In wenigen Tagen startet die 7. Meisterschaftsrunde in der Burgenland-Energie-Landesliga. Sie geht am kommenden Wochenende über die Bühne. Vier Spiele steigen am Freitagabend, drei Matches findet am Samstagnachmittag statt und das restliche Duell geht am Sonntagvormittag über die Bühne. Ligaportal.at liefert an jedem Spieltag einen interessanten Vergleich der jeweils duellierenden Teams. Auch am kommenden Spieltag gibt es wieder interessante Duelle! Wer bleibt erfolgreich? Wer findet auf die Siegerstraße zurück?
Beim FC Deutschkreutz bereitet vorwiegend die verloren gegangene Heimstärke große Sorgen. Im eigenen Stadion konnte die Hartl-Elf bislang lediglich einen Punkt holen und erzielte dabei nur einen Treffer. Auswärts zeigt sich jedoch ein vollkommen anderes Bild: Die vergangenen drei Begegnungen in der Fremde entschieden die Blaufränkischen allesamt für sich und erzielten dabei starke acht Tore. Damit gewann Deutschkreutz die Hälfte seiner bisherigen Saisonspiele. Nun möchte gegen die SpG Edelserpentin seine Heimbilanz verbessern und mit einem weiteren Dreier ins erste Tabellendrittel vorstoßen. Bei der SpG Edelserpentin stottert der Motor hingegen gewaltig. Aus den jüngsten drei Meisterschaftsspielen holte die Mannschaft nur einen Punkt, insgesamt stehen nach sechs Runden lediglich vier Zähler zu Buche. Vor allem in der Defensive besteht dringender Handlungsbedarf, denn die SpG kassierte bislang die meisten Gegentore der Liga. Auch in der Offensive fehlt es noch an Durchschlagskraft. Gegen die heimschwachen Deutschkreutzer könnten die nächsten Punkte gesammelt werden.
Die nächste ganz knifflige Aufgabe wartet auf den Aufsteiger aus Pinkafeld. Die Posch-Elf schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle und empfängt nun in der Autohaus-Frieszl-Arena den neuen Tabellenführer aus Bad Sauerbrunn. Als eines von nur zwei Teams ist Pinkafeld in dieser Saison noch ungeschlagen. Auch vor heimischem Publikum präsentierte sich der Liganeuling bislang äußerst stabil und nimmt in der Heimtabelle den starken dritten Platz ein. Bad Sauerbrunn reist allerdings mit breiter Brust nach Pinkafeld. Die Gäste stellen die treffsicherste Offensive der Liga und konnten ihre beiden bisherigen Auswärtsspiele für sich entscheiden. Besonders David Gallei und Noah Precilla sorgen in den gegnerischen Defensivreihen immer wieder für Gefahr. Auf die Pinkafelder Hintermannschaft wartet daher eine echte Bewährungsprobe. Gleichzeitig möchten die Hausherren ihre Heimstärke ausspielen und dem Tabellenführer mit viel Einsatz Paroli bieten.
Für den ASK Kohfidisch läuft es derzeit alles andere als nach Wunsch. Bereits vier Niederlagen musste die Mannschaft in dieser Saison hinnehmen, seit zwei Runden wartet man auf einen Sieg. Besonders überraschend ist die schwache Bilanz auf eigener Anlage, denn vor heimischem Publikum konnte Kohfidisch noch keinen einzigen Punkt holen. In der vergangenen Saison war der ASK noch die zweitbeste Heimmannschaft der gesamten Liga. Von dieser Stärke ist aktuell nur wenig zu sehen. Gegen Sankt Margarethen soll nun endlich der erste Heimpunkt gelingen. Der SV Sankt Margarethen reist hingegen mit viel Selbstvertrauen nach Kohfidisch. Aus den vergangenen drei Begegnungen holte die Mannschaft starke sieben Punkte und arbeitete sich damit in der Tabelle wieder nach vorn. Vor allem die Defensive präsentiert sich äußerst stabil: Gemeinsam mit dem SC Neusiedl stellt Sankt Margarethen die beste Abwehrreihe der Liga. Auch auswärts wusste die Mannschaft bislang zu überzeugen. Jetzt wollen die Gäste ihre gute Form bestätigen und zum dritten Mal in dieser Saison in der Fremde punkten.
