Zwei Mannschaften auf der Suche nach Konstanz standen sich am Samstagabend in der LeithArena gegenüber. Sowohl der SV Leithaprodersdorf als auch der SV Eberau hatten aus den ersten drei Runden der Burgenland-Energie-Landesliga vier Punkte geholt. Im direkten Duell wollten beide Teams ihre Bilanz verbessern und den Anschluss an die Spitzengruppe wahren. In einem über weiten Strecken einseitigen, aber bis zum Schlusspfiff spannenden Partie gelang der Mannschaft von Mario Santner in der Nachspielzeit der Lucky Punch zum 1:0-Sieg.

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Die erste hochkarätige Torchance gehörte allerdings den Gästen. Alexander Resner scheiterte in der 4. Minute am glänzend reagierenden Torhüter Fabian Haberl. Anschließend übernahmen die Hausherren das Kommando und erspielten sich mehrere vielversprechende Möglichkeiten. Levi Markhardt traf mit seinem Schuss einen bereits am Boden liegenden Verteidiger, wenig später konnte Philipp Hauser einen gefährlichen Stanglpass nicht verwerten.
Danach erarbeiteten sich die Heimischen eine Serie von Eckbällen, doch auch daraus wollte kein Treffer gelingen. Eberau verteidigte leidenschaftlich und rettete das torlose Remis in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Hausherren mit rund 70 Prozent Ballbesitz das Geschehen. Die Gäste blieben durch gefährliche Konter jedoch stets präsent und tauchten mehrmals vor dem Tor der Leithaprodersdorfer auf, ohne ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen.
Auf der Gegenseite vergab der eingewechselte Gergö Fönyedi eine gute Gelegenheit, als er lediglich das Außennetz traf. Auch Markhardt brachte den Ball nicht im Tor unter und scheiterte aus kurzer Distanz an Eberaus Schlussmann Sebastian Kracher. Für ihren großen Aufwand wurden die Hausherren schließlich doch noch belohnt: In der Nachspielzeit fiel der erlösende Treffer zum 1:0-Heimsieg.
„Das heutige Spiel hat mich sehr viele Nerven gekostet. Wir waren permanent im Angriffsmodus und hatten zahlreiche gute Tormöglichkeiten, aber entweder war immer noch ein Fuß dazwischen oder der Torhüter hat hervorragend gehalten. Wir haben das Glück heute erzwungen. Meine Mannschaft hat nie aufgegeben und wurde schließlich belohnt. Über das gesamte Spiel gesehen war der Sieg nicht unverdient.“
Die Besten: Noel Kustor und Julian Mihalits
„Ich bin nicht oft sprachlos, aber heute fehlen mir die Worte. Wir haben derzeit sieben verletzte Stammspieler. Das soll keine Ausrede sein, sondern lediglich verdeutlichen, was meine junge Mannschaft momentan leistet. Gegen den Admira-Bezwinger und für mich klaren Meisterschaftsfavoriten haben wir perfekt dagegengehalten und eigentlich ein 0:0 erkämpft. Leithaprodersdorf hatte zwar viele Torchancen, doch wir haben diese Situationen ausgezeichnet verteidigt. Meine jungen Burschen zeigen eine unglaubliche Mentalität und großen Kampfgeist. In Halbturn werden wir alles geben, um nach zwei Niederlagen wieder zu punkten.“