Spielberichte

Später Ausgleich rettete Deutschkreutz einen Punkt – Pama verpasste Auswärtssieg

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Ein hart umkämpftes Duell lieferten sich der FC Deutschkreutz und der SK Pama am Freitagabend in der Burgenland-Energie-Landesliga. Die Hausherren wollten nach dem Derbyerfolg in Lackenbach nachlegen, während die Gäste ihre ungeschlagene Serie fortsetzen wollten. In einer abwechslungsreichen Begegnung mit vier Treffern rettete Deutschkreutz durch einen Treffer in der Nachspielzeit noch ein 2:2-Remis.

 Pama 13

Pama begann stärker – Deutschkreutz schlug vor der Pause zu

Die Gäste aus Pama erwischten den deutlich besseren Start und bestimmten in den ersten 20 Minuten weitgehend das Spielgeschehen. Mit engagiertem Offensivspiel setzten sie die Defensive der Hausherren unter Druck und erspielten sich mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Daniel Toth, Sebastian Toth und Patrik Lörincz versuchten mit gefährlichen Distanzschüssen ihr Glück, doch das Leder verfehlte jeweils knapp das Gehäuse der Deutschkreutzer.

Mit zunehmender Spieldauer fanden die Hausherren besser in die Begegnung und konnten das Geschehen ausgeglichener gestalten. Beide Mannschaften lieferten sich nun intensive Zweikämpfe im Mittelfeld, wobei der Spielfluss immer wieder durch kleinere Fouls unterbrochen wurde.

Als vieles bereits auf ein torloses Remis zur Pause hindeutete, schlugen die Blaufränkischen kurz vor dem Halbzeitpfiff zu. Gábor Nagy stand nach einem scharfen Stanglpass goldrichtig und versenkte das Leder zur 1:0-Führung im Kasten der Gäste. Damit gingen die Hausherren mit einem knappen Vorsprung in die Kabinen, obwohl Pama über weite Strecken der ersten Halbzeit die aktivere Mannschaft gewesen war.

Pama drehte die Partie – Fabiankovits rettete Deutschkreutz spät einen Punkt

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste erneut die Initiative und drängten energisch auf den Ausgleich. In der 55. Minute wurden ihre Bemühungen belohnt: Sebastian Toth zog mit einem wuchtigen Schuss ab und versenkte das Leder unhaltbar im Kreuzeck zum verdienten 1:1.

Auch danach blieb Pama die gefährlichere Mannschaft und hatte durch Patrik Lörincz die große Möglichkeit, erstmals in Führung zu gehen. Doch Deutschkreutz-Schlussmann Brúnó Péter Horváth bewies sein Können und verhinderte mit einer starken Parade den drohenden Rückstand.

Wenige Minuten später war allerdings auch er machtlos. Sebastian Toth wurde von der rechten Seite ideal angespielt und ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Mit seinem zweiten Treffer drehte er die Partie und brachte die Gäste verdient mit 2:1 in Führung.

In der 75. Minute hätte der kurz zuvor eingewechselte Kevin Glock für die Vorentscheidung sorgen können, doch er ließ die echte Möglichkeit zum dritten Treffer ungenutzt. Damit blieb die Begegnung bis in die Schlussminuten spannend.

Deutschkreutz gab sich trotz des Rückstandes nicht geschlagen und warf in der Schlussphase nochmals alles nach vorn. Als die Gäste bereits wie die sicheren Sieger aussahen, schlugen die Hausherren in der Nachspielzeit doch noch zu. Nach einer Standardsituation war István Fabiankovits zur Stelle und erzielte den viel umjubelten 2:2-Ausgleich.

Damit rettete Deutschkreutz in letzter Minute einen etwas glücklichen Punkt. Für Pama war das späte Gegentor besonders bitter, hatten die Gäste doch über weite Strecken die aktivere Leistung gezeigt und die Begegnung nach dem Seitenwechsel verdient gedreht. Immerhin blieb die Mannschaft auch im fünften Meisterschaftsspiel in Folge ungeschlagen.

Stimmen zum Spiel

Michael Hartl, Trainer FC Deutschkreutz:

„Wir mussten aufgrund der Ausfälle von Fabian Tröscher und Tobias Gager einige Umstellungen vornehmen und auch unser Spielsystem anpassen. Das hat auf den Gegner bezogen grundsätzlich einwandfrei funktioniert. Über weite Strecken haben sich beide Mannschaften im Mittelfeld neutralisiert, wobei der Spielfluss durch zahlreiche kleinere Fouls immer wieder unterbrochen wurde. Nach dem 1:2-Rückstand hat meine Mannschaft Moral bewiesen, nicht aufgegeben und sich mit dem Ausgleich nach einer Standardsituation in der Nachspielzeit belohnt. Wir nehmen diesen Punkt gerne mit, auch wenn er für uns letztlich etwas glücklich zustande gekommen ist.“

Der Beste: Klaus Furtner

Oskar Preis, stellvertretender sportlicher Leiter SK Pama:

„Wir waren über weite Strecken die aktivere Mannschaft und haben uns gute Möglichkeiten herausgespielt. Leider sind wir wie schon in der vergangenen Woche kurz vor dem Pausenpfiff mit 0:1 in Rückstand geraten. Nach dem Seitenwechsel haben wir dort weitergemacht, wo wir zuvor aufgehört hatten, und die Begegnung verdient zu unseren Gunsten gedreht. Umso bitterer ist es, dass wir in der Nachspielzeit noch den Ausgleich hinnehmen mussten. Natürlich ist die Enttäuschung groß, dennoch können wir auf die Leistung unserer Mannschaft stolz sein. Wir sind mittlerweile seit fünf Runden ungeschlagen und möchten auf dieser positiven Serie weiter aufbauen.“

Der Beste: Sebastian Toth