Cup

Elfmeter-Killer Kracher führt seine Mannschaft in die nächste Runde

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In der zweiten Runde des BFV-Raiffeisencups kam es zum Süd-Derby zwischen dem SV Eberau und dem ASK Kohfidisch. Beide Mannschaften kennen einander aus der Burgenland-Energie-Landesliga bestens, weshalb eine ausgeglichene und umkämpfte Begegnung zu erwarten war. Eberau wollte den Heimvorteil nutzen, während Kohfidisch in der Fremde den Aufstieg in die nächste Cup-Runde fixieren wollte. Nach einem dramatischen Spielverlauf, einem späten Ausgleich und einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen setzten sich die Hausherren schließlich mit 6:5 durch.

 

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Mühler bringt die Gäste in Führung 

In den ersten 25 Minuten passierte auf dem Spielfeld nur wenig. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend, sodass gefährliche Torraumszenen zunächst Mangelware blieben. Die erste gute Möglichkeit fanden die Hausherren vor, doch Alexander Resner konnte diese nicht verwerten.

In der Folge übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle und bestimmten das Spielgeschehen. In der 37. Minute wurden ihre Bemühungen schließlich belohnt: Patrick Mühler erzielte das 1:0 und brachte seine Mannschaft damit verdient in Führung. Da bis zum Pausenpfiff kein weiterer Treffer fiel, ging es mit dem knappen Vorsprung der Gäste in die Kabinen.

Kracher wird zum Helden des Elfmeterschießens 

In der 57. Minute erhöhten die Gäste durch Nicolas Oswald auf 2:0, nachdem Sebastian Kracher kurz zuvor noch einen Elfmeter pariert hatte. Zu diesem Zeitpunkt deutete bereits vieles auf einen Erfolg der Gäste hin. Doch die Hausherren gaben sich nicht geschlagen und kamen in der 71. Minute durch Erik Bárdics zum 1:2-Anschlusstreffer.

Nun warfen die Heimischen alles nach vorn und drängten mit großem Einsatz auf den Ausgleich. In der Nachspielzeit wurden ihre Bemühungen tatsächlich belohnt: Nico Urbauer erzielte das viel umjubelte 2:2 und rettete seine Mannschaft damit ins Elfmeterschießen.

Dort avancierte Kracher endgültig zum Matchwinner. Der Torhüter parierte zwei weitere Strafstöße und führte seine Mannschaft damit in die nächste Runde. Gemeinsam mit dem bereits während der regulären Spielzeit gehaltenen Elfmeter entschärfte Kracher insgesamt drei Strafstöße und wurde zum gefeierten Helden dieses packenden Pokalspiels.

Stimme zum Spiel

Christoph Herics, Trainer des SV Eberau:

„In den ersten 25 Minuten war auf dem Spielfeld nicht viel los. Danach wurde Kohfidisch spielbestimmend, während wir in der ersten Halbzeit nicht richtig ins Spiel fanden. In der Pause haben wir umgestellt, wodurch es anschließend deutlich besser lief. Trotz des 0:2-Rückstands hat meine Mannschaft nie aufgegeben und große Mentalität bewiesen. Aufgrund unserer starken Leistung in der zweiten Halbzeit war es am Ende ein verdienter Sieg.“