Die SpG Edelserpentin setzte ihren Aufwärtstrend in der Burgenland-Energie-Landesliga fort und feierte am Samstagabend beim ASK Kohfidisch einen knappen 1:0-Auswärtssieg. Nach dem überzeugenden 4:0 gegen die Neudorf/Parndorf Juniors entschieden die Gäste auch das Derby für sich. Die Hausherren hingegen mussten nach der 1:4-Niederlage in Klingenbach den nächsten Rückschlag hinnehmen. Den entscheidenden Treffer erzielte Márk Csaba Varga mit einem sehenswerten Schuss.

Groß war der Jubel über den 1:0-Auswärtssieg in Kohfidisch
Über 400 Zuschauer verfolgten das Derby und sahen zwei Mannschaften, die mit großem kämpferischem Einsatz zu Werke gingen. Spielerisch entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung, in der klare Torchancen zunächst selten blieben. Kohfidisch kam in der ersten Halbzeit durch Julian Binder und Florian Englitsch zu Möglichkeiten, konnte daraus aber kein Kapital schlagen.
Die Gäste mussten sich immer wieder mit Defensivaufgaben beschäftigen, hielten den Angriffen der Hausherren jedoch stand. Kohfidischs sportlicher Leiter Thomas Polzer sprach angesichts des ausgeglichenen Spielverlaufs von einer „klassischen 0:0-Partie“. Umso mehr Gewicht bekam jener Moment, in dem Varga mit einem Tausendguldenschuss den einzigen Treffer des Abends erzielte. Sein Traumtor gab in einem engen Derby letztlich den Ausschlag zugunsten der Gäste.
Auch in der zweiten Halbzeit boten sich den Hausherren Möglichkeiten, selbst anzuschreiben. Tim Schreiber, Julian Konrad und Nicolas Oswald kamen zu Torchancen, doch der erhoffte Treffer blieb aus. Kohfidisch bemühte sich, die Partie zu seinen Gunsten zu wenden, konnte die Defensive der Gäste aber nicht entscheidend überwinden. Umso mehr Gewicht bekam jener Moment, in dem Varga mit einem Tausendguldenschuss den einzigen Treffer des Abends erzielte. Sein Traumtor gab in einem engen Derby letztlich den Ausschlag zugunsten der Gäste.
In der 75. Minute sah ausgerechnet Edelserpentins Torschütze Márk Csaba Varga die Gelb-Rote Karte. Die Gäste mussten die Schlussphase somit in Unterzahl bestreiten, verteidigten ihren knappen Vorsprung jedoch erfolgreich. Kohfidisch blieb trotz seiner Möglichkeiten ohne Tor und stand am Ende erneut mit leeren Händen da.
Nach dem Schlusspfiff gab es noch eine weitere Karte: Trainer Michael Horvath sah auf dem Weg in die Kabinen Rot. Edelserpentin durfte sich unterdessen über den zweiten Sieg in Folge freuen und verschaffte sich damit etwas Luft im Tabellenkeller.
„Es war eine ausgeglichene Partie mit wenigen Torchancen in der ersten Halbzeit – eigentlich eine klassische 0:0-Partie. Im Laufe der zweiten Halbzeit hatte man den Eindruck, dass jene Mannschaft gewinnen wird, die das erste Tor erzielt. Das Endergebnis ist bitter für uns, weil wir zumindest ein Remis verdient hätten. Wir müssen nun weiterarbeiten, damit wir in Zukunft auch wieder Tore erzielen.“
„Wir waren während des gesamten Spiels mit Abwehraufgaben beschäftigt, haben aber den Glückstreffer erzielt, der letztlich spielentscheidend war. Zur Leistung des Schiedsrichters möchte ich keinen Kommentar abgeben, weil das ohnehin nichts bringt. Mit dem Ergebnis und der Leistung der Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Wir haben den zweiten Sieg in Serie gefeiert und uns ein wenig vom Tabellenkeller abgesetzt.“
Die Besten bei Edelserpentin: Márk Csaba Varga und Raphael Halper.