Mit dem noch ungeschlagenen SC Neusiedl am See 1919 wartete am Samstagnachmittag in der Burgenland-Energie-Landesliga eine schwere Aufgabe auf den SV Sankt Margarethen. Die Gäste hatten zuletzt Oberpullendorf mit 2:1 besiegt, während sich die Hausherren in Kohfidisch mit einem 2:2 begnügen mussten. Vor mehr als 500 Zuschauern im Greabochstadion lieferten sich die Mannschaften ein umkämpftes Duell, das mit einem gerechten 1:1 endete.

Es gab viele rassige Zweikämpfe
Die Hausherren erwischten den besseren Start. In der achten Minute forderten sie einen Elfmeter, nachdem Ernest Grvala im Strafraum zu Fall gekommen war. Schiedsrichter Florian Leitner ließ jedoch weiterspielen. Acht Minuten später schickte Justin Härtel Marin Samardzic mit einem präzisen Pass in die Tiefe. Der Angreifer nutzte die Gelegenheit und traf zum 1:0.
Nur zwei Minuten danach hätte Ahmed El-Baali erhöhen können, brachte den Ball frei vor Neusiedls Torhüter Alexander Mödlhammer aber nicht im Tor unter. In der 22. Minute zeigte Leitner nach einem Foul an Grvala auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte trat selbst an, scheiterte mit seinem schwach geschossenen Strafstoß jedoch an Mödlhammer.
Fast im Gegenzug schlug Neusiedl zurück: Julian Millner verwandelte einen raffiniert getretenen Eckball direkt zum 1:1. Nach der turbulenten Anfangsphase entwickelte sich eine offene Begegnung. Mit dem Remis ging es in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie spannend, wenngleich sie spielerisch nicht ganz hielt, was die Tabellenplätze beider Teams versprachen. Alex Damasdi scheiterte an Sankt Margarethens Torhüter Michael Wenzl. Auf der Gegenseite traf Dominik Adam Csomos nur Aluminium. Später kam Thomas Jusits nach einem Eckball zum Abschluss, doch Wenzl parierte stark. Auch bei der letzten Chance der Gäste, einem direkt aufs Tor gezogenen Corner, war der Schlussmann zur Stelle. So blieb es beim 1:1.
„In der Anfangsphase haben wir uns viele vielversprechende Chancen erarbeitet und hätten deutlich führen können. Nach dem Ausgleich war es eine offene Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Letztlich ist das Unentschieden gerecht.“
Der Beste: Justin Härtel.
„Ich hatte mir den Gegner etwas stärker vorgestellt. Gemessen an den Torchancen ist das Remis aber gerecht. Wir haben unsere Serie ohne Niederlage ausgebaut. Besonders bedanken möchte ich mich bei unseren Fans, die uns auch auswärts zahlreich und lautstark unterstützen.“
Der Beste: Benen McGirr.
Foto: SV Sankt Margarethen