In der 2. Klasse Nord hat UFC St. Georgen/Eisenstadt das Heimspiel gegen den SC Zagersdorf mit 4:0 gewonnen und damit die Tabellenführung gefestigt. Trainer Christopher Pinter sah den Unterschied vor allem in der eigenen Mischung aus Fußball und Einsatz: Seine Mannschaft lenkte das Spiel früh in die richtige Richtung, legte noch vor der Pause nach und ließ sich auch vom aggressiven Stil der Gäste nicht aus dem Konzept bringen.

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St. Georgen war sofort im Spiel und stellte die Weichen schon früh. Bereits in der 6. Minute brachte Kilian Buchreiter die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Für Pinter war genau das einer der Punkte, die dem Abend rasch eine klare Richtung gaben. "Wir haben konsequent versucht, offensive Aktionen zu liefern, hatten 1. Halbzeit sicher einen xG-Wert von über 3. Ein frühes Tor tut immer gut, und ein Tor vor der Pause tut auch gut. Das waren zwei entscheidende Momente", sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Das erste Tor entstand nach seiner Schilderung über die Seite, wo Max Manninger den Torschützen Buchreiter bediente. Kurz vor der Pause legte St. Georgen dann tatsächlich noch einmal nach: In der 41. Minute schob Oliver Mancs zum 2:0 ein, nachdem Manninger den Ball ins Zentrum gebracht hatte und Christopher Pinter weiterleitete. Somit stand eine verdiente Halbzeitführung auf der Pausenuhr.
Mit dem 2:0 zur Halbzeit hatte St. Georgen das Spiel bereits klar auf seine Seite gezogen, nach dem Wechsel kam dann der nächste Treffer dazu. In der 52. Minute erhöhte Christopher Pinter selbst auf 3:0 und nahm den Gästen damit endgültig den Glauben an eine Wende. Dass es am Ende so deutlich wurde, lag aus seiner Sicht aber nicht nur an den Toren, sondern an der gesamten Leistung seiner Mannschaft. "Wir waren fußballerisch besser, haben uns wahnsinnig viele Torchancen herausgespielt und konnten die gleiche Leidenschaft und das gleiche Herz wie der Gegner auf den Platz bringen", erklärte der Trainer. Den letzten Treffer des Abends setzte dann wieder Buchreiter, der in der 81. Minute mit seinem zweiten Tor auf 4:0 stellte und damit auch den Endstand fixierte.
Pinter ordnete die Partie danach sehr deutlich ein und sprach auch offen darüber, worauf sich seine Mannschaft eingestellt hatte. "Zagersdorf war der bisher aggressivste Gegner, teilweise an der Grenze zum Unerlaubten, aber das ist einfach ihre Art, Fußball zu spielen, ohne es negativ zu sehen", meinte er. Außerdem beschrieb er die Gäste als sehr pragmatische Mannschaft, die den Ball schnell nach vorne bringe, auf zweite Bälle gehe und viele Weitschüsse suche. Umso zufriedener war er mit dem eigenen Auftritt, weil ihn die Trainingswoche davor nicht restlos überzeugt hatte. "Wir waren unter der Woche bei manchen Übungen nicht hundert Prozent da, und umso mehr hat es mich gefreut, dass die Mannschaft heute on point da war und messerscharf, sehr stark", sagte Pinter. Sein Fazit fiel entsprechend positiv aus: "So stelle ich mir meine Mannschaft vor. Ich bin stolz auf alle Spieler." Für St. Georgen steht damit nach sieben Spielen ein Konto von 19 Punkten und weiter Platz eins.