktekonto weiter aufzustocken und mit einem weiteren Erfolg einen gelungenen Saisonstart hinzulegen. Die Gäste aus Lackenbach wollten hingegen nach der 0:3-Heimniederlage gegen Oberpullendorf eine Reaktion zeigen und erstmals anschreiben. In einem über weiten Strecken ausgeglichenen Partie hatten die Hausherren letztlich die besseren Karten und gewannen mit 2:0.

 

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Große Freude beim SV Sankt Margarethen über den 2:0-Sieg und der Tabellenführung

Offener Schlagabtausch in der ersten Halbzeit 

Von Beginn an entwickelte sich vor über 600 Zuschauer eine intensive Begegnung, in der die Hausherren zunächst etwas präsenter wirkten. Nach einem Ballverlust von Noah Vozza im Mittelfeld bot sich den Heimischen bereits in der 7. Minute eine vielversprechende Kontermöglichkeit, doch daraus konnte kein Kapital geschlagen werden. Danach kamen auch die Gäste immer besser in die Partie und wurden erstmals richtig gefährlich.

In der 14. Minute setzte sich Milan Hajmasi auf der linken Seite durch und legte den Ball an die Strafraumgrenze zu Kapitän Ahmet Mehic zurück, dessen Abschluss über die Querlatte ging. Nur zwei Minuten später lag die Führung für die Gäste in der Luft: Vozza spielte einen sehenswerten Pass in die Tiefe auf Hajmasi, der alleine vor dem Tor auftauchte, den Ball aber nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei setzte.

Danach übernahmen die Hausherren wieder etwas mehr die Initiative. In der 28. Minute versuchte es Ahmed El-Baali aus rund 16 Metern. Torhüter Tim Wiemer konnte den Ball zunächst nicht festhalten, hatte ihn aber im Nachfassen sicher.

In der 39. Minute folgte die bis dahin größte Möglichkeit der Hausherren. Nach einem Eckball landete das Leder über Umwege bei Mario Wenzl, der aus nur fünf Metern zum Abschluss kam. Wiemer reagierte allerdings glänzend und lenkte den Ball über die Querlatte. Auch in der Schlussphase der ersten Halbzeit stand der Schlussmann im Mittelpunkt. Nach einem weiten Einwurf von Thomas Jusits köpfte Lazar Cvetkovic den Ball beinahe ins eigene Tor, doch erneut war Wiemer zur Stelle und verhinderte den Rückstand.

Eigenfehler bringt die Gastgeber auf die Siegerstraße 

Nach dem torlosen ersten Durchgang kamen die Gäste aus Lackenbach besser aus der Kabine. Benedek Tany setzte sich links durch und legte auf Vozza ab, dessen Abschluss aus elf Metern auf der Linie abgewehrt wurde. Wenig später wurde ein Treffer der Gäste wegen Abseits aberkannt. Danach verflachte die Partie zunehmend, auch ein vermeintlicher Treffer der Hausherren fand wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung.

Ein folgenschwerer Fehler der Gäste leitete schließlich die Führung für Sankt Margarethen ein. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kam ein weiter Ball auf Mario Wenzl. Torhüter Wiemer eilte aus seinem Gehäuse, verfehlte jedoch das Leder, 1:0 für die Heimischen.

Lackenbach konnte danach nicht mehr entscheidend zusetzen. Auf der Gegenseite sorgte Thomas Jusits nach einem Eckball per Kopf für das 2:0 und damit für die Entscheidung. Der SVM zeigte sich in einer insgesamt mäßigen zweiten Halbzeit effizienter und brachte den Heimsieg sicher über die Zeit und ist neuer Tabellenführer.

Stimmen zum Spiel

 

Günter Welz, Obmann SV Sankt Margarethen:


„Zu Beginn war es eine offene Partie, Lackenbach hat gut dagegengehalten. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Druck gemacht und besser kombiniert. Es war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, wann uns der erste Treffer gelingt. Mit dem Sieg haben wir unsere Pflicht erfüllt und sind nun neuer Tabellenführer.“

Die Besten: Thomas Jusits und Mario Wenzl

Robert Serdar, Trainer SV Lackenbach:


„Wir waren sehr defensiv orientiert und wollten den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen, was uns über einen langen Zeitraum auch gut gelungen ist. Milan Hajmasi und Noah Vozza hatten gute Torchancen, konnten diese aber leider nicht verwerten. In der zweiten Halbzeit haben wir uns durch Eigenfehler selbst geschlagen, davor war es ein typisches 0:0-Spiel. Wir müssen künftig vor dem gegnerischen Tor effizienter auftreten, denn Chancen hatten wir in den ersten beiden Spielen genügend.“