Der SC Neusiedl konnte zuletzt vor allem dank seiner defensiven Kompaktheit den Nimbus der Unbesiegbarkeit wahren. Beim torlosen Remis in Halbturn blieb der Regionalliga-Absteiger allerdings erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer. Gemeinsam mit Sankt Margarethen stellt Neusiedl die beste Defensive der Liga. Vor heimischem Publikum wartet die Wally-Elf jedoch weiterhin auf den ersten vollen Erfolg und möchte diese Serie nun unbedingt beenden. Der SC Oberpullendorf meldete sich am vergangenen Wochenende mit einem wichtigen Erfolgserlebnis zurück. Nach vier Niederlagen in Serie gelang wieder ein Sieg, wobei es erst der zweite volle Erfolg in dieser Saison war. Trotz dieses Befreiungsschlags gehört die Offensive weiterhin zu den harmlosesten der Liga. Auch in der Defensive besteht noch Steigerungsbedarf, denn nur zwei Mannschaften mussten bislang mehr Gegentreffer hinnehmen.
Erneut steht in der Burgenland-Energie-Landesliga ein Bezirksderby auf dem Programm, wenn der SC Rust den USV Halbturn empfängt. Der Tabellenvorletzte holte am vergangenen Wochenende beim 2:2 in Eberau einen wichtigen Punkt. Nach dem überraschenden Auswärtssieg beim SC Bad Sauerbrunn war dies bereits das zweite Achtungszeichen des Aufsteigers. Nun möchten die Ruster nachlegen und endlich auch auf eigener Anlage die ersten Punkte einfahren. Der USV Halbturn nimmt aktuell den siebenten Tabellenplatz ein und ist seit zwei Runden ungeschlagen. Was der Mannschaft von Trainer Herglotz bislang noch fehlt, ist die nötige Konstanz, um mehrere Siege hintereinander feiern zu können. In der Fremde präsentierten sich die Halbturner allerdings stark und gewannen zwei ihrer bisherigen drei Auswärtsspiele.
Für die SpG Neudorf/Parndorf Juniors setzte es zuletzt einen Dämpfer, als man dem SV Sankt Margarethen mit 0:2 unterlag. Es war die zweite Saisonniederlage der Tischler-Elf. Aus den übrigen vier Begegnungen holten die Juniors starke acht Punkte. Vor heimischem Publikum präsentierte man sich bislang besonders überzeugend: Beide Heimspiele wurden gewonnen, dabei erzielte die Mannschaft insgesamt sieben Treffer. Diese makellose Bilanz soll nun weiter ausgebaut werden. Beim ASK Klingenbach läuft es hingegen derzeit nicht nach Wunsch. Nach einer Serie von drei Siegen musste man zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen und verlor dadurch die Tabellenführung. Die bisherige Auswärtsbilanz ist mit einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage völlig ausgeglichen. Mit einem Dreier möchten die Klingenbacher jetzt wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und den Anschluss an die Tabellenspitze herstellen.
Der SV Lackenbach fristet weiterhin ein tristes Dasein im Tabellenkeller. Als einzige Mannschaft der Liga wartet der Aufsteiger noch auf den ersten Saisonsieg. Bislang reichte es lediglich zu zwei Punkten, auf eigener Anlage blieb Lackenbach sogar noch ohne Zähler. Zudem stellt man die harmloseste Offensive der Liga. Gegen Eberau soll nun endlich der erhoffte Befreiungsschlag gelingen. Doch auch der SV Eberau reist nicht mit allzu breiter Brust nach Lackenbach. Zuletzt musste sich die Herics-Elf im Heimspiel gegen Rust mit einem 2:2-Remis begnügen und kassierte damit einen weiteren Dämpfer. Insgesamt setzte es in der laufenden Meisterschaft bereits drei Niederlagen. Positiv hervorzuheben ist allerdings die stabile Defensive, die zu den besten der Liga gehört. In den bisherigen beiden Auswärtsspielen gab es einen Sieg und eine Niederlage.
Der SK Pama kassierte zuletzt eine empfindliche Niederlage und kam beim Tabellenführer Bad Sauerbrunn mit 0:5 unter die Räder. Dadurch verlor die Mannschaft vorerst den Anschluss an die Tabellenspitze. Dennoch kann sich die bisherige Bilanz durchaus sehen lassen, denn die Hälfte aller Saisonspiele wurde gewonnen. Sorgen bereitet allerdings die Defensive: Mit bereits zwölf Gegentoren stellt Pama eine der anfälligsten Abwehrreihen der Liga. Auch der SV Leithaprodersdorf musste zuletzt einen Dämpfer hinnehmen. Nach zwei überzeugenden Siegen in Folge kam man vor eigenem Publikum gegen Schlusslicht Lackenbach überraschend nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Dabei machten sich wohl auch die drei anstrengenden Partien innerhalb einer Woche körperlich und mental bemerkbar. Das zweite Unentschieden der Saison verhinderte den möglichen Sprung an die Tabellenspitze. Mit Levi Markhardt verfügt die Santner-Elf jedoch über einen äußerst torgefährlichen Angreifer, der auch in Pama den Unterschied ausmachen kann.