Am Freitagabend empfing der ASKÖ Klingenbach in der Burgenland-Energie-Landesliga den ASK Kohfidisch. Nach zwei Niederlagen hatten sich die Hausherren zuletzt mit einem 1:0-Auswärtssieg bei den Neudorf/Parndorf Juniors zurückgemeldet. Kohfidisch reiste nach einem 2:2 gegen Sankt Margarethen mit der Hoffnung auf weitere Punkte an. Klingenbach bestätigte jedoch seine aufsteigende Form eindrucksvoll und schickte die Gäste mit einer 4:1-Niederlage nach Hause.

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Klingenbach legte druckvoll los. Bereits in der 3. Minute hatte Branislav Sluka die Führung auf dem Fuß, konnte seine Chance aber nicht verwerten. Wenig später traf Antonio Vidovic mit einem Freistoß nur Aluminium. In der 18. Minute war es dann so weit: Nach einem Ballverlust der Gäste kam der Ball zu Vidovic, der ihn zum 1:0 im kurzen Eck versenkte.
Auch dem zweiten Treffer ging eine sehenswerte Aktion voraus. Michal Kozak spielte auf Sluka weiter, dessen Flanke Peter Chribik zum 2:0 verwertete. Kohfidisch versuchte es mit einigen Distanzschüssen und einem gefährlichen Kopfball von Julian Konrad, blieb bis zur Pause aber ohne Torerfolg.
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gastgeber das Geschehen. In der 51. Minute erhöhte Kozak nach einem präzisen Zuspiel von Raphael Federer auf 3:0. Neun Minuten später setzte sich Sluka auf der Seite durch, ließ einen Gegenspieler stehen und traf zum 4:0.
Trainer Thomas Klemenschitz brachte danach vier frische Spieler. Der Spielfluss litt darunter etwas, doch Klingenbach blieb gefährlich und erspielte sich weitere Chancen. Erst in der 89. Minute kam Kohfidisch zum Ehrentreffer: Nach einem Foul an Matteo Jani im Strafraum verwandelte Thomas Polzer den Elfmeter zum 4:1-Endstand.
„Wir hätten höher gewinnen können, die Torchancen waren da. Das ist der einzige Punkt, der mir heute nicht gefallen hat. Im Großen und Ganzen war es aber okay. Die vier Wechsel habe ich vorgenommen, um Spielern Einsatzzeit in der Kampfmannschaft zu geben, die zuletzt wenig davon bekommen haben. Ich habe Kohfidisch selten so schwach gesehen – aber das soll nicht mein Problem sein.“
Die Besten: Antonio Vidovic und Branislav Sluka
„Wir sind gar nicht so schlecht in die Partie gestartet, haben vorn aber die Durchschlagskraft vermissen lassen. Nach dem 0:4 war die Sache gelaufen. Insgesamt war es ein gebrauchter Tag und unsere schwächste Saisonleistung. Uns haben fünf Leistungsträger gefehlt, doch das soll keine Ausrede sein: Klingenbach war heute einfach besser. Wir müssen rasch zu unseren Tugenden und Leistungen zurückfinden.